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angerufenen Gottes zum Tragen. Fällt der Akzent hingegen auf »… noch ein«, so ist der angerufene Gott in eine Abfolge eingeschrieben, und seine supplementäre, iterative Dimension wird betont. Es gibt kein Maß, kein Kriterium, anhand dessen eine solche 9 Vgl. J. Derrida: Schurken, S. 36. 10 Martin Heidegger: Beiträge zur Philosophie (Vom Ereignis), Gesamtaus- gabe, Bd. 65, Frankfurt a.M.: Klostermann 1989, S. 411 u. 416; zitiert in J. Derrida: Schurken, S. 153-154. 11 Vgl. J. Derrida: Schurken, S. 158. SAMUEL WEBER 36 Lesart ausgeschlossen werden könnte oder man

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, aber einer Reproduktion, die zugleich Produktion ist. Immer wieder stößt man auf die gleiche Doppelmarkierung einer re- ferentiellen oder ursprünglich signierenden Impression und einer diegeti- schen oder diskursiv bezeugenden, gegenzeichnenden/Iteration/Repro- duktion, die eben keine einfache Verdoppelung oder Kopie, sondern pho- totechnisch gesprochen eine ›Surimpression‹, eine Über- und Verzeich- nung ist. Derrida will seine Wendung zum Zeugen als Bezeugendem nicht als Abkehr vom Technischen verstanden wissen. Es geht um den Unterschied, die Differenz von

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– „a certain materiality, which is not necessarily a corpo- reality, a certain technicity, programming, repetition or iterability, a cutting off from or independence from any living subject – the psychological, sociological, transcendental, or even human subject, and so forth“ (170) –, die er als Medialität der Spur fasst, eine Iterabilität, „die die Wiederholung mit Andersheit verknüpft“ (Derrida: 2004: 80), und das Leben aus seiner metaphysischen Bestimmung als Präsenz entkoppelt. Das Maschinische gibt hiernach das Lebendige einer „media- len“ (119

ontomedi- alen Schnitte aufrechtzuerhalten. Barad folgt hier Derrida, wenn sie alle makro- skopischen Erscheinungen als (durchdrungen von) Nicht-Sein/Nicht-Zeit auffasst, und die Metaphysik der Präsenz radikal verabschiedet zugunsten einer Gespens- terwelt, einer Hantologie (vgl. Barad 2015b). So interferieren Barads Auffassung zufolge alle Zeitlichkeiten in gewisser Weise unzeitlich miteinander, die sie in- nerhalb und durch das Feld der Raumzeitmaterialisierungen iterativ differenzieren und verschränken, aber dieses iterative Umarbeiten wird selbst als eine Form von