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  • "Iterability" x
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Zeit nicht vollkommen identisch. Jede Iteration des Selben ist somit notwen- digerweise als Wieder-Holung immer schon von alteritären Momenten durch- zogen. In ihr vollzieht sich die Wiederkehr eines Ungleichen als ein Gleiches. Diese Einsicht in die unumgängliche Iterabilität aller Zeichen zieht weitrei- chende Konsequenzen nach sich. Derrida insistiert darauf, dass die Notwendig- keit der Wiederholbarkeit nicht nur der Schrift im engeren Sinne, sondern schlichtweg allen Zeichen zukommt. Er macht hierin deutlich, inwiefern jegliche Erfahrung „Schriftcharakter

. Diese iterative Komponente ist ebenfalls ein wichtiger sprachlicher Marker von Nostalgie. 10 9 Die Bezugnahme auf einzelne Gegenstände, deren Gestalt, Funktion oder Geschichte nicht ausgeführt werden, ist mit der Textstelle aus Bambino vergleichbar. Sie ist auch im Hinblick auf die Motivik des Materiellen, durch die sich die Nostalgie auszeichnet, von Relevanz. Eine emotionale Bildhaftigkeit weist Władeks Erinnerung außerdem auf; sie ist allerdings nicht visuell, sondern durch die Intensität des

differentiations (e.g., medium and form) due to the special topological form (the Möbius-strip) utilized as a model for its semiosis.19 In other words, the infinite- ness of iterativity is maintained, but the position of an arbitrary starting point, one which is also an endpoint, evidently, is in constant slide. The issue of how the difference – which is both preliminary and inherent to signification – gets postulated in Lacan’s system is always addressed with respect to an aspiration to establish spatial and temporal continuities,20 so to say. Yet, if Lacan found topo

. 17. Geulen versteht das unter dem Stichwort ›Ende der Kunst‹ laufende Ver- 96 | Simon Zeisberg der diese Einsicht in seinem Aufsatz Literary History and Literary Modernity (1970) bereits formuliert hatte. Moderne Autoren, so de Man, könnten gar nicht anders, als die Abbruchgesten zu wiederholen, die ihre Vorläufer immer schon vollzogen hätten: »[…] their claim to being a new beginning turns out to be the repetition of a claim that has always already been made.«7 Was sich in dieser Form als supplementäre Dynamik der Repetition und Iteration darstelle, führe

sought by the author raises intriguing questions about the nature of ownership and authorship. Who is doing the writing and who takes credit and/ or responsibility for the writing? It is no longer simple, or maybe even possible, to separate the writing and editorial functions. It is not possible to think in terms of an ur-text complete in itself, which is then responded to and adapted for final publication. The nature of code is that it is a performative text. It is in a constant state of iteration. At any point the text is liable to updating, revision, rewriting

Gefühl von Freiheit. Ihr literarischer Charakter und ihr genuiner Reiz liegen nicht in erster Linie in der Substanz ihrer Aussage, sondern in der ludischen Iteration eines Folgesatzes. Der literarische Satz ist mithin ein Satz, der einen Folgesatz herausfordert, indem er Lust auf ihn weckt. Etwa: Ich ging zum Kühlschrank und holte die Mutter heraus. Sie war ganz steif gefroren. Oder: Ich ging zum Kühlschrank und holte die Mutter heraus. Es war mir zur Gewohnheit geworden, Werkzeug und Zubehör in dem ausgemusterten Gerät zu lagern. Die Herausforderung des Folgesatzes

Musikzimmer zu, wo Niklas sich erst auf einen Stuhl am Ausziehtisch, dann, wenn es ans Musikhören ging, auf die Récamiere vor dem wassergrau gewordenen Spiegel setzte.« (Turm 148) Christians Unterricht hat nicht nur seine Zeit, sondern auch seinen zeitgebunde- nen Raum, der sich im Sommer und im Winter voneinander zwar unterscheidet, jedoch eben in dieser Spezifizität eine starke chronotopische Kopplung von Raum, Zeit und Handlung erfährt. Auch ohne dementsprechende Signalwörter wird deutlich, dass es sich hier um ein iteratives Erzählen handelt, das einmalig die

‹ [267ff]  – wie Barthes formuliert, von dem im Folgenden ausführlicher die Rede sein soll. In der Tat hat der Mythos-Dis- kurs der letzten Jahre insbesondere in dieser Perspektive, d. h. im Hinblick auf die Fortschreibungsformen mythischer Narrative, die iterative Spannung von Tilgung und Neuanfang näher in den Blick genommen. In den Debatten- fokus ist etwa Blumenbergs These getreten, dass die Wirkungsgeschichte der Mythen weniger durch eine Logik der kontinuierlichen Tradierung von Ur- sprungssemantiken bestimmt sei, als vielmehr durch Logiken des Bruchs und

und Mehrsprachigkeit im Film | 155 erwarten, dass die unmittelbare, nicht durch irgendeine Form der Übersetzung vermittelte Konfrontation mit Mehrsprachigkeit ein erhebliches Irritationsmo- ment darstellt. Ich vermute daher, dass die Zuschauer in VOR DER MORGENRÖTE einer Fremdheitserfahrung ausgesetzt und mit ihrer eigenen Exklusion konfron- tiert werden sollen. Sie sehen und hören, verstehen jedoch entweder gar nicht oder nur sehr eingeschränkt, worum es im Einzelnen geht. Durch die mehrfache Wiederholung, durch die Iteration dieser Erfahrung wird nun aber

as part of the normative self-descrip- tion of a self-governed collective (e.g. a ‘nation’) human rights open a space for further groups to address their claims for freedom, respect and recognition within the language of human rights (Nash, 2015; Alexander, 2006). Let us pick just one position out of this wide field of discussion. Sheyla Benhabib proposed that human rights should be seen as jurisgenerative politics which foster democratic iterations within nations and states around the globe (as part of the project of the global civil society; Benhabib, 2016