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Quellen und Wortschatz der Gaunersprache und der verwandten Geheimsprachen
Die alte Sprache der Gauner, Dirnen und Vagabunden
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umfassendes Wörterbuch des »Rotwelsch« schon längst von den deutschen Lexikographen als dringendes Bedürfnis empfände«. Nicht minder wäre dem Criminausten aus praktischen Gründen ein derartiges kritisch gesichtetes Werk sehr erwünscht. Um so freudiger ist es zu begrüssen, dass Prof. Kluge in Frei- burg i. B. sich dieser mühevollen Aufgabe unterzogen und zunächst als Grund- lage und Vorläufer des geplanten rotwelschen Wörterbuchs vorliegende Samm- lung meist seltener Quellen herausgegeben hat. Sie enthält von der ersten Erwähnung des Wortes »Rotwelsch« an (in Hahns

Rotwelsch von Alfred Götze* Die Erforschung der deutschen Gaunersprache hat ihre ei­ gentümlichen Schicksale gehabt. Der erste Sprachforscher, der ihr sein Interesse zuwandte, ist Hoffmann von Fallersleben gewesen. Ihn, der sich selbst zum fahrenden Volke zählte, zog aber weniger die Sprache der Gauner als die Romantik des Räuberlebens an, er druckte neben älteren Quellen der Gauner­ sprache eigene Poesien 'in rotwelscher Mundart’ ab, und wenn auch seine Forschungen vieles Wertvolle bieten — eine wissen­ schaftliche Bearbeitung des Rotwelschen sind sie nicht

^rofeffor an ber Unlberfttät gretöurg t. 8 . I. S R o t t o e t f d j e S O u e t í e n b u d ) . @r. 8°. XVI, 495 ©. 1901. gJretá 2K. 14.—. „ . . . Deshalb wurde ein zuverlässiges und umfassendes Wörterbuch des »Rotwelsch« schon längst von den deutschen Lexikographen als dringendes Be- dürfnis empfunden. Nicht minder wäre dem Criminalisten aus praktischen Gründen ein derartiges kritisch gesichtetes Werk sehr erwünscht. Um so freu- diger ist es zu begrüssen, dass Prof. Kluge in Freiburg i. B. sich dieser mühe- vollen Aufgabe unterzogen und zunächst als Grundlage und

'; ingeniarse ,hacerse de dinero sin aniesgar un ochavo en el juego'; ver una : MEXIKANISCHES ROTWELSCH. 515 Ein anderer mexikanischer Schriftsteller, Guillermo Prieto, veröffentlichte 1883 einen heute selten gewordenen Gedichtband mit dem Titel: Musa Callejera, in dem er sich der volkstümlichen Rede und gelegentlich selbst des Jargons der Loperos bedient und deren Taten und Liebeshändel schildert. Mit Studien über das mexikanische Spanisch beschäftigt, glaubte ich auch die Verbrechersprache der Hauptstadt nicht vernachlässigen zu sollen, umsomehr als die Grenze zwischen

.Holthausen, Etym. Wb. d. engl. Spl. (1927) 155. — » Fall.Toip, Noiw..dän. etym. Wb. 2 (1911) 910; E.Hell» quist, 8ven«1l etym. Oiäbok (1922) 659. —' Is. f. d. Gesch. d. Oberrh. 7, 296 (1466). — ' Versuch e. brem..ndsächs. Wb. 3 (1768) 548. — » Anz. d. Germ. Mus. 1868, 168. — " IHer Vaßat. 163 bei F. Kluge, Rotwelsch 1 (1901) 55. — " P.Kretschmer, Wortgeogr. (1918) 391sf. — " Ulch. f. Ref.'Gesch. 23, 78. — " K. Stieler, Stammbaum 1500. — " Nmaranthes, Frauenz.>Lex. 1656. — « I . C. Adelung, Versuch e. gramm.'tiit. Wb. 3, 1470. — " Die ältesten Hamb. Iunfttollen hgg. v. O. Rüdiger

·' 354 TBEIMER FREMDES ROTWELSCH ALS LEHNQUELLE. Daß das ältere deutsche Rotwelsch Zusammenhänge mit dem Slavischen aufweist, ist m. W. bisher nicht recht beachtet worden. Aber mehrfach finden sieh (bereits im Liber vagatorum) unverkennbare Hinweise dafür und solche Zusammenhänge finden ihre genauere Bezeitung in An- gaben meiner Schrift 'Das tschech. Rotwelsch'1). Solche östliche Spracheinschläge fügen sich zu den roman., hebr. und zig., wie sie (nebst anderen) das ältere hd. Rotwelsch in ziemlicher Fülle besitzt, und sie vervollständigen seinen makkaronischen

ROTWELSCH UM 1500 Die historische Überlieferung von der Sprache der Fahrenden, Gauner und Bettler, dem sogenannten Rotwelschen, setzt von einigen wenigen früheren Belegen abgesehen1 erst im 15. Jahrhun- dert ein. Hierbei spielen neben den archivalischen Quellen aus der Kriminalsphäre vor allem auch chronikalische und literarische Texte für das 15. und beginnende 16. Jahrhundert eine wesentliche Rolle.8 Das fachsprachliche Schrifttum zum Rotwelschen beginnt mit dem Liber vagatorum, der um 1510 erstmals erschienen thema- tisch dem Bettler- und Gaunerwesen der Zeit