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Eine erziehungswissenschaftliche und feministische Dekonstruktion (1900 bis heute)

methodischen Zugangs, Mi- chel Foucaults und Jacques Derridas Perspektiven miteinander zu verbin- den. Zum anderen eröffnete sich im Rahmen des Projekts ein für mich ganz neues Forschungs-Feld: die anthropologische Konstruktion von ›Rasse‹ und ›Geschlecht‹ im Kontext der ›Kulturkrisen‹-Debatten um 1900. Die Frage, wie die in der Anthropologie wissenschaftlich, metrisch-objektiv abgesi- cherten Identifizierungen von ›Rasse‹ und ›Geschlecht‹ analysiert, kritisiert und dekonstruiert werden könnten, war dabei von Beginn an der treibende Motor meiner Arbeit – ging es mir

Schreibens ein spezifischer Zugang zum Poststruk- turalismus, wie er in der (deutschsprachigen) Erziehungswissenschaft nicht ungewöhnlich war und ist, nämlich über Michel Foucault und Judith Butler, mein Denken stark beeinflusste. Von Butler ausgehend, versuchte ich ein de- konstruktives Vorgehen mit Jacques Derridas Dekonstruktionsverständnis zu entwickeln. Das hatte zum ‚Ergebnis‘, dass die Untersuchung sich selbst verrückte: Frage und Vorgehen rückten in die ‚Mitte‘ des Textes.1 Die Unter- suchung ist insofern eine Revision ihrer selbst; im Verlauf ihrer Entstehung

Berlin, lehrt an der Universität Erfurt, Neu- ere deutsche Literatur und Allgemeine und Vergleichende Literatur- wissenschaft; Lehrauftrag für Textgestaltung an der Fachhochschule Münster, Fachbereich Design. Arbeitsgebiete gegenwärtig u.a.: Stadt- bilder und Textlandschaften; Bild-Text-Beziehungen; fremde Sprachen und eigene Stimmen bei Theodor W. Adorno, Jacques Derrida, Samuel Beckett, Franz Kafka. Publikationen z.B.: Anführen.Vorführen.Auff ühren. Texte zum Zitieren, Mithg., Bielefeld 2002; Blicke auf Landschaften, Hg., Sondernummer der Filmzeitschrift

. DERS., Neue Elemente, in: Zeichen über Zeichen. Texte zur Semiotik von Charles Sanders Peirce bis Umberto Eco und Jacques Derrida, hg. von DIETER MERSCH, München 1998, S. 37-56. SELLIN, VOLKER, Einführung in die Geschichtswissenschaft, Göttingen 2. Aufl. 2001. 18 SELLIN, 2001, S. 45.

(Wirklich? Warum nicht eher Ernst Troeltsch und Aby Warburg?) – in der seit der vorletzten Jahrhundertwende geführten Grundsatzdebatte über eine „Kulturwissen- schaft“ als zumindest ebenbürtige Partnerin der Naturwissenschaft eine prominente Rolle gespielt haben. Zum andern werden von den Inspiratoren der letzten drei Jahrzehnte nur Hans-Georg Gadamer, Michel Foucault und Pierre Bourdieu (Warum nicht Clifford Geertz, Jacques Derrida, Jean- François Lyotard, Ferdinand de Saussure?) im selben Stil gewürdigt, wäh- rend Sachkomplexe wie „Postmoderne“ und

»Kolonisierung des Raums«, die die Vielfalt der Routen beseitige und den Gesamtschauplatz installiere. Zygmunt Bauman rekurrierte also Anfang der 1990er Jahre auf ein etabliertes Deutungsmodell, als er seiner Analyse des social engineering in der Moderne ein Zitat Jacques Derridas voranstellte, dass die modernen Ordnungssehnsüchte im Bild der einen, der einzig zuläs- sigen Lesart fasste: »Der Tag, an dem es eine Lektüre der Karte von Oxford geben wird, die einzige und wahre Lektüre, wird das Ende der Geschichte sein«.77 Stadtplaner geben sich geläutert

theorize a feminine language (or l’écriture féminine) with which to write themselves. While American feminists were burning bras and writing escape novels, and Scandinavian feminists discov- ered Black America and hidden her-stories, French feminists embraced the- ory and poststructuralist fathers like Jacques Derrida and Jacques Lacan. These daughters of prominent deconstructionists rejected Anglo-American activism and pragmatism and invented something new. This “newly-born woman” emerged in French feminist discourse not as a biological creation, but as a

Jacques Derrida, in: The American Journal of Sociology 93, 1987, S.  584-622; Beaufaÿs, Sandra: Wie werden Wissenschaf tler gemacht? Beobachtungen zur wechselseitigen Konstitution von Geschlecht und Wissenschaf t, Bielefeld 2003; Engler, Stef fani: »In Einsamkeit und Freiheit«? Zur Konstruktion der wissenschaf tlichen Persönlichkeit auf dem Weg zur Professur, Konstanz 2001; An- germuller, Johannes: How to become an academic philosopher. Academic discourse as multileveled positioning practice, in: Sociología histórica 2, 2013, S.  263-289; Angermuller, Johannes

113 3.1 Nachbarschaften als Einheiten Transnationale Grenzziehungskonzepte »[Das] Modell einer kleinen Gemeinschaft mit ›kristalliner‹ Struktur, voll- kommen sich selbst gewärtig und in ihrer eigenen Nachbarschaft versammelt, ist ohne Zweifel rousseauistisch [...]. Rousseau weist [...] nach, daß die sozia- le Distanz, die Streuung der Nachbarschaft die Bedingung für Unterdrü- ckung, Willkür und Laster ist.«1 Was auf den ersten Blick wie Kritik an einem städtebaulichen Konzept erscheint, ist philosophische Polemik. Hier demontiert Jacques Derrida die