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Eine Analyse der fünf Versionen des Estherbuches
On Prayer and Praying in Second Temple Judaism
Jewish-Jewish Encounters in History and Literature
Secrets and Doubt

Abstract

Der Artikel untersucht den originären Beitrag Simon Kronbergs zur deutschen Literatur des Expressionismus. Der zu den „vergessenen und verkannten Autoren der expressionistischen Generation” (Lützeler) gehörende Kronberg ist bis heute kaum untersucht. Als Sohn jüdisch-galizischer Zuwanderer 1891 in Wien geboren, studiert er 1913 bei Emile Jacques-Dalcroze, dessen Licht- und Bewegungschoreographien ihn nachhaltig prägen. Weitere Stationen sind Düsseldorf bei dem Schauspieler-Paar Lindemann/Dumont, München und Berlin. 1934 emigriert er nach Palästina, wo er 1947 stirbt. Seine Texte entwerfen eine Sprache, deren sinnstiftende Bilder von seiner biographischen Erfahrung geprägt sind und jüdische Mystik, Tanz und Rhythmus auf spezifische Weise integrieren. Im Zentrum steht Kronbergs Konzeption des Schattens als einer Möglichkeit der Wandlung des Menschen in einer Welt der Rationalität und der Entkopplung des täglichen Lebens von Körper und Sinnlichkeit hin zu einer Erfahrung des Lichts. Am Beispiel seiner Erzählung “Chamlam” zeigt der Beitrag, dass seine Schattenfiguren in einem beachtenswerten Spannungsverhältnis zum Diskurs der Gespenster im Expressionismus stehen.

Abstract

Starting with theoretical considerations on redemption in Rosenzweig’s Der Stern der Erlösung, this paper highlights the connection between redemption and choral form in Church music (e.g. in Bach’s Passions and in musical mass). Therefore, according to Rosenzweig, one can clearly distinguish between sacred/religious (geistlich) and spiritual/intellectual (geistig) music. Rosenzweig also writes about renewing Jewish worship through Bach’s vocal music, but we are given scant hints about this. “Bach in die Synagogen!” is nevertheless important, not only as an example for interreligious dialogue, but above all as an invitation to think about redemption in the postmodern condition.

An Introduction to the Jurisprudence of Rabbi Yechiel Mikhel Epstein’s Arukh HaShulhan