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Eine Rekonstruktion
Series: Science Studies

275 Bibliographie Ungedruckte Quel len Franz Boas Papers, American Philosophical Society, Philadelphia Gedruckte Quel len Periodica American Anthropologist Annual Report of the Bureau of (American) Ethnology Anthropos Bureau of American Ethnology Bulletin Contributions of the Bureau of Ethnology International Journal of American Linguistics Journal of American Folk-Lore Language Memoirs Series of the American Anthropological Association Proceedings of the American Association for the Advancement of Science Proceedings of the American Philosophical Society Science

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Wissenschaft als kultureller Raum 25 Bruno Latour und die Hoffnung der Pandora 30 »Linguistische Anthropologie« – Erste Vernetzungen 47 ›Weiße Quellen‹ 50 American Indians und »The Great Father« 53 American Indians und die U.S.-amerikanische Jurisdiktion 59 Amerikanische Staatsbürgerschaft für American Indians 61 General Allotment Act von 1887 63 Konsequenzen des General Allotment Act 66 LINGUISTISCHE ANTHROPOLOGIE IV Erziehungs- und Bildungsprogramme zur Förderung der Integration 68 Ausblick in das beginnende 20. Jahrhundert 71 Bureau of Ethnology 74 Kurzer Exkurs zur

treffen, die ethnographischen Resultate seiner Baf- finland-Reise als Jahresreport des Bureau of Ethnology zu veröffentli- chen (1888). – Nur seine Hoffnungen auf eine Beschäftigung an Powells Institut erfüllten sich nicht.3 Ebenso nicht von Erfolg gekrönt waren seine weiteren Bemühungen: Die Aussicht auf eine Bibliotheksanstellung in New York und eine Be- schäftigung bei der meteorologischen Abteilung der Signal Corps lösten sich in Luft auf. Weder bei der Johns Hopkins University (Barkan 1992: 79), noch bei der Smithsonian Institution gab es für ihn eine geeignete

«. Powells Einführung war als Instrumentarium zur Mobilisie- rung von Fakten im Latourschen Sinne konzipiert – ein Instrumenta- rium, das sprachwissenschaftlich orientierten Anthropologen dazu die- nen sollte, verschiedene American Indian languages im Feld systema- tisch zu erfassen. Powell, Major im Bürgerkrieg und seit 1879 Leiter des Bureau of (American) Ethnology, erhoffte sich mit diesem Handbuch eine schlüssige Sammlung aller Wortschätze der amerikanisch-indiani- schen Sprachen, auf deren Grundlage eine Klassifikation und historische Verortung der linguistischen

- ergy may be effected by the proper coordination of the work of mixed societies, and […] the publications may be made infinitely more effec- tive« (Boas 1903: 575). Gesellschaften und Institutionen sollten ihre »narzisstischen Verhaltensweisen« vergessen und vermehrt miteinander zusammenarbeiten, um Synergien zu schaffen. Für Boas war klar, dass nur durch die Gründung einer zentralen Gemeinschaft, die nicht Einzel- interessen vertrat, eine professionelle Anthropologie eine Zukunft hatte. – Doch McGee, der »ethnologist-in-charge« des Bureau of American Ethnology setzte

(1999), S. 95-112. – Geschichtslose und schriftlose Völker in Spreeathen: Anthropologie als Kritik der Geschichtswissenschaft im Kaiserreich, in: Zeitschrift für Geschichtswissenschaft 47 (1999), S. 197-210. – Looking beyond History. The Optics of German Anthropology and the Critique of Humanism, in: Studies in History and Philosophy of Biological and Biomedical Sciences 32, 3 (2001), S. 385-411. – Science and Schaulust in the Berlin Museum of Ethnology, in: Cons- tantin Goschler (Hg.), Wissenschaft und Öffentlichkeit in Berlin 1870-1930, Stuttgart 2000, S. 65

folgen. LINGUISTISCHE ANTHROPOLOGIE 266 Betrachten wir die Entwicklung des Gegenstandes der linguistischen Anthropologie – die American Indian languages –, zeigt sich, dass diese Entität im Zeitraum zwischen 1879 und 1924 unterschiedliche Transfor- mationsprozesse durchlaufen hat. Er hat sich in und mit dem Netzwerk der linguistischen Anthropologie stetig verändert, verschoben und seine Position innerhalb dieses Netzwerkes nicht unabhängig von anderen Propositionen des Netzwerkes ausgefüllt. So fungierten in der For- schungspolitik des Bureau of American Ethnology die

along biological, geological, ar- chaeological, linguistic and general cultural lines; and according to histo- rical methods in the narrower sense of the term« (Boas 1919b: 42). Die von ihm in Auftrag gegebene Umfrage, an welchen Departementen der Univer- sitäten Anthropologie gelehrt wird, geht ebenso von Boas’ Anthropologie- Verständnis aus: George Grant MacCurdy (1919) fragt in seinem Rund- schreiben nach Kursen in »Physical Anthropology, Ethnology, Indian Lan- guages, and Prehistoric Archaeology«. KONSOLIDIERUNG 227 Franz Boas war Experte für Archäologie

Anthropologie und Rassenkunde (1750-1850), Stuttgart/New York 1990, S. 15-29. – Der „edle Wilde“, in: Thomas Theye (Hg.), Wir und die Wilden, Reinbek bei Hamburg 1985, S. 270-287. – Die „Wilden“ und die „Zivilisierten“. Grundzüge einer Geistes- und Kulturgeschichte der europäisch-überseeische Begegnung, München 19912. – Die exotische Insel, in: Hans-Joachim König e.a. (Hg.), Der europäi- sche Beobachter außereuropäischer Kulturen. Zur Problematik der Wirklichkeitswahrnehmung, Berlin 1989, S. 65-81. Blanchaert, Claude, On the origins of French Ethnology, in: George W