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. In vielen Diskursen über Ästhetik und Wert wird das Schlechte als Abweichung vom Guten/ Schönen/Wahren betrachtet, als fehlerhafte Kopie des höherwertigen Originals- also als etwas Nicht-Vorhandenes. Diese auf Immanuel Kants "Kritik der Urteilskraft"2 (1996) zurück- gehende binäre Auffassung dekonstruiert der französische Philosoph Jacques Derrida (1988; 1992), indem er Beispiele nennt, die diesen Ge- gensatz unterlaufen. So stellt für Kant der Rahmen eines Gemäldes eine unwesentliche Verzierung dar und steht damit außerhalb der reinen Form des Kunstwerks

Geschichte der Verfolgungen bildet lediglich einen Teil der Ausstellung, womit über den Einzelfall hinausgegangen und deutlich gemacht werden soll, dass die Stigmatisierung und die Ablehnung der ›Anderen‹ in einen allgemeineren Kontext, nämlich den des menschlichen Ver- haltens, gestellt werden. In diesem Sinne ist der erste Text, den die Besucher sehen, das folgende Zitat von Jacques Derrida: »Die unbedingte Gastfreundschaft nimmt jeden un- terschiedslos auf, ohne ihn ständig nach seinen Leistungen zu fragen, und zwar jenseits der rechtlichen Vereinnahmung, ohne ihn

ablehnend reagiert wird (vgl. Calmbach u.a. 2012; Schnurr 2013 b). In dieser beunruhigten Absage an das Uneindeutige und Fremde ist mehr an- gesprochen, als ein rein ästhetisches oder kunstpädagogisches Problem. Mit der klaren Trennung zwischen vertraut und fremd, zwischen angenehm und unan- genehm, zwischen Wir und Andere sind bereits politische Implikationen ange- legt und fatale Konsequenzen absehbar. Jacques Derrida weist in diesem Zusam- menhang auf die gefährliche Renaissance einer bereits beherrschbar geglaubten Idee hin: Carl Schmitt beschrieb ab den 1920er

, das Zeichen und das Spiel im Diskurs der Wissenschaft der Menschen. In: Jacques Derrida (Hg.): Die Schrift und die Differenz. Frankfurt am Main, S. 422–442. Derrida, Jacques (1976c orig. 1967): Von der beschränkten zur all- gemeinen Ökonomie. Ein rückhaltloser Hegelanismus. In: Jacques Derrida (Hg.): Die Schrift und die Differenz. Frankfurt am Main, S. 380–421. Derrida, Jacques (1986): Positionen. Gespräche mit Henri Ronse, Julia Kristeva, Jean-Louis Houdebine, Guy Scarpetta. Graz. Derrida, Jacques (1999): Randgänge der Philosophie. Wien. Derrida, Jacques

bisher versagt; sie waren auch nicht Gegenstand von Sammlungsaktivitäten der Archive und Museen. Damit sind Geflüchtete gleichsam doppelt Exkludierte. Der Ausschluss aus dem Archiv als Herrschaftsort ist ein machtvoller Akt nach Jacques Derrida: »Keine politische Macht ohne Kontrolle des Archivs […]. Die wirkliche Demokratisierung bemißt sich stets an diesem essentiellen Kriterium: an der Partizipation am und dem Zugang zum Archiv, zu seiner Konstitution und Interpretation.« (Zitiert nach Erll 2011: 49f.) Archive und Museen sammeln, vergessen und zerstören

constituent of reality, shaping — and at times literally determining — what we understand to be reality. A view grounded in the epistemological contributions of philosophers such as Ludwig Wittgen- stein, J. L. Austin, and Jacques Derrida, it is reflected in the theories of phenomenology, symbolic interaction, and ethnomethodology, among others. It largely entered policy analysis and planning through an inte- rest in the writing of Jürgen Habermas, giving rise to an argumenta- tive policy turn. This was followed by later developments that often took their cue from the

, Jacques Derrida, Stuart Hall, Edward W. Said oder Gayatri Chakravorty Spivak, die ›Raum‹ bzw. ›Kultur‹ in unterschiedlicher Weise als Kon struktionen bzw. symbolisch vermittelte Bedeutungen verstehen, denen Vieldeutigkeiten konstitutiv eingeschrieben sind. Der Beitrag Grenzüberschreitende Ko- operation im Kulturbereich. Interkulturalität in Luxemburg und der Großregion von Monika Sonntag stellt zudem die Konzeptionen von ›In- terkulturalität‹ und ›Transkulturalität‹ einander gegenüber und unterscheidet VERORTUNGEN DER INTERKULTURALITÄT UND PERSPEK TIVEN DER

, München, S. 1-8. Kreutzer, Leo (2015): Dialektischer Humanismus. Herder und Goethe und die Kul- tur(en) der globalisierten Welt, Hannover. Lepenies, Wolfgang (1997): Die Übersetzbarkeit der Kulturen. Ein europäisches Problem, eine Chance für Europa. In: Haverkamp, Anselm/Jacques Derrida (Hg.) (1997): Die Sprache der Anderen. Übersetzungspolitik zwischen den Kul- turen, Frankfurt a.M., S. 95-117. Löchte, Anne (2005): Johann Gottfried Herder. Kulturtheorie und Humanitätsidee der Ideen, Humanitätsbriefe und Adrastea, Würzburg. Marcuse, Herbert (1965): Kultur und