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Abstract

In the past, our ideas of psychiatric hospitals and their history have been shaped by objects like straitjackets, cribs, and binding belts. These powerful objects were often used as a synonym for psychiatry and the way psychiatric patients were treated, yet very little is known about the agency of these objects and their appropriation by staff and patients. By focusing on material cultures, this book offers a new perspective on the history of psychiatry: it enables a narrative in which practicing psychiatry is part of a complex entanglement in which power is constantly negotiated. Scholars from different academic disciplines show how this material-based approach opens up new perspectives on the agency and imagination of men and women inside psychiatry.

Abstract

Die seit 1947 andauernden systematischen Vertreibungen der PalästinenserInnen aus Palästina/Israel gehen u.a. auf die europäische Geschichte des britischen Kolonialismus und des deutschen Nationalsozialismus zurück. Dennoch wird die palästinensische Gewalterfahrung aus dem europäischen kollektiven Gedächtnis ausgegrenzt und tabuisiert.

Sarah El Bulbeisi beschäftigt sich mit den Auswirkungen dieser Tabuisierung auf PalästinenserInnen in Deutschland und in der Schweiz und mit ihren Spuren in der Eltern-Kind-Beziehung. Sie zeigt, wie sich in der Erfahrung von deutschem und schweizer Rassismus und in der Konfrontation mit »dem hegemonialen Traum von Unschuld« die traumatische Erfahrung von Siedlerkolonialismus und ethnischer Säuberung fortsetzt.

Abstract

Der Behinderungsbegriff spiegelt die menschliche Vielfalt nicht adäquat wider, sondern transportiert das Bild einer scheinbar homogenen Menschengruppe, die symbolisch auf das Piktogramm des Rollstuhlfahrers reduziert wird.

Christoph Egen geht den Fragen nach, was »Behinderung« überhaupt ist und wie sich der gesellschaftliche Blick auf Menschen mit Funktionseinschränkungen vom Mittelalter bis zur Gegenwart gewandelt hat. Dabei greift er auf die Prozesssoziologie von Norbert Elias zurück, um die Abwertungs- und Ausgrenzungsprozesse von Menschen zu untersuchen – und liefert so einen wertvollen Beitrag zur interdisziplinären Fachdiskussion.

Abstract

Der Zoo ist vor allem als Bildungs- und Erholungsinstitution geläufig – als urbaner Vergnügungsort innerhalb globaler Netzwerke ist er bisher nicht betrachtet worden.

Wiebke Reinert untersucht in ihrer Studie am Beispiel von Seelöwen und deren Tierpfleger:innen das besondere Verhältnis von Arbeit und Vergnügen im Zoo: auf der einen Seite die praktische ›Arbeit am Tier‹, die ebenso Fürsorge wie gewaltsame Kontrolle bedeutete, auf der anderen Seite das populäre Vergnügen, die editorische Arbeit, die Zootiere zu Unterhaltungstieren in Gehegen machte. Die Betrachtung der konkreten Tier-Mensch-Verhältnisse eröffnet somit eine ›andere‹ Geschichte des modernen Zoos.

Abstract

Der Zoo ist vor allem als Bildungs- und Erholungsinstitution geläufig – als urbaner Vergnügungsort innerhalb globaler Netzwerke ist er bisher nicht betrachtet worden.

Wiebke Reinert untersucht in ihrer Studie am Beispiel von Seelöwen und deren Tierpfleger:innen das besondere Verhältnis von Arbeit und Vergnügen im Zoo: auf der einen Seite die praktische ›Arbeit am Tier‹, die ebenso Fürsorge wie gewaltsame Kontrolle bedeutete, auf der anderen Seite das populäre Vergnügen, die editorische Arbeit, die Zootiere zu Unterhaltungstieren in Gehegen machte. Die Betrachtung der konkreten Tier-Mensch-Verhältnisse eröffnet somit eine ›andere‹ Geschichte des modernen Zoos.

Abstract

Despite the efforts of modern scholars to explain the origins of science communication as a social, rhetorical, and aesthetic phenomenon, most researchers approach the popularization of science from the perspective of present issues, thus ignoring its historical roots in classical culture along with its continuities, disruptions, and transformations.

This volume fills this research gap with a genealogically reflected introduction into the popularization of science as a recurrent cultural technique. The category »popular science« is elucidated in interdisciplinary and diachronic dialogue, discussing case studies from all historical periods.

Classicists, archaeologists, medievalists, art historians, sociologists, and historians of science provide the first diachronic and multi-layered approach to the rhetoric techniques, aesthetics, and societal conditions that have shaped the dissemination and reception of scientific knowledge.

Abstract

In the past, our ideas of psychiatric hospitals and their history have been shaped by objects like straitjackets, cribs, and binding belts. These powerful objects were often used as a synonym for psychiatry and the way psychiatric patients were treated, yet very little is known about the agency of these objects and their appropriation by staff and patients. By focusing on material cultures, this book offers a new perspective on the history of psychiatry: it enables a narrative in which practicing psychiatry is part of a complex entanglement in which power is constantly negotiated. Scholars from different academic disciplines show how this material-based approach opens up new perspectives on the agency and imagination of men and women inside psychiatry.

Abstract

Der Zoo ist vor allem als Bildungs- und Erholungsinstitution geläufig – als urbaner Vergnügungsort innerhalb globaler Netzwerke ist er bisher nicht betrachtet worden.

Wiebke Reinert untersucht in ihrer Studie am Beispiel von Seelöwen und deren Tierpfleger:innen das besondere Verhältnis von Arbeit und Vergnügen im Zoo: auf der einen Seite die praktische ›Arbeit am Tier‹, die ebenso Fürsorge wie gewaltsame Kontrolle bedeutete, auf der anderen Seite das populäre Vergnügen, die editorische Arbeit, die Zootiere zu Unterhaltungstieren in Gehegen machte. Die Betrachtung der konkreten Tier-Mensch-Verhältnisse eröffnet somit eine ›andere‹ Geschichte des modernen Zoos.

Abstract

Im Zuge der Etablierung des »New Materialism« wird die Bedeutung von Objekten für menschliche Gesellschaften neu verhandelt. Welches Potenzial dieser Neue Materialismus für Geschichtswissenschaft und Geschichtsdidaktik hat, ist bisher nur ansatzweise ausgelotet worden, doch es scheint vielversprechend: Wenn Sachquellen nicht als passive Überreste gedeutet werden, sondern auch als Akteure der Gegenwart, wenn sie gesichertes Wissen über die Vergangenheit ermöglichen, dann sind sie in besonderem Maße geeignet, historisches Lernen zu fördern. Oder sind gegenständliche Objekte der interpretativen Willkür genauso ausgeliefert wie jede andere Quelle?