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Abstract

Seit 2012 gibt es in Deutschland eine neue Generation von selbstorganisiertem Geflüchtetenprotest mit einer zentralen Forderung: das Recht auf Arbeit und gewerkschaftliche Organisation. Die Interaktionen geflüchteter Aktivist*innen mit Gewerkschaften reichen dabei von Besetzungen der Gewerkschaftsräume bis hin zu gemeinsamen Demonstrationen. Ein erster Erfolg kam 2015 mit dem Recht auf Mitgliedschaft bei der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di. Oskar Ilja Fischers ethnographische Untersuchung fragt nach den Interaktionsordnungen dieser Begegnungen von 2013 bis 2016, die von Verhandlungen der Repräsentation im deutschen Arbeits- und Migrationsregime gerahmt sind.

Abstract

Wie lassen sich Glück und Nachhaltigkeit verbinden? Um die gegenwärtige ressourcenintensive Lebensweise zu überwinden, braucht es neue Leitbilder von subjektivem Wohlbefinden, die das gute Leben jenseits von Produktion und Konsum verorten. Die bisherige Debatte um Suffizienz und Postwachstum ist dabei vor allem von asketischen Idealen geprägt, welche für die Mehrzahl der Menschen nicht attraktiv erscheinen. Als eine vielversprechende Variante entwickelt Jochen Dallmer das Modell eines aufgeklärten Hedonismus, welcher das Streben nach subjektivem Wohlbefinden zu einem Beitrag für Nachhaltigkeit werden lässt.

Abstract

This book explores the potential of the Internet for enabling new and flexible political participation modes. It meticulously illustrates how the Internet is responsible for citizens' participation practices from being general, high-threshold, temporally constricted, and dependent on physical presence to being topic-centered, low-threshold, temporally discontinuous, and independent from physical presence. With its ethnographic focus on Icelandic and German online participation tools Betri Reykjavík and LiquidFriesland, the book offers plentiful advice for citizens, programmers, politicians, and administrations alike on how to get the most out of online participation formats.

Abstract

Donald Trump als Präsident – das war bis zu seinem Triumph unvorstellbar. Noch mehr erstaunt, dass halb Amerika ihn wiederwählen will, darunter ein erheblicher Anteil, für den sich diese Treue nicht einmal »rechnet«. Wenn gerade dort, wo die westliche Demokratie ihren Siegeszug angetreten haben soll, einer wie er so viel Zustimmung erhält, dann fragt man sich, ob 200 Jahre politische Kultur einfach entsorgt werden können. Eigentlich nicht. Was den Verdacht nahelegt, Amerikas demokratische Tradition habe so, wie man sie feiert, womöglich nie existiert. Wer dieser Spur nachgeht, stößt auf des Rätsels Lösung: Es ist nicht zuletzt ein zeit- und zielloser Traum vom »starken Mann«, der Trumps Triumph erklärt.

Abstract

This book explores the potential of the Internet for enabling new and flexible political participation modes. It meticulously illustrates how the Internet is responsible for citizens' participation practices from being general, high-threshold, temporally constricted, and dependent on physical presence to being topic-centered, low-threshold, temporally discontinuous, and independent from physical presence. With its ethnographic focus on Icelandic and German online participation tools Betri Reykjavík and LiquidFriesland, the book offers plentiful advice for citizens, programmers, politicians, and administrations alike on how to get the most out of online participation formats.

Abstract

Donald Trump als Präsident – das war bis zu seinem Triumph unvorstellbar. Noch mehr erstaunt, dass halb Amerika ihn wiederwählen will, darunter ein erheblicher Anteil, für den sich diese Treue nicht einmal »rechnet«. Wenn gerade dort, wo die westliche Demokratie ihren Siegeszug angetreten haben soll, einer wie er so viel Zustimmung erhält, dann fragt man sich, ob 200 Jahre politische Kultur einfach entsorgt werden können. Eigentlich nicht. Was den Verdacht nahelegt, Amerikas demokratische Tradition habe so, wie man sie feiert, womöglich nie existiert. Wer dieser Spur nachgeht, stößt auf des Rätsels Lösung: Es ist nicht zuletzt ein zeit- und zielloser Traum vom »starken Mann«, der Trumps Triumph erklärt.

Abstract

This book explores the potential of the Internet for enabling new and flexible political participation modes. It meticulously illustrates how the Internet is responsible for citizens' participation practices from being general, high-threshold, temporally constricted, and dependent on physical presence to being topic-centered, low-threshold, temporally discontinuous, and independent from physical presence. With its ethnographic focus on Icelandic and German online participation tools Betri Reykjavík and LiquidFriesland, the book offers plentiful advice for citizens, programmers, politicians, and administrations alike on how to get the most out of online participation formats.

Abstract

This book explores the potential of the Internet for enabling new and flexible political participation modes. It meticulously illustrates how the Internet is responsible for citizens' participation practices from being general, high-threshold, temporally constricted, and dependent on physical presence to being topic-centered, low-threshold, temporally discontinuous, and independent from physical presence. With its ethnographic focus on Icelandic and German online participation tools Betri Reykjavík and LiquidFriesland, the book offers plentiful advice for citizens, programmers, politicians, and administrations alike on how to get the most out of online participation formats.

Abstract

As Multilateral Development Banks increasingly gained influence in shaping global development, transnational social movements pushed to hold them accountable for their human rights impact towards communities. Leon Valentin Schettler presents a novel causal mechanism of movement advocacy towards MDBs, combining disruptive and conventional tactics. Systematically comparing the evolution of human rights standards and complaint mechanisms over the last three decades, he reveals how the combination of 1) declining US hegemony, 2) counter-mobilization by China and 3) movement cooptation by the World Bank bureaucracy led to a dilution of human rights accountability in the 2010s.

Abstract

Die Konflikte um das Großprojekt »Stuttgart 21« verdeutlichen exemplarisch, wie Protestbewegungen das postdemokratische Zusammenspiel von Staat und Wirtschaft herausfordern. Bürgerbeteiligung und Kostentransparenz sind seither nahezu obligatorisch, dabei hat die Bewegung gegen »S21« ihr eigentliches Ziel, das Bahn- und Immobilienprojekt zu stoppen, verfehlt, trotz scheinbar positiver Ausgangslage. Anhand von Schlüsselereignissen im Konflikt um das Großprojekt rekonstruiert Julia von Staden die Dynamiken und Diskurse dieser sozialen Bewegung. Diese Untersuchung stellt in ihrer Art eine Neuheit in der Protest- und Bewegungsforschung dar und ist gleichzeitig ein Lehrstück für andere soziale Bewegungen.