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sich auf das ‚geteilte‘ Erfah- rungspotenzial besinnt und die „Abstiegserfahrungen“ (Jacques Derrida, Jürgen Habermas)75 der Shoa, des Kolonialismus und der verschiedenen To- talitarismen immer wieder neu in den Blick nimmt. Schließlich könnten die Europäer als ‚Reflexionsgemeinschaft‘ zu einer Identität finden, die nicht auf eine gemeinsame Sicht auf Europa zielt, son- dern, die Vielzahl unterschiedlicher Wahrnehmungen Europas und Erfah- rungen in ihm in ihrer Komplexität und mit der notwendigen Distanz akzep- tiert, sich aneignet und als Surplus begreift. So

Nebenprodukt des linguistic turn, der – angestoßen durch eine Reihe französischer Autoren wie Jacques Derrida, Michel Foucault, Jac- ques Lacan und Roland Barthes – ab den 1960ern in den Geistes- und Sozialwis- senschaften eine Hinwendung zur Sprache nach sich zog.92 Die Wahrnehmung von Wirklichkeit wurde nun als untrennbar von Sprache und eben auch Diskursen verstanden. Die Diskursanalyse ist keine starre Methode mit einer klar definierten Vorge- hensweise, sondern drückt eher eineHaltung bzw. eine Perspektive aus,mit der be- stimmte Forschungsfragen an einen

dialo- gisch.118 Schließlich hat die Sozialanthropologie aufgezeigt, dass Kultur auf der Zuweisung von Bedeutungen innerhalb eines klassifikatorischen Sys- tems basiert. Der Kulturwissenschaftler Stuart Hall verweist in diesem Zu- sammenhang nachdrücklich auf den großen Stellenwert, den Differenzen für die Bedeutungskonstituierung besitzen. Die Logik der ‚différance‘ (in An- lehnung an Jacques Derrida) gebietet es, dass „die Bedeutung/Identität jedes Begriffs im Verhältnis zu allen anderen Begriffen im System konstituiert wird, und dass er nur in diesem Verhältnis

- 23. – Zu sprachorientierten Überlegungen zur Alterität im Anschluss an Jacques Derrida, die von der latenten Präsenz des Anderen in dem Eigenen ausgehen, siehe: Anselm Haverkamp (Hg.), Die Sprache des Anderen. Übersetzungspolitik zwischen den Kulturen. Frankfurt am Main 1997. – Vgl. hier auch die Ansätze der kulturwissenschaftlichen Xenologie im gleichnamigen Kapitel bei: Alois Wierlacher/Corinna Albrecht, in: Ansgar Nünning/Vera Nünning (Hg.), Kon- zepte der Kulturwissenschaften: theoretische Grundlagen - Ansätze - Perspekti- ven. Stuttgart u.a. 2003, S. 280

Dekonstruktion und dem Verständnis des Textbegriffs bei den Dekonstruktivisten und Dekonstrukti- vistinnen (vgl. Gallagher/Greenblatt 2000: 14). In seinem Verständnis von Text bzw. von der Schrift stellt Jacques Derrida (1930-2004) den Begriff ›Schrift‹ in einen binären Gegensatz zu dem der Sprache. Eine Auseinander- setzung mit der Sprache, mit dem Sprechen als der dominanten Manifestati- on des Logos, bildet den Kernpunkt von Derridas Zugang zum Schriftbeg- riff. Die Herrschaft der Vernunft, des Logos wird unter anderem mit dem Sich-im-Sprechen-Vernehmen, mit der

Auffassung entgegengesetzten poststrukturalistischen Kritik an der Autobiografie, wie sie vor allem von Jacques Derrida und Paul de Man geäußert wurde, findet sich bei D. Carlson: Autobiography, S. 178-182. 228 Lahusen, Christiane: Zur autobiographischen Interpretation von Diskontinuitäten: Me- thodische Anmerkungen. In: Potsdamer Bulletin für Zeithistorische Studien 42 (2008), S. 22-26, hier S. 24. 229 B.J. Warneken: Populare Autobiographik, S. 49-50. Die bei Warneken diskutierten Vor- behalte der älteren Volkskunde, namentlich Albrecht Lehmanns, gegenüber

von FRIEDEBURG / DIES., Einleitung. Politik und Religion: Eigenlogik oder Verzahnung?, in: Dies. (Hgg.), Politik und Religi- on: Eigenlogik oder Verzahnung? Europa im 16. Jahrhundert [HZ, Beihefte N.F., Bd. 45], München 2007, S. 1-12; Wilhelm SCHMIDT-BIGGEMANN / Anja HALLACKER, Topik: Tradition und Erneuerung, in: Thomas Frank et al. (Hgg.), Topik und Tradition. Prozesse der Neuordnung von Wissensüberlieferungen des 13. bis 17. Jahrhunderts, Göttingen 2007, S. 15-27; ein klassischer Beitrag zu diesem Feld wäre etwa Jacques DERRIDA, Si- gnatur Ereignis Kontext

Sprache auf und begreift ihn als eine Antimetapher beziehungsweise als animetapher, das heißt als ein Element, das den semiotischen Fluss und die rhetorische Struktur einer Sprache, auch einer Filmsprache, unterbricht.310 Und tatsächlich ist das Gebell der 308 Obwohl von 1951 und damit schon im Stil der aufkommenden Komödie gedreht sowie vom Genre her ein Märchen ist Miracolo a Milano dennoch ein nahezu klassischer Film des Neore- alismus. 309 »Ecce animot: Neither a species nor a gender nor an individual.« Jacques Derrida: The Animal That Therefore I Am (More

Ass- mann, der auf seiner Suche nach Anzeichen für eine Aufhebung der so ge- nannten „Mosaischen Unterscheidung“ auf Sigmund Freud gestoßen war. Allerdings wurde seine Interpretation mit heftiger Kritik bedacht. Wird die Perspektive leicht verschoben, so kann der Blick auf weitere gedächtnisrele- vante Aspekte des Mann Moses, die der Heidelberger Ägyptologe weniger im Auge hatte, geschärft werden. Hierfür werden u.a. auch die Arbeiten von Yosef H. Yerushalmi, Jacques Derrida, Richard J. Bernstein, Jacques Le Ri- der und Edward Said zentrale Anknüpfungspunkte

) spielt Baudelaire allerdings nur eine untergeordnete Rolle. Claudia Schmitt, Saarbrücken Köveker, Dietmar: Sprache, Zeit und Differenz. Elemente einer Kritik der reinen Diskursvernunft, Frankfurt/M.: Humanities Online, 2005, 373 S. Dietmar Köveker nimmt die Kontroverse zwischen Diskurstheorie (Karl- Otto Apel, Jürgen Habermas) und Diskurskritik (fokussiert auf Jean-Fran- çois Lyotard und Jacques Derrida), die in den 1980er Jahren ihren Höhe- punkt erreichte und dann scheinbar ergebnislos abbrach, wieder auf, um aus der Position des Analytikers in Fallstudien einige für