Search Results

You are looking at 1 - 10 of 63 items :

  • "Jacques Derrida" x
  • Linguistics and Semiotics x
Clear All
FREE ACCESS

INHALT Vorwort 9 1. Performanz des Anrufs 31 Zur Frage der Macht 31 Tonloser Gewissensruf (Martin Heidegger) 41 Polizeiliche Interpellation (Louis Althusser) 52 Sprechakt und Zitat: Die angeführte Sprache (John L. Austin) 58 Das Drama der Apostrophe (Jacques Derrida) 65 Das Versprechen der Sprache 79 2. Sakrale Anrufungen 85 Medium und Bekenntnis 85 Ruf nach Innen: Noli foras re (Augustinus) 91 „So geh und werde selbst die Schrift“ (Angelus Silesius) 104 Bejahung des Anrufs: „Urwort Ja“ (Franz Rosenzweig) 123 Anruf im Namen (Walter Benjamin) 133 3. Verwerfungen

FREE ACCESS

. Vladimir Nabokov und die Paranoia der Philologie...... 155 4.3 Im Bann der Paranoia. Buchstäblichkeit bei Thomas Pynchon .... 162 Dritter Teil: Die kabbalistische Auslegung und die Kunst der Übersetzung .. 175 1. Kabbalistische Auslegung: Harold Bloom und Pierre Legendre ........... 175 1.1 Harold Bloom und die Kabbala .................................. 176 1.2 Verrücktes Interpretieren? Pierre Legendre ..................... 181 2. Sklaven des Buchstaben. Jacques Derrida und das Recht der Übersetzung ....................... 185 2.1 Von Übersetzern und Buchstabilisten

. Derrida, Jacques: Gesetzeskraft. Der „mystische Grund der Autorität”, übers. v. Alexander Garcia Düttmann, Frankfurt a. M. 1991a. Derrida, Jacques: Donner le temps I: La fausse monnaie, Paris 1991b. Derrida, Jacques: „Circonfession”, in: Geoffrey Bennington/Jacques Derrida, Jacques Derrida, Paris 1991c. Derrida, Jacques: Falschgeld. Zeit geben I, übers. v. Andreas Knop/Michael Wetzel, München 1993a. Derrida, Jacques: Sauf le nom, Paris 1993b. BIBLIOGRAPHIE 363 Derrida, Jacques: „Zeugnis, Gabe“, in: Elisabeth Weber (Hg.), Jüdisches Denken in Frankreich. Gespräche mit

ei- ne dekonstruktive Praxis des Lesens, wie sie Jacques Derrida vorgenommen hat.5 In der Geschichte der Einfluss-Angst, wie sie Harold Bloom nicht zuletzt im Blick auf das Verhältnis seiner eigenen Theorie zu der Freuds skizziert hat, gibt sich jeder Theoretiker zugleich als Bewahrer und Überwinder des ihm vorange- gangenen aus, und so muss aus einer historischen Perspektive Freud sicherlich ebenso vor dem Zugriff Lacans geschützt werden wie Lacan vor dem Derridas. 2 Ebd., S. 11. 3 Vgl. Samuel

Dis- tanz vorgestellten, Telepathie und damit zur Figur der Anrufung im Ritual der Geisterbeschwörung. Mit populären Geistern und Gespenstern haben sich Geistes-Philosophen von Platon bis zu Kant immer schon auseinandersetzen müssen.30 Vor die 26 Vgl. Sigmund Freud: „Notiz über den ‚Wunderblock’”, in: S. Freud, Studien- ausgabe, Bd.III, S. 363–377. 27 Vgl. Jacques Derrida, „Aus Liebe zu Lacan”, in: J. Derrida: Vergessen wir nicht! – die Psychoanalyse!, übers. v. Hans–Dieter Gondek, Frankfurt a. M. 1998, S. 43. 28 U

, wenn es sich um den Namen einer Frau handelt, mit dem signiert wird – die Signatur einer Frau, der Name der Autorin, ist strukturell ein ›falscher‹ Name.5 Die Frage des Zusammenhangs von 3 Michel Foucault: Was ist ein Autor? In: Ders.: Schriften zur Literatur. Übers. v. Karin von Hofer. Frankfurt/M. 1988, 7-31, hier 18. 4 Jacques Derrida: Signatur Ereignis Kontext. In: Ders.: Limited Inc. Übers. v. Werner Rappl u. Dagmar Travner. Wien 2001, 15-45. 5 Vgl. Barbara Hahn: Unter falschem Namen. Von der schwierigen

/Derrida, Jacques: Jacques Derrida. Ein Portrait von Geoffrey Bennington und Jacques Derrida, Frankfurt a.M.: Suhrkamp 1994. Berg, Henk de/Prangel, Matthias (Hg.): Differenzen. Systemtheorie zwi- schen Dekonstruktion und Konstruktivismus, Tübingen/Basel: Fran- cke 1995. – (Hg.): Kommunikation und Differenz. Systemtheoretische Ansätze in der Literatur- und Kunstwissenschaft, Opladen: Westdeutscher Verlag 1993. Berger, Karol: Die unheimliche Grazie: Eine Bemerkung über Kleists Ma- rionetten, in: Gumbrecht, Hans Ulrich/Knüpling, Friederike (Hg.): Kleist revisited, München: Fink

- schichte amWerk, die zugleich die Frage aufwirft, inwiefern gerade die Übersetzer als Sklaven des Buchstabens gelten können. 33 Ebd., S. 96. 34 Ebd., S. 97. Dritter Teil: Die kabbalistische Auslegung und die Kunst der Übersetzung 185 2. Sklaven des Buchstaben. Jacques Derrida und das Recht der Übersetzung 2.1 Von Übersetzern und Buchstabilisten »…insensatis semetipsos interpretanionibus tradentes…: Les Juifs se livrent à des interprétations insensées.«35 Diese Aussage Justinians hat Pierre Legendre zum Ausgangspunkt einer Dekonstruktion der abendländischen

[1978]): “The Retrait of Metaphor”, in: The Derrida Reader: Writing Performances, p. 102-128. — (1992a): “‘This Strange Institution Called Literature’: An Interview with Jacques Derrida”, in: Acts of Literature, p. 33-75. — (1992b): “The Law of Genre”, in: Acts of Literature, p. 221-252. Didion, Joan (1990 [1979]): The White Album, New York: Farrar, Straus and Giroux. Ellmann, Maud (1993): The Hunger Artists: Starving, Writing, and Imprisonment, Cambridge, MA: Harvard University Press. Exploited, the (1981): Punks Not Dead, Secret Records. Fairclough, Norman

kommt. Der dritte Teil nimmt die Eingangsfrage nach dem Verhältnis von Buchstabe und Geist in der Hermeneutik auf, um den von Schleier- macher verschmähten Begriff der kabbalistischen Auslegung zum Aus- gangspunkt einer Revision der christlichen Hermeneutik zu nehmen, die bei Harold Bloom und Pierre Legendre ansetzen kann und ihre Fort- setzung in Jacques Derridas Überlegungen zur Übersetzung findet.Wie Paul Celan in ähnlicher Weise wie Hölderlin zeigt, erweist sich der Zu- sammenhang von Übersetzung und Poesie in der Spannung zwischen Buchstäblichkeit und