Search Results

You are looking at 1 - 10 of 273 items :

  • "Jacques Derrida" x
  • Genres, other x
Clear All

“Mal d’Archive” – in a Different Sense than Jacques Derrida’s FRANK-MANUEL PETER I. A panel focusing on the topic of archives is, in my opinion, compelled to address the archive’s role as an interface between dance and theory. In order to make use of dance, i.e., to be able to perform, discuss or write about it, some form of ar- chive is always required: regardless of whether this is the dancer’s muscle mem- ory, the viewer’s visual memory, or one of the diverse media used to record dance. And when considerably more theorists than dancers are in

FREE ACCESS

........................................................... 44 1.1.3. Chōrismós. Denken (aus) der ontisch-ontologischen Differenz........... 52 1.1.4. Die Lichtung des Seins und das Denken des menschlichen Leibs ........ 57 1.1.5. Das Scheitern der geschichtlichen Verantwortung des Denkens ......... 69 1.2. Ganz anders und umso mehr denken .......................................... 74 1.2.1. Heimatloses Denken. Chōra, différance, destinerrance  und dissemination (Jacques Derrida) ................................... 74 1.2.2. Nicht das Sein heißt uns Denken, sondern  das gemeinsame Erscheinen (Jean-Luc Nancy

Spielarten des Wor- tes ›Denken‹ stehende Verständnis von Denken als Induzieren, Deduzieren und Schließen zu betrachten, um davon ausgehend auch zu verstehen, dass Denken etwas ist, in das nicht nur die hier vorkommenden Künstler*innen, sondern auch ich als Autorin uns immer schon verstrickt finden. Dass es ver- schiedene Weisen des Denkens gibt, thematisiert auch Jacques Derrida En- de der 1980er Jahre. In einem Gespräch mit den Filmwissenschaftlern Peter Brunette und David Willis unterscheidet er Denken in den Künsten von der logozentrischen Denkweise der Philosophie

. –: Choreographing Problems. Expressive Concepts in Contemporary Dance and Per- formance. Basingstoke/New York 2015. Dempster, Elizabeth: »Women writing the body: let’s watch a little how she dances«, in: Alexandra Carter (Hg.):TheRoutledgeDance Studies Reader. Lon- don/New York 1998, S. 223-229. Derrida, Jacques: »Außer dem Namen (Post-Scriptum)«, übers. v. Markus Sedlaczek, in: Jacques Derrida: Über den Namen. Drei Essays.Wien 2000, S. 63-121. –: »Cogito und die Geschichte des Wahnsinns«, übers. v. Ulrich Köppen, in: Jacques Derrida:Die Schrift und die Differenz. Frankfurt a

als Außen.«54 Jacques Derrida interpretiert diesen »Abstand[…]«,55 der Synkope bei Nancy als »eine[…] gewisse[…] Unterbrechung im Kontakt«:56 das »Eigene in dem Moment zu verlieren, da man daran rührt«,57 da sich ausgerechnet darin keine Nähe, sondern eine Differenz bemerkbar mache. Die Momente, in denen Gehmacher innehält, um die eigenen Bewegungen und die eigene Bewegtheit genauer wahrnehmen und gestalten zu können, intensivieren also die Nichtidentität von Wahrnehmen und Wahrgenommenem, Berühren und Berührtem. Als diese fragmentierte Vielheit ist Gehmacher so mit

zum Seienden. Im Anschluss an den ersten Teil dieses Kapitels – »Martin Heideggers Umdeutung des Denkens« – 1 Heidegger:Was heißt Denken?, S. 22f. 2 Heidegger: »Brief über den ›Humanismus‹«, S. 316. 38 Denken im Tanz werde ich deshalb im zweiten Teil – »Ganz anders und umso mehr denken« – darlegen, wie Jacques Derrida die Vernunftkritik Heideggers, die erst nach ihm mit dem Stichwort »Logozentrismus«3 aufgerufen und weiterentwickelt werden wird, nicht fortführte, ohne sich mit den Aporien oder sogar dem Scheitern dieses Projekts auseinanderzusetzen, undwie Jean

Brandstetter: »Selbstüberraschung – Improvisation im Tanz«, in: Hans-Friedrich Borrmann (Hg): Improvisieren. Paradoxien des Unvorhersehbaren: Kunst – Medien – Praxis. Bielefeld 2010, S. 183-200. 36 Vgl. Kapitel 1.3.2. Jacques Derrida unterstreicht, dass eine Erfindung, die allein von einer in der willentlichen Bewegungsausführung liegenden Potenzialität ausgeht, da- gegen nicht als ›Ereignis‹ bezeichnet werden kann: »Wenn ich das, was ich erfinde, erfinden kann, wenn ich die Fähigkeit dazu habe, dann heißt das, dass die Erfindung in gewisser Weise einer Potenzialität

und nicht zum ersten Mal) von ihr aufgeworfene Frage nach der Verbindung von Denken und Bewegung, von Denken und Körpern in den Texten und Interviews der Künstler*innen über das Denken im Tanz nach. Zum Schluss dieser Arbeit sei zusätzlich noch ein- mal an die von Jacques Derrida mit Heidegger gemachte Feststellung erin- nert, dass Denken in künstlerischen Arbeiten auch insofern involviert ist, da diese in ihrer je bestimmten Singularität zu einer anderen Zeit so nicht mög- lich gewesen wären. Denken kann in den von mir untersuchten Choreogra- phien in

FREE ACCESS

Abstract

Was heißt Denken? Leonie Otto verfolgt diese Frage anhand eines Korpus aus der Philosophie Martin Heideggers und deren Dekonstruktion durch Jacques Derrida, Jean-Luc Nancy und Hannah Arendt sowie aus Choreographien Laurent Chétouanes, Philipp Gehmachers und Fabrice Mazliahs für die Forsythe Company. Ihr ebenso philosophischer wie produktionsbezogener Ansatz analysiert die Wechselwirkung von Theorie und künstlerischer Praxis und hinterfragt dabei die Dichotomie von Körper und Denken. Davon profitiert nicht nur die Tanzwissenschaft – auch andere Bereiche erfahren hier, dass Denken sich nicht allein in Begriffen, sondern in verschiedenen Medien abspielen kann.

Abstract

Was heißt Denken? Leonie Otto verfolgt diese Frage anhand eines Korpus aus der Philosophie Martin Heideggers und deren Dekonstruktion durch Jacques Derrida, Jean-Luc Nancy und Hannah Arendt sowie aus Choreographien Laurent Chétouanes, Philipp Gehmachers und Fabrice Mazliahs für die Forsythe Company. Ihr ebenso philosophischer wie produktionsbezogener Ansatz analysiert die Wechselwirkung von Theorie und künstlerischer Praxis und hinterfragt dabei die Dichotomie von Körper und Denken. Davon profitiert nicht nur die Tanzwissenschaft – auch andere Bereiche erfahren hier, dass Denken sich nicht allein in Begriffen, sondern in verschiedenen Medien abspielen kann.