Titelbild von:  Postkoloniale Literatur in Italien

Postkoloniale Literatur in Italien

Raum und Bewegung in Erzählungen des Widerständigen

Reihe: Lettre
Funder: ÖFG und Vizerektorat der Universität Innsbruck

Seit 2005 bildet sich in Italien verstärkt eine postkoloniale Erzählliteratur heraus, die mit Namen wie Gabriella Ghermandi, Garane Garane, Cristina Ubax Ali Farah, Igiaba Scego, Mario Domenichelli oder Wu Ming 2 und Antar Mohamed Marincola verbunden ist. Die Autor_innen schreiben an einer Literatur der Fluchtlinien, die zum einen die koloniale und postkoloniale Geschichte Italiens ins Bewusstsein ruft und neu perspektiviert, zum anderen existenzielle Grenzerfahrungen von Individuen in Bewegung zu Beginn des 21. Jahrhunderts in Zusammenhang mit Diaspora und Exil, Migration und globaler Mobilität reflektiert.
Maria Kirchmair liefert nun die erste deutschsprachige Studie zur postkolonialen Erzählliteratur Italiens. Über eine sowohl thematische als auch ästhetische Analyse befasst sie sich speziell mit der narrativen Darstellung von »Raum« und Raumwahrnehmung, Bewegung und Transformationsprozessen von »Identität« in kolonialen und postkolonialen Kontexten.

Autoreninformation

Maria Kirchmair (Dr. phil.) promovierte am Institut für Romanistik der Universität Innsbruck. Ihre Forschungsschwerpunkte sind italienische Literatur- und Kulturwissenschaften des 20. und 21. Jahrhunderts, Postcolonial Studies, Literatur und Raum sowie literarische Mittelmeerdiskurse.

Rezensionen

Besprochen in:
Zibaldone, 65 (2018)

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Zielgruppe: Professional and scholarly;

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