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  • "symbolische Praxis" x
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Deniss Hanovs »Verein aller Letten« – ideologische Diskrepanzen und symbolische Praxis des Rigaer Lettischen Vereins 1868–1906 Man kann Lette nicht nur sein, sondern auch werden.1 Das »dritte nationale Erwachen« in Lettland – Lücken und weiße Flecken Seit zwanzig Jahren gehört Lettland kulturell, politisch und wirtschaftlich wieder zum modernen demokratischen Europa, in dem Rechtsstaat und kulturelle Vielfalt Grundlagen der politischen Kultur sind. Nach 50 Jahren widerwilliger Zugehörigkeit zur Sowjetunion als Lettische Sowjetrepublik sahen sich die neuen

Füssel, Gelehrtenkultur als symbolische Praxis 147 florentinischen Humanismus. Die Bilder der nackten Venus produzierten zwischen dem 14. und dem 18. Jahrhundert mit ihrem Sog selbst die sozialen, psychischen und ästhetischen Bedingungen für die Öffnung dieses Frauenleibes – ein höchst produktiv verstörender Blick auf Körpergeschichte, Bildgeschichte und die Geschichte der Re- naissance. Beate Fricke (Zürich) * * * Marian Füssel, Gelehrtenkultur als sym- bolische Praxis. Rang, Ritual und Kon- flikt an der Universität in der Frühen Neuzeit, Darmstadt

Beiträge zu einer Praxis des Raums / contributions aux pratiques de l'espace

Integrationsbestreben gehört auch, dass Praxis als symbolische Praxis verstanden werden kann. Die symbolische Dimension der Gesellschaft, die sich in Phänomenen der Kultur, der Sprache oder in symbolischen Interaktionen und Alltagsritualen zeigt, müsste sich, um die Integrationsfähigkeit von Praxistheorien zu bestätigen, ebenfalls inmitten des Praxisgeschehens verorten lassen, soll sie nicht als ein freischwebender Überbau aus Ideen, Weltanschauungen, Semantiken oder Symbolsystemen von den vermeintlichen ‚Strukturen’ und Basisprozessen des sozialen Lebens abgehoben und getrennt

Abschriften der Krönungsurkunden für Theodor Reysmann (1531) und Christoph Aulaeus (1548). Ihr eigentli- ches Anliegen aber ist eine kulturgeschichtliche Reformulierung und Systematisierung unseres Wis- sens über die gekrönten Dichter. Dazu wird die symbolische Praxis der Dichterkrönung an der Grenze zwischen Literatur und politischer Herrschaft mit Hilfe des Analyseinstrumentariums von Pierre Bourdieu und des Repräsentationsbegriffs von Roger Chartier untersucht. In Schirrmeisters Buch allerdings werden die poetae laureati und die Bedeutung der Krönung mit dem Lorbeer erst

Prozeß, in dem auch die sozialen und kognitiven Aspekte in Wechsel- beziehungen stehen und der als symbolische Praxis gesellschaftliche, kulturelle und in- dividuelle Lehr-/Lernwirklichkeiten manifestiert und legitimiert. Verständigung (genauer: seiegierende Verständigung und erlaubte NichtVerständigung) wirkt innerhalb der pädagogischen Kommunikation als der theoretisch und praktisch vermittelnde Regulator, wobei formale und inhaltliche, Kontext- und Binnenphäno- mene sich gegenseitig determinieren und in komplexen Gleichgewichten halten. Diese abstrakte Einsicht

. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 145 Doerte Bischoff / Martina Wagner-Egelhaaf (Hg.), Mitsprache, Rederecht, Stimmgewalt. Genderkritische Strategien und Transformationen der Rhetorik. 2006 (Carola Hilmes) – Wayne C. Booth, The Rhetoric of Rhetoric. The Quest for Effective omminucation. 2004; Walter Jost / Wendy Olmstedt (Eds.), A Companion to Rhetoric and Rhetorical Criticism. 2004 (Dietmar Till) – Marian F*ssel, Gelehrtenkultur als symbolische Praxis. Rang, Ritual und Konflikt an der Universit2t der Fr*hen Neuzeit. 2006 (Thomas Zinsmaier) – Daniel M. Gross, Ansgar Kemmann (Hg.), Heidegger and

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. Nacktheit, Traum, Grausamkeit (Beate Fricke) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 145 Marian Füssel Gelehrtenkultur als symbolische Praxis. Rang, Ritual und Konflikt an der Universität in der Frühen Neuzeit (Valentin Groebner) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 147 Philipp Müller Auf der Suche nach dem Täter. Die öffentliche Dramatisierung von Verbrechen im Berlin des Kaiserreichs (Hubertus Büschel

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Inhalt Vorbemerkung | 7 1. Einleitung | 9 2. Notiz zum Begriff der Politik 21 3. Zur Semantik politischen Sprachgebrauchs: Umstrittene Begriffe 3.1 Der Bereich umstrittener Begriffe | 31 3.2 Die Rolle umstrittener Begriffe | 45 3.3 Strittige Lebensformen als Grenzen des Begründens | 64 4. Zur Pragmatik der Zeichenpolitik: Sprachgemeinschaft und Opposition 77 4.1 Entgegenhandeln als soziale und symbolische Praxis (Wittgenstein) 82 4.2 Exkurs: Wittgensteins blinder Fleck | 99 4.3 Die Verbuchung von Verstößen (Searle und

drastischen Fan- tasien belegt. In seiner pornografischen „Histoire de Juliette“ von 1797 wird de Sade dann der bedauernswerten Venus und ihren Erlebnissen mit den Gelehrten selbst das Wort geben: Sie wird aufgerissen und vergewaltigt. Auch das, so Didi-Huber- mann, sei Teil der Wirkungsgeschichte des Füssel, Gelehrtenkultur als symbolische Praxis 147 florentinischen Humanismus. Die Bilder der nackten Venus produzierten zwischen dem 14. und dem 18. Jahrhundert mit ihrem Sog selbst die sozialen, psychischen und ästhetischen Bedingungen für die Öffnung dieses Frauenleibes