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Spirale der Para- noia für den Zuschauer performativ miterlebbar. Indem »Homeland« das Ver- unsicherungspotenzial des Schläfers in seinen unterschiedlichen emotionalen Registern ausleuchtet, setzt die Serie jene von Jacques Derrida beschriebenen politischen Autoimmunreaktionen der Terror-Abwehr in Szene, die unlängst an- hand der Aufdeckung des Überwachungsprogramms Prism einmal mehr ans Tageslicht getreten sind. Prävention tendiert zur Entgrenzung, insbesondere dort, wo keine gültige Semiotik der Feindschaft mehr existiert und zwischen Sicherheit und Katastrophe

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Spirale der Para- noia für den Zuschauer performativ miterlebbar. Indem »Homeland« das Ver- unsicherungspotenzial des Schläfers in seinen unterschiedlichen emotionalen Registern ausleuchtet, setzt die Serie jene von Jacques Derrida beschriebenen politischen Autoimmunreaktionen der Terror-Abwehr in Szene, die unlängst an- hand der Aufdeckung des Überwachungsprogramms Prism einmal mehr ans Tageslicht getreten sind. Prävention tendiert zur Entgrenzung, insbesondere dort, wo keine gültige Semiotik der Feindschaft mehr existiert und zwischen Sicherheit und Katastrophe

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Traums« propagiert, wie vor Jah- ren der damalige EU-Berater Jeremy Rifkin, muss heute erkennen, dass Europa sich im Zwiespalt zwischen Hoffnung und Stagnation befindet – und dieser Zwiespalt für seine Zukunft ausschlaggebend sein wird. Wir befinden uns weniger im Zeitalter eines »Traums« als eines neu entfach- ten Europadiskurses, der an Vordenker und Philosophen wie Jürgen Habermas, Jacques Derrida und eben Jeremy Rifkin anschließt. Diese beleuchteten bereits nach den Anschlägen des 11. September 2011 das kulturpsychologische Be- wusstsein Europas und sein

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« to approach this relationship, thus highlighting the performa- tive, ephemeral properties of perfume while at the same time characterizing it as a solid cultural symptom. The term »perfumative« stems from Jacques Derrida’s 1984 lecture and essay »Ulysses Gramophone. Hear Say Yes in Joyce« in which he speaks of the »perfume of discourse«; a discourse that is »close to the inarticulate cry, a preconceptual vocalization« (Derrida 1992: 297). The French poststructuralist philosopher even contemplated turning »this paper into a treatise on perfumes […] and called

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mit. In Anlehnung an Gottfried Böhm, Jacques Derrida und Martin Heidegger geht Mersch jedoch noch weiter und spricht von einer »ikonischen Differenz« (ebd.: 29): Sie besteht darin, dass Bilder visuell stets auf etwas verweisen, was außerhalb ihrer selbst liegt. Dafür sind für ihn vier Aspekte wesentlich: (1.) die Rahmung, (2.) die Nichtsichtbarkeit des Bildhaften im Bild, (3.) der unsichtbare Ort des Betrachters sowie (4.) das im Bild selbst Undarstellbare, das etwa durch Überlagerung, Temporalität oder Schematisierung entsteht (ebd.: 20-21). Visuelles Denken

›beschissener‹ Sachverhalt anekeln. Doch man kann in der Animalität des täglichen Essen-Müssens und des das-Gegessene-Verkörpern-Müssens auch die Humanität unseres Selbst sehen – die Physis einer Menschlichkeit, die den täglichen Umgang mit kulinarischen Seiendheiten nicht als eine falsche Richtung, sondern als eine politisch-ethische Herausforderung erfährt, Gutes tun zu können, sowohl um des Wohls unserer Selbst als auch um des Wohls des gegessenen Anderen willen. Jacques Derrida begann sich mit diesem gastrosophischen Selbst-Verständnis vertraut zu machen, als er

sind, und die eurozentrischen oder kolonialen Aufteilungen und Zuordnungen bisweilen entgegenstanden. Ro- bert Young (1996) hat in diesem Zusammenhang vorgeschlagen, die Entstehung des Poststrukturalis- mus als epistemologischen Bruch weniger mit der Studentenrevolte Ende der 1960er in Verbindung zu bringen als mit dem antikolonialen Befreiungs- kampf in Algerien. Dabei verweist er u.a. darauf, dass DenkerInnen wie Jacques Derrida, Louis Al- thusser, Jean-François Lyotard oder Hélène Ci- xous in Algerien geboren wurden und/oder in den französisch

»Druckerprivilegien« entstand Die wiederentdeckten Bücher Jan Söffner Debatte | 107 so groß war, dass es ein Gegengewicht zur innerinsti- tutionären Disziplinierung darstellte. Etliche Denker, die sich gegen die akademischen Diskurszwänge sträubten, nutzten den Buchmarkt als Umweg und die gesellschaftliche Intellektualität als ebenbürtigen Austragungsort ihres Denkens (man denke etwa an Karrieren wie diejenigen von Jacques Derrida, Fried- rich Kittler oder Peter Sloterdijk). Auf sich selbst gestellt kann akademische Dis- kurskontrolle dieses Korrektiv aber kaum leisten

Entkriminalisierung bestimmt werden kann. Dies betrifft auch Derrida, insofern das deutsche Denken – auch unübersetzt – Teil sei- nes Hörens, Lesens und Schreibens (nicht des Sprechens) ist. Das Medium, um zu diskriminieren und zu diskriminalisieren, ist immer wieder das Sprechen und Hören. In Le Monolinguisme de l’autre (Derrida 1996), einem Text, der aus einer Tagung über Frankophonie außerhalb Frankreichs hervorgegangen ist, the- matisiert Jacques Derrida die sprachliche Seite der Diskriminierung. Edouard Glissant und Abdelkébir Khatibi sind seine Gesprächspartner. Glissant