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Menschen machen

Die hellen und die dunklen Seiten humanwissenschaftlicher Optimierungsprogramme

Edited by: Anna Sieben, Katja Sabisch, and Jürgen Straub

Der programmatische Gedanke, menschliches Leben durch gezielte Eingriffe verbessern zu können, hat seit der Entstehung der neuzeitlichen Wissenschaften Konjunktur. Das wissenschaftlich-technisch begründete Programm, Menschen machen zu können, reicht von minimalen Manipulationen bis hin zu umfassenden medizinisch-invasiven oder psychotechnischen Eingriffen. Die Implikationen dieser zwiespältigen Fortschrittsgeschichte sind bis heute unzulänglich untersucht worden. Optimierungen des Humanen und damit verbundene Normierungen der Lebens- und Handlungspraxis transformieren den Menschen und unser Bild vom Menschen in vielfältiger Weise. Die Beiträge in diesem Band gehen solchen »Schattenseiten« von Optimierungsprogrammen nach.

Reviews

»Eine lohnenswerte Lektüre.«
Christoper Coenen, Soziologische Revue, 39/1 (2016)

»Eine ungewöhnliche Zusammenstellung von Perspektiven, welche zugleich den Charme der Lektüre ausmacht. Sie zeigt neue Denkwege auf, die in Zeiten eines permanent vorgetragenen Optimierungs- und Steigerungsethos eine Wohltat für Körper und Seele sind.«
Sebastian Lerch, Erwachsenenbildung, 2 (2013)

Besprochen in:
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 18.10.2012, Thomas Thiel
lehrerbibliothek.de, 2 (2013), Oliver Neumann
www.socialnet.de, 3 (2013), Markus Babo
www.e-politik.de, 25.03.2013, Christoph Rohde
Über-Sichten, 42/2 (2017), Oliver König
engagement, 1 (2017), Joachim Fischer

Supplementary Materials

$43.99
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Edition: 1. Aufl.
Audience: Professional and scholarly;

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