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partikularistisch umzudeu- ten. Diese Umdeutungsversuche fange man mit Reckwitz besser ein, indem man sie als eine bestimmte (nämlich essentialisierende) Art von Kulturali- sierung verstehe. Ihre Gefährlichkeit habe indes am treffendsten Bauman be- schrieben: Die neuen Rechtspopulismen zielten auf eine Iteration der ‚mo- dernen‘ Ordnung ab, also darauf, einen starken, strukturell gewalttätigen Staat wie in der organisierten Moderne auf neo-gemeinschaftliche Ziele aus- zurichten. Kein Wunder also, wenn, so Pradella abschließend, sich Reckwitz in Das Ende von Illusionen

Kulturnationalismus.103 Der institutionalisierte Arm der Neogemeinschaft knüpft hier an, radikalisiert jedoch die Valorisierungsrichtung nach innen, d.h. die Verknüpfung sakraler Zivilität findet sich stets (und ausschließlich) im Partikularen. Man kann somit von einer Iteration des Alexanderschen Zi- vilen sprechen, wobei innerhalb von diskursiven Prozessen der Wiederho- lung die Signifikanten des Zivilen grundlegend ihre Bedeutungen verändern können. Hieraus folgt die nationalpopulistische Ablehnung „der Eliten“ und die Homogenisierung des politischen Gegners, welcher (im

nur im Sprechen aus, sondern z.B. auch in der Organisation der Beziehungs- und Arbeitsorganisation. Weil durch die Organisation praktisch der Bezug zur Selbsterzählung hergestellt wird, sind die Überlegungen zu Sprechhandlung und Erzählung sind auf diese übertragbar. 36 Uwe Wirth, „Der Performanzbegriff im Spannungsfeld von Illokution, Iteration und Indexikalität“, in: ders. (Hg.), Performanz. Von der Sprachphilosophie zu den Kulturwissenschaften, Frankfurt/M. 2002, S. 9-60 (S. 11). 37 Wulf/Göhlich/Zirfas (Fn. 34), S. 12. 150 | Alice Neusiedler tive

, veränderlich, immer „in process“44. Ähnlich wie sie geht Barad zwar von „ongoing dynamism of becoming“45 aus, bettet diese jedoch in ein divergierendes Raum-Zeit-Verständnis ein: 40 Massey (Fn. 38), S. 91. 41 Barad (Fn. 14), S. ix. 42 Vgl. z.B. Massey (Fn. 38), S. 61. 43 Barad (Fn. 14), S. 89. 44 Massey (Fn. 38), S. 9. 45 Barad (Fn. 14), S. 142. Kollektivität in und durch cON/FFlating spaces | 141 time and space, like matter and meaning, come into existence, are iteratively recon- figured through each intra-action, thereby making it impossible to

als mimetische, die die Konstruk- tion der Geschlechternorm aufdecken kann, zum anderen als iterative: als nicht-identische Wiederholung der Norm. Damit schließt Fuchs an Butler an (s.o 1.1) und erkennt Potenzial für diskursive Verschiebungen und die 20 Ebd., S. 329. 21 Um eine ironische Zitation handelt es sich nicht nur, weil traditionelle Feminini- tät umgedeutet oder mit nicht-traditioneller verbunden, sondern auch weil mit der heterosexuellen Matrix gebrochen wird: Aus der Performanz von Weiblich- keit

diegetischen Primat der Iteration erklärt sich denn auch die Do- minanz der räumlichen Dimension über die zeitliche, was Klaus Scherpe mit seiner Hervorhebung der ekphrasis, der Beschreibung als dominantem Erzähl- gestus in Austerlitz und wohl allgemein bei Sebald, herausgearbeitet und mit ei- ner prägnanten Formulierung auf den Nenner gebracht hat: »Die beschreibende Erzählung storniert die erzählte Zeit. Diese Auszeit der Erzählung kann empha- tisch und symbolisch als eine Art ›Auszeit der Geschichte‹ verstanden werden.« (Scherpe 2009: 305 [Hervorh. im Original]) 5

that these conceptions do not replace the former notion of national cultures. They only index the specific position of immigrants, which is then contrasted with a »Swiss« position, a »Swiss« identity. Therefore, these conceptions are not used to dissolve boundaries between cultures, but they are used to re-iterate differences between what is perceived as pure »Swiss,« and what is perceived as »Non-Swiss.« 1. HYBRIDITÄT, TR ANSKULTUR ALITÄT, TR ANSNATIONALITÄT – E TISCHE BEGRIFFE DER CULTUR AL STUDIES ODER EMISCHE TEILNEHMERK ATEGORIEN IM GLOBALISIERTEN

zu kommen, und zwar durch einen eher großen Mutationsschritt. Abbildung 2 Quelle: Rechenberg 1973 STÖRUNG ALS NORMALFALL 31 Festzuhalten bleibt also, dass es hier um ein iteratives Optimierungsverfahren geht, das sich metaphorisch wie konzeptuell aus der Evolutionstheorie herleitet, oder, wie Rechenberg schreibt, um die »Erzeugung zufälliger Variationen und die Aussonderung der unvorteilhaften Varianten durch die natürliche Auslese« (Rechenberg 1973). Dabei ist das zu optimierende Problem die Umwelt, die Lö- sung ist eine Population, und die

Algorithmen selbst steuern: Prof. McKinney »took a moment to gather her thoughts: Ant colony optimization – or ACO – have been around since the early nineties. Mathematical representations of ant behavior are widely used in private enter- prise to optimize complex […] problems […]. The ant is a simple computational agent that iteratively constructs a solution for the problem at hand. […] They swarm enemies with suicidal disregard. That strategy is not evolutionary prob- lematic because, as with many colony insects, weaver workers don,t reproduce – only the queens pass

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betrachten, die bei jeder weiteren Hollywood-Iteration unvermeidlich auftaucht: Wie verhält sich die Kunst zum Kommerz? Was ist die Rolle individueller Schöpfung im industriellen Produk- tionsprozess? Wie gelangen wir von Reproduktion zu Invention? Diese Fragen verfolgen den Remake-Markt wie ein böser Geist, und sie spuken auch in Gus Van Sants »Psycho« herum, der vielleicht eigenartigsten, sicherlich unbeliebtesten Neuverfilmung aller Zeiten. Als der Film 1998 in die Kinos PO P. K ul tu r u nd K rit ik ◆ H ef t 7 H er bs t 2 01 5 ◆ D as R em ak e a ls Fe

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