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und der Darlegung eines Standpunkts besteht. Interpretationsphilosophen wie Günter Abel und Hans Lenk3 haben die Interpretativität sämtlicher Selbst- und Weltverhältnisse expliziert, und Jacques Derrida hat mit der Figur der Iteration den Gedanken fortwährender Bedeutungstransformation im Zeichengebrauch formuliert.4 Mit der Berück- sichtigung eines im Prinzip unendlichen Deutungsgeschehens sozialer Pra- xis rückt der Handlungsbegriff nicht mehr als Gegensatz zum Theorem des Mediums in den Blick und muss auch nicht in Opposition zum Begriff des Geschehens

.goethezeitportal.de/db/wiss/epoche/willems_genieaes- thetik.pdf (Zugriff am 17. Juni 2019). Literaturverzeichnis 231 Windberger-Heidenkummer, Erika (2012): »Onomastik«. In: Kanzleispra- chenforschung. Ein internationales Handbuch, hg. v. Albrech  t Greule, Jörg Meier und Arne Ziegler. Berlin, 287-308. Wirth, Uwe (2004): »Original und Kopie im Spannungsfeld von Iteration und Aufpropfung«. In: Originalkopie. Praktiken des Sekundären, hg. v. Gisela Fehrmann, Erika Linz, Eckhard Schumacher und Brigitte Weingart. Köln, 18-33. Wulf, Christoph (2008): »Rituale«. In: Lehr(er)buch Soziologie. Für die pädagogi- schen und

music gesehen werden. Hierbei ist vor allem hervorzuheben, dass zu Beginn der minimal music der ganze Musik-Begriff zur Debatte stand, indem man etwa mit der Iteration der Raumakustik oder mit Gleichlaufschwankungen zweier Tonbandmaschinen operierte. 1969 „komponierte“ Alvin Lucier I’M SITTING IN A ROOM, welches als eine strukturelle Dekonstruktion bezeichnet werden kann. Er sprach einen Text, mit dem er einfach beschrieb, was er gerade tat – damit tritt das Moment der Selbstreferenzialität in Erscheinung, nämlich als Formprin- zip. Zudem wurde die daraus

habe Fotos vor sich liegen, etwa eines, auf dem nur das gelbe Signal aufleuchtet. VAGHEIT DER ATMOSPHÄRE 185 Eine kurze Rekapitulation: Das Paradox des Sorites oder Falakros besteht in dem Wechselspiel von intuitiver Plausibilität der einzelnen Argumentations- schritte mit der Absurdität als Ergebnis logischen Schlussfolgerns und verdeut- licht die Schwierigkeit der Grenzziehung zwischen stetig ineinander überge- henden Zuständen. Die primäre Bedingung, die in diese Absurdität führt, ist die iterative Anwendung des modus ponens, zu der keine Abbruchbedingungen

Tätigkeiten des einzelnen Individuums (des subjektiv Geistigen) voran. Der zweite reflexive Zug der Grenze geht über diese allgemeine Ver- wendung des Reflexionsbegriffs hinaus und bringt uns zu der konstituti- ven Relation zwischen Grenze und Überschreitung zurück, die mit diffe- renztheoretischen Ansätzen detailliert diskutiert wurde: Reflexion ist zu- gleich eine Re-Flexion, d.h. eine iterative Beugung, Veränderung bzw. Verschiebung.10 Der reflexiv-praktische Bezug der Grenze lässt sich dem- nach nicht bloß so denken, dass wir uns auf eine feste Grenze (oder Norm