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Weltgeschichte in Göttingen

Eine Studie über das spätaufklärerische universalhistorische Denken, 1756-1815

Im Zeitalter der Globalisierung gewinnt die Weltgeschichtsschreibung in besonderem Maße an Bedeutung. Vor diesem Hintergrund untersucht André de Melo Araújo das bislang unerforschte Gesamtspektrum des spätaufklärerischen universalhistorischen Denkens an der Universität zu Göttingen. Dabei geht er den Debatten um die Weltgeschichtsschreibung nach, die hier auf die Spitze getrieben wurden, und eröffnet den Blick auf eine dynamische Vielfalt an konkurrierenden Wissensformen.
Araújo zeigt, dass diese Formen trotz ihrer Verschiedenheit ein gemeinsames Wissensprinzip einte: Sie alle untersuchten aus einer anthropologisch inspirierten Perspektive die Verhältnisse zwischen den konstitutiven Teilen des Menschen bzw. den konstitutiven Teilen der Welt, um auf das Ganze des Menschen sowie auf das Ganze der Welt zu schließen.

Reviews

»Ohne Zweifel schließt die Arbeit eine deutliche Lücke in der Geschichte der Göttinger Universitätsgeschichte.«
Hermann Wellenreuther, Jahrbuch für Europäische Überseegeschichte, 14 (2014)
»Araújo wollte einen 'Beitrag zur Genealogie des universalhistorischen Denkens [...]' leisten. Dies ist ihm in vollem Maß gelungen.«
Martin Gierl, Göttingische Gelehrte Anzeigen, 266/3-4 (2014)

»Der Band versammelt eine Fülle von Informationen auf konzentriertem Raum und gibt wichtige Anstöße zur weiteren Diskussion.«
Dirk Fleischer, Zeitschrift für Geschichtswissenschaft, 4 (2013)

Besprochen in:

Das achtzehnte Jahrhundert, 38/1 (2014), Philipp Müller
Archiv für Kulturgeschichte, 97/1 (2015), Arne Klawitter

Supplementary Materials

$41.99
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Edition: 1. Aufl.
Audience: Professional and scholarly;

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