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Abstract

Die Digitalisierung von Musik und ihre neuen Verbreitungswege haben die Musikbranche scheinbar grundlegend verändert: Musiker:innen müssen nunmehr ständig auf Tour gehen, um Einnahmen zu erzielen. Doch war das Touren nicht schon immer Bestandteil des Musikberufs, besonders etwa im Genre des Folk-Rock? Anna Lisa Ramella nimmt in ihrer medienethnographischen Untersuchung die Erfahrungen von tourenden Bands wie »Broncho« und »Two Gallants« im Detail in den Blick und begleitet sie mit der Kamera auf Tour. Touren erweist sich als Steady Rollin', das beständig zwischen Bewegung und Stillstellung oszilliert. Diese Praxis der Rhythmisierung kommt gleichermaßen in der ethnographischen Erforschung und Darstellung zur Geltung.

Abstract

Aus der vom französischen Soziologen Bruno Latour eingeforderten Berücksichtigung der praktischen Disziplinen und ihrer Objekte lässt sich eine Neuausrichtung der Stadtsoziologie ableiten. Jessica Wilde zeigt auf, wie sich eine solche Soziologie von der menschlichen Gesellschaft als Fluchtpunkt sozialtheoretischen Denkens verabschiedet und sich programmatisch als Technik-, Stadtbau-, Architektur-, Planungs- und Designsoziologie neu aufstellt. Den urbanen Artefakten – vom Verkehrspoller bis zum Bebauungsplan – spürt sie dabei bis in die Werkstätten der planenden und gestaltenden Berufspraktiker*innen nach und macht die »Fabrikation der Stadt« zum Gegenstand soziologischen Forschens.

Abstract

Die Digitalisierung von Musik und ihre neuen Verbreitungswege haben die Musikbranche scheinbar grundlegend verändert: Musiker:innen müssen nunmehr ständig auf Tour gehen, um Einnahmen zu erzielen. Doch war das Touren nicht schon immer Bestandteil des Musikberufs, besonders etwa im Genre des Folk-Rock? Anna Lisa Ramella nimmt in ihrer medienethnographischen Untersuchung die Erfahrungen von tourenden Bands wie »Broncho« und »Two Gallants« im Detail in den Blick und begleitet sie mit der Kamera auf Tour. Touren erweist sich als Steady Rollin', das beständig zwischen Bewegung und Stillstellung oszilliert. Diese Praxis der Rhythmisierung kommt gleichermaßen in der ethnographischen Erforschung und Darstellung zur Geltung.

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Die Digitalisierung von Musik und ihre neuen Verbreitungswege haben die Musikbranche scheinbar grundlegend verändert: Musiker:innen müssen nunmehr ständig auf Tour gehen, um Einnahmen zu erzielen. Doch war das Touren nicht schon immer Bestandteil des Musikberufs, besonders etwa im Genre des Folk-Rock? Anna Lisa Ramella nimmt in ihrer medienethnographischen Untersuchung die Erfahrungen von tourenden Bands wie »Broncho« und »Two Gallants« im Detail in den Blick und begleitet sie mit der Kamera auf Tour. Touren erweist sich als Steady Rollin', das beständig zwischen Bewegung und Stillstellung oszilliert. Diese Praxis der Rhythmisierung kommt gleichermaßen in der ethnographischen Erforschung und Darstellung zur Geltung.

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Aus der vom französischen Soziologen Bruno Latour eingeforderten Berücksichtigung der praktischen Disziplinen und ihrer Objekte lässt sich eine Neuausrichtung der Stadtsoziologie ableiten. Jessica Wilde zeigt auf, wie sich eine solche Soziologie von der menschlichen Gesellschaft als Fluchtpunkt sozialtheoretischen Denkens verabschiedet und sich programmatisch als Technik-, Stadtbau-, Architektur-, Planungs- und Designsoziologie neu aufstellt. Den urbanen Artefakten – vom Verkehrspoller bis zum Bebauungsplan – spürt sie dabei bis in die Werkstätten der planenden und gestaltenden Berufspraktiker*innen nach und macht die »Fabrikation der Stadt« zum Gegenstand soziologischen Forschens.

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»Co-Parenting« als Familienkonzept breitet sich aus und stellt die Versprechen des romantischen Liebesideals mitsamt seinem geschlechterungleichen Normalfamilienmodell in Frage. Doch was bedeutet das für die Liebe selbst? Wird sie zerstört oder transformiert und öffnet sie sich für neue Familien- und Beziehungsformen? Entfaltet sich in der post-romantischen Elternschaft gar ein utopisch-emanzipatives Potenzial, das Frauen und LGBTIQ*s aus patriarchalen, hetero- und paarnormativen Herrschaftsverhältnissen befreit? Neben Gegenwarts- und Zukunftsszenarien erkundet Christine Wimbauer auch die gesellschaftspolitischen Herausforderungen dieser Entwicklungen.

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Schon unmittelbar nach Beginn des Corona-Lockdowns wurde über dessen Notwendigkeit diskutiert: War das Virus vielleicht doch »nur« eine harmlose Grippe? Wäre das »Schwedische Modell« eine realistische Alternative auch in anderen Ländern gewesen? Wieso hat die Politik in vielen Ländern das Risiko des größten Wirtschaftseinbruchs seit Jahrzehnten in Kauf genommen? Dirk Richter analysiert die Pandemie-Entwicklung im Frühjahr 2020 sowie deren Hintergründe und kommt zu dem Schluss: Die Maßnahmen wären nicht zwingend notwendig gewesen, aber länger zurückliegende Fehleinschätzungen und aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen haben sie unvermeidlich gemacht.

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Wartezeiten bilden ein unliebsames Alltagsphänomen, das uns jenseits seiner negativen Zuschreibung tiefe Einblicke in die Zeitkultur der Moderne gewährt. Anhand einer Archäologie von Architekturen und literarisch-künstlerischen Rezeptionen des Wartens zeigt Robin Kellermann am Beispiel des Eisenbahnverkehrs auf, wie sich Rahmung und Wahrnehmung dieses zeitlichen Zwischenraums im Laufe der Moderne von einem Zustand der würdigen Erwartung und Vorfreude zum Störfaktor der beschleunigten Welt wandelten. Damit erweitert er unser Verständnis der Epoche um ihre vielfach erzeugten Momente des Stillstands und erkundet einen Temporalzustand, der konstitutiv für die Verkehrsentwicklung wurde und trotz aller Auslöschungsversuche untrennbar mit ihr verbunden bleibt.

Abstract

How do migrant women living in illegality build intimate relationships? How do they experience, resist or take advantage of the tight link between intimacy and migration status created by the German migration legislation?

Drawing on rich biographical accounts and ethnographic methods, the book offers an insightful and sensitive look at a mostly unknown aspect of life in illegality. Adopting a critical feminist perspective, Flaminia Bartolini shows how intimacy should be understood in its intrinsic power dimension and looks critically at the German migration regime and on its effects on migrants' lives.

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How can we overcome the existing political, economic, and ecological crises that humanity faces? With the notion of the commons, Lukas Peter argues that this form of social organization can provide answers to the shortcomings of centralized states and open and competitive markets. By building on and going beyond the work of Elinor and Vincent Ostrom, he develops an ecological understanding of the commons and human freedom, more generally, thereby reinterpreting classical thinkers such as John Locke and John Rawls. Importantly, he does not suggest an end to property, states or markets, but rather a radical democratization thereof, ultimately providing a real alternative for the 21st century.