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zumindest für sich in Anspruch nehmen, dass eines der be- rühmten philosophischenWorte des 20. Jahrhunderts eben die Simulation eines Druck- fehlers darstellt: Jacques Derridas Begriff der »Différance« verweist auf den Gegensatz der »digitalen« Schrift (wo der Fehler hervortritt) und des »analogen« Phonozentrismus (wo der Fehler nicht existiert).79 Das mit dem Begriff der Différance verbundene Prinzip der Dekonstruktion kann daher mit den unintentionalen Nebenprodukten von intentionalen Prozessen nahezu gleichgesetzt werden: »Der dekonstruktive Analytiker tut fürs erste

auf plausible Weise bewährt. Eine Begründung dieser wissenssoziologischen Perspektive lässt sich in Jacques Derridas Überlegungen zum Spiel der Signifikanten finden. Er geht dem Gedanken nach, dass es keinen Zugriff auf die Wirklichkeit geben kann, da ihm zufolge sprachliche Zeichen, also Signifikanten, niemals auf ein zu- gängliches Signifikat verweisen.29 Für ihn gibt es keine Instanz hinter den Si- gnifikanten, kein Zentrum, keinen Ursprung, keine Bestimmtheit hinter dem Zeichen. Diese anti-hermeneutische Perspektive erlaubt die Idee von Sinnbrü- chen und

der Raum-Komposit ion und die sich selbst beobachtende Szene 119 des ›Zwischenraums‹ im Sinne von Jacques Derrida eingeführt. Am Ende des ersten Teils seiner Grammatologie heißt es: »Denken [ist] an dieser Stelle für uns ein vollkommen neutraler Name, weißer Zwischenraum im Text, der notwendigerweise unbestimmte Index für eine zukünftige Epoche der »Differenz«.32 Obwohl Derrida bei dem »weißen Zwischenraum im Text« sicherlich zunächst an die ›blancs‹ Mallarmés in der ›préface‹ zu un coup de dès ge- dacht hat, die gleichwohl räumlich konnotiert sind auf Grund

menschlichen Körpers. Der Soziologe Pierre Bourdieu, der Phäno- menologe Maurice Merleau-Ponty sowie Vertreter/innen1 des Poststrukturalismus wie Michel Foucault, Jacques Derrida und Judith Butler – um nur einige zu nennen, auf die in den körper- und bewegungsbezogenen Disziplinen häufig rekurriert wird – haben den Diskurs zur Körperlichkeit und menschlichen Bewegung im 20. Jahr- hundert beflügelt. Jüngere Veröffentlichungen in den verschiedenen Geisteswissen- schaften zeugen von einem gesteigerten Interesse am menschlichen Körper. Es ist von einem body turn der Kultur

: 14 … Carolyn Abbate übrigens nicht, vgl. Carolyn Abbate, „Music – Drastic or Gnostic?“, in: Critical Enquiry 30 (2004), S. 505–536. Und an genau dieser Stelle setzt dann auch die Kritik von Karol Berger an, vgl. Karol Berger, „Musicology According to Don Gio- vanni, or: Should We Get Drastic?“, in: The Journal of Musicology 22 (2005), S. 490– 501. 15 Daran hält sogar der Dekonstruktivist par excellence fest: „Jede Erfahrung ist eine Er- fahrung des Sinns.“ (Jacques Derrida, „Semiologie und Grammatologie. Gespräch mit Julia Kristeva“, in: ders., Positionen, hg

element. Such an instant of expand- ed listening, of multiplied perspectives, highlights, I would like to suggest, sound’s ability to always demand more, that is, to support the production of an encounter. Noise, then, might be understood as the acoustical multiplica- tion that forces negotiation as a by-product of such an encounter. We can understand the supplement, following Jacques Derrida’s account in Of Grammatology, as something that adds onto something else;5 rather 5 | Derrida: Of Grammatology, pp. 141-164. On the overheard 185 than appearing as a substitute

. Die neuere feministische Kommunikations- und Medienwissenschaft greift bei ihrer Forschung auf poststrukturalistische und postmoderne Wissenschaftstheorien zurück. Dabei werden Denkrichtungen wie Semiotik und diskurstheoretische Ansätze von Michel Foucault, Pierre Bourdieu und Jacques Derrida aufgenommen und im feministischen Sinne weiterent- wickelt. Weiblich und männlich stellen nun keine fixierbaren Identitäten mehr dar, sondern verweisen auf Bedeutungsfelder, die wiederum durch die Sprache entschlüsselt werden. Letztere bildet die symbolische Ordnung

.M. 2000 Gilles Deleuze/Félix Guattari, Kapitalismus und Schizophrenie. Tausend Plateaus, übs. von Gabriele Ricke und Ronald Voullié, Berlin 1992 Gilles Deleuze/Félix Guattari, Was ist Philosophie?, übs. von Bernd Schwibs und Joseph Vogl, Frankfurt a.M. 2000 Daniel Dennett,Darwin’s Dangerous Idea, Evolution and theMeanings of Life, New York 1995 Jacques Derrida, Grammatologie, übs. von Hans-Jörg Rheinberger und Hanns Zischler, Frankfurt a.M. 1974 Jacques Derrida,Die Schrift und die Differenz, übs. von Rudolf Gasché und Ulrich Köppen, Frankfurt a.M. 1976 Jacques Derrida

Human Sciences.« In: Jacques Derrida, WrWng and Difference. Trans. Alan Bass. Lon- dan: Rautledge, pp. 351-70. Foucault, Michel (1966). Les Mots et les choses: Une archeologie des sciences hu- maines. Paris: Editions Gallimard. Frith, Simon / McRobbie, Angela (1978). »Rock and Sexuality.« In: Screen Education 29, pp. 3-19 (reprinted in Simon Frith / Andrew Goodwin (Eds.) (1990). On Record: Rock, Pop, and the Written Ward. Landon: Routledge, pp. 371-89; excerpted in Derek B. Scott (Ed.) (2000). Music, Culture, and Society: AReader. Oxford: Oxford University

reflektiert und räsoniert, ebenso wie über die Leidenschaft für die Sache, die er zu übertragen in der Lage ist.289 Im Akademischen ist vielleicht Jacques Derrida der prominen- teste Vertreter dieser Strategie, durch die Art des Schreibens über etwas beim Leser Erkenntnis auszulösen, nicht dadurch, dass er direkt anspricht, was es zu Erkennen gilt (›différance‹), wie z.B. sein Text Das Gesetz der Gattung in exemplarischer Weise vorführt.290 Annäherung über die Beschreibung des Kontexts Die Annäherung über die Beschreibung des Kontexts scheint mir die vagste