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Manipulationen am Körper als Technologien des Selbst

Herausgegeben von: Paula-Irene Villa

Die drastische Zunahme der plastischen Chirurgie macht Technologien, die unter die Haut gehen, als soziales, kulturelles und politisches Phänomen besonders virulent. Sie werden als »Selbsttechnologien« gefasst, mittels derer Menschen sich selbst zu formen versuchen. Dieser Band geht den Fragen nach, welchen Normen die Menschen dabei folgen, welche Erfahrungen sie dabei machen, wie dies in Medien und Literatur thematisiert wird und wie sich angemessen darüber nachdenken lässt. Technologisch induzierte Arbeiten am eigenen Körper werden dabei als ambivalentes Phänomen zwischen Selbst-Ermächtigung und Selbst-Unterwerfung skizziert.

Autoreninformation

Paula-Irene Villa (Dr.rer.soc.) ist Professorin für Soziologie und Gender Studies an der LMU München. Sie lehrt und forscht zu soziologischen und Geschlechter-Theorien, Biopolitik / Verkörperungen, Care, Populärkultur und Politik.

Rezensionen

»Die Aufsätze des Bandes ergänzen sich zu einer ebenso facettenreichen und differenzierten wie kohärenten Darstellung der Thematik.«
Kristina Brümmer, Sport und Gesellschaft, 6/2 (2009)

»Der Band ist nicht zuletzt darum zur Lektüre zu empfehlen, weil er darüber belehrt, dass es sich auch bei der Kontroverse um Manipulationen am Körper etwa in Form von Schönheitsoperationen nicht anders verhält wie so ziemlich bei jeder komplexen Frage. Je tiefer man in die Materie eindringt, umso vertrackter stellt sie sich dar.«
Rolf Löchel, www.literaturkritik.de, 1 (2009)

»[Das Buch] ist all jenen Wissenschaftler/-innen zu empfehlen, die an konkreten Analysen von Phänomenen körperlicher Manipulation [...] interessiert sind.«
Zuzanna Jakubowski, www.querelles-net.de, 10/2 (2009)

»'Ab wann ist ein Busen zu klein?' und ähnliche Fragen haben wahrscheinlich die meisten irgendwann einmal beschäftigt, dafür aber bedarf es keines Soziologiestudiums, meint Villa - aber es hilft, sagt sie, und in diesem Sinne sei auch dieses Buch empfohlen!«
Doris Allhutter, WeiberDiwan, 1 (2009)

»Es ist das Verdienst der Beiträge, skrupulös die verschiedenen Aspekte gegeneinander abzuwägen und nicht in Schwarzweißmalerei zu verfallen.«
Gesine Hindemith, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 03.11.2008

Besprochen in:

www.frauenberatenfrauen.at, 17.06.2009, Bettina Zehetner
fiber, 15 (2009), Katrin Triebswetter
IASL online, 20.01.2010, Mica Wirtz
www.hospitalhof.de, 2 (2013), Meike Dahlström

Zusatzmaterialien

$ 31,99
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Auflage: 1. Aufl.
Zielgruppe: Professional and scholarly;

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