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Zeitlichkeit und Imaginativität der Erfahrung nach Adorno und Derrida

seinen Verknüpfungen nicht nur von den Nebenwegen erzählt, sondern selbst ein narratives Urmuster eines wuchernden Textes darstellt; eines Textes, der sich ausbreitet und zu unendlichen Kontexten ausweitet, indem er die (Bedeutungs)- Muster variiert, verändert, bereichert – wiederholt. Nochmals auf Derrida rekur- rierend, bildet Klees Zusammenspiel von Hauptweg und Nebenwegen eine Wie- derholungsstruktur, die Derrida als Iteration bezeichnet: Das ist mein Ausgangspunkt: Keine Bedeutung läßt sich außerhalb eines Kontextes festle- gen, aber kein Kontext läßt

, gestorben ist. Um in dieser Weise die Individuierung als das sich im je eigenen Lebensvollzug selbst unterscheiden von der Erhaltung (Unsterblichkeit) der Art be- stimmen zu können, muss der in dem Wort ›sterblich‹ ausge- Sterblichkeit als notwendige Möglichkeit drückte Modus weder einfach als bloße Möglichkeit des Sterben- könnens begriffen werden noch als Notwendigkeit des Sterben- müssens, der dieser Klasse von Entitäten konstitutiv zukommt, sondern als Iteration von Modi: Sterblich als notwendige Möglich- 64keit. Denn würde mit ›sterblich‹ nur der Modus der Möglich

ff.) – oder die hervorgestoßenen Laute eines Kindes, die wir noch nicht oder nur durch besondere Übung mit einer ko- dierten, identifizierbaren Form versehen können. Als Ausnahmephänomene füh- ren diese aber lediglich vor Augen, dass es zumWesen von sinnhaften Zeichen ge- hört, einem wiederholbaren, generalisierbaren Muster konform zu sein. Das ver- weist uns schon darauf, dass sich in diesem Augenblick – des Lesens, des Hörens – eine iterable Form vom konkreten, materiellen und singulären Akt oder Vollzug derWahrnehmung zum einen und der ebenso konkreten

göttlichen Ursache, um sich als Iteration der »unvordenklichen« Differenz zu entorten. Zum andern aber hat diese Iteration nicht weniger die Bedeutung, das Signifikat oder »Vorstellungsbild« (Saussure) befallen. Es ist, was es ist, als Geöffnet-Sein zu anderem Sprechen, zu anderer Bedeutung. Es macht jede monologische Konstruktion der Sprache zu einem Selbstwiderspruch, zur Illusion eines Sprechens, das seines Gegen- stands auf magische Weise mächtig zu sein wähnt: zu einem philo- sophischen Sprechen im Freud’schen Sinne also. Wenn sich deshalb bei Schelling eine

, sondern eine strukturelle Eigenschaft des kommunikativen Textes als Prozeß. Der Prozeß macht sich in dieser Struktur selbst zum Gegenstand, ist in sich re- flektiert. Diese Iterationstruktur des kommunikativen Textes mag man – wenn man mag – eine Praxis nennen. Das Prinzip der Iteration wirkt sich in zweierlei Weise aus, horizontal und vertikal. In horizontaler Hinsicht ist es das Anschlußprinzip des Undsoweiter, wobei natürlich selbst in der Wiederholung keine Identität gegeben ist,85 noch weniger im Hinzutreten und in regulären Verkettungen. In der temporalen

und Instabilität ist.31 Als Wirkung der wiederholenden Praxis erscheint das Subjekt, als ob es ein natürlich Seiendes wäre. Gleichwohl tun sich im Wiederholungsprozess Brüche auf, denn die naturalisierende Wirkung der Iteration ist niemals »Ausführung desselben Sinns«32, sondern, weil sprecher- und kontextab- hängig, Re-Iteration, Re-Zitation. Diese Brüche verweisen auf eine genu- ine Instabilität der iterierenden Stabilisation, d.i. »die dekonstruierende Möglichkeit des Wiederholungsprozesses selbst«.33 An ihnen kommt die Freiheit des der Darstellung zugrunde

, we can then teach human strate- gies to computers and fold proteins faster than ever!«25 Mit diesem Forschungs- ziel ist eine grundlegende Strategie der Spiele angesprochen, die zudem auf einen Begriff von Ästhetik verweist, die sich im Wechselspiel von Wahrnehmung und Erscheinung konstituiert. Die ›puzzle-solving abilities‹ der Spieler entfalten sich zirkulierend zwischen der Darstellung der Puzzle und dem Erkennen der Spieler in einem ästhetischen Raum. Menschliche Intuition, Kreativität und Iterations- fähigkeit bilden damit eine der Grundlagen für die

und der Darlegung eines Standpunkts besteht. Interpretationsphilosophen wie Günter Abel und Hans Lenk3 haben die Interpretativität sämtlicher Selbst- und Weltverhältnisse expliziert, und Jacques Derrida hat mit der Figur der Iteration den Gedanken fortwährender Bedeutungstransformation im Zeichengebrauch formuliert.4 Mit der Berück- sichtigung eines im Prinzip unendlichen Deutungsgeschehens sozialer Pra- xis rückt der Handlungsbegriff nicht mehr als Gegensatz zum Theorem des Mediums in den Blick und muss auch nicht in Opposition zum Begriff des Geschehens

können wir beispielsweise den von Judith Butler hervorgehobenen Moment des performativen Handelns und der Iteration besser verstehen. Dort geht es auch um den Augenblick der Identifikation bei gleichzeitiger De-Identifikation. Butler betont ebenso wie Der- rida die besondere Bedeutung des Anderen für die Subjektbildung, indem sie in Psychic Life of Power schreibt: „Von Anfang an ist dieses Ich anders als es selbst. […] Das Ich entsteht unter der Bedingung der ‚Spur‘ des anderen […].“ (Butler 2001 dt. Version: 182) In der Anrufung durch den Anderen konstituiert