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Text entstehen. Sie sind in der Präsentation multimedial und in ihrer Rezeption an das gesamtphy- sische Erleben einer Präsenzsituation gebunden. Dies gilt bereits für das Urmodell der Lautpoesie, die Ursonate von Kurt Schwitters, und wurde später performativ ausgearbeitet in Konzertereignissen, wie sie beispiels- weise John Cage in den 1960er und 1970er Jahren realisierte. Dessen auf James Joyces Text Finnegans Wake basierendes mediales Hybridprojekt 16 | Vgl. dazu Uwe Wir th: Der Performanzbegrif f im Spannungsfeld von Illokution, Iteration und Indexikalität

Grundlage identifiziert.21 Auf die spezifische grafische Ausführung kommt es also gar nicht so sehr an. Diese beliebige Wiederholbarkeit bei gleichzeitiger Andersheit bildet ein wesentliches Funktionsmerkmal der Schrift. Derrida fasst das Phänomen unter den Begriff der »Iterabilität«22, in dem sowohl die Wiederholung (»Iteration«), als auch die Andersheit (»itara«) enthalten sind: Während die visuellen Muster stets wiederholt werden können, verändert sich von Mal zu Mal die Spur, die der Leser verfolgt, die grafische Linie oder »Schleife«23, wie Derrida sie nennt

), Pink points out how ethnography as “iterative inductive research” must draw on “a family of methods, in- volving direct and sustained contact with human agents, within the context of their daily lives (and cultures), watching what happens, listening to what is said, asking questions (…)”355, thereby moving beyond classical concepts of participant observation “with particular attention to the multisensory and emplaced aspects of other people’s (and the researcher’s own) experi- ence”.356 She also highlights the “need to bring local voices into academic

. Über ein iteratives Vorgehen werden die Bildtypen geprüft und ggf. modifiziert; d.h. bereits bestehende Typen werden entweder weiter ausdifferenziert oder Motivgruppen zu Bildtypen zusammengefasst. Nach einer Probecodierung innerhalb des Gesamtmate- rials wird dieses quantitativ über die Bildtypen erfasst (4). Es folgt eine Auswertung auf Grundlage der Bildtypen und deren quantitativen Ausprägungen sowie anschlie- ßende ikonologische Interpretationen: „Im Kern geht es darum, die über das gesamte Bildmaterial sowie die einzelnen Bildtypen trans- portierte

in die Ausstellungssprache einfließen. „Antithese (Gegensatz), Oxymoron (widersprüchlicher Gegensatz), Hyperbel (Übertreibung), Iteration (Wiederholung), Ellipse (Auslassung), Klimax und Antiklimax (Aufreihung mit Wertsteigerung oder -minderung) sind nur einige Beispiele für die Aufnahme dieser allgemein akzeptierten Kodes in die Kon- textgestaltung von musealen Ausstellungen.“ (ebd.) Waidacher weist einschränkend jedoch darauf hin, dass auch bei einer semiotischen Betrachtung der Ausstellungssprache nicht vergessen wer- den darf, dass zwischen der beabsichtigten