Search Results

You are looking at 1 - 10 of 417 items :

  • "Jacques Derrida" x
Clear All

Jacques Derrida DASEIN ALS MITSEIN? Fünf Jahre nach Derridas Tod kam der Literaturwissenschaftler Miller in seinem Buch For Derrida darauf zu sprechen, dass dieser in seinen philosophischen Diskussionen nicht nur einen einzigartigen Ansatz bezüglich des Politischen und der Frage nach einer Gemeinschaft formuliert hatte, sondern auch eine viel radi- kalere Position einnahm als andere ihm nahestehende Philosophen. Während diese am Begriff der Gemeinschaft festhielten, so setzte er bis zu seinem zuletzt gehaltenen Seminar Das Tier und der Souverän

27 DREI SÄTZE VON JACQUES DERRIDA JEAN-LUC NANCY Zunächst möchte ich sagen, daß ich für mehrere Freunde spreche, die ferngeblieben sind und denen daran liegt, hier und heute ihren Gruß ab- zustatten: Franson Manjali aus New Delhi, Ginette Michaud aus Mon- tréal, Marc Froment-Meurice aus Nashville, Peggy Kamuf aus Los Ange- les, Avital Ronell aus New York, Heba Machhour aus Kairo, um auf eine mit Notwendigkeit etwas willkürliche Weise nur einige von den vielen zu nennen, die gewünscht hätten, bei uns zu sein. Zugleich mache ich den Fürsprecher der gesamten

in Mnema

5. Die affirmative Wendung der heideggerschen Subjektkritik bei Jacques Derrida Jacques Derrida wurde und wird nicht selten die Verabschiedung des Subjektbe- griffs unterstellt.1 Der wesentliche Vorwurf besagt, dass Derridas Fokussierung auf die strukturelle Kraft einer grundlegenden Differenz keinen Raum mehr für die mit Subjektivität verbundenen Dimensionen der Handlungsfähigkeit, Verantwortung und des Selbstverständnisses lässt. In der Tat ist es auf den ersten Blick nicht ein- fach, in Derridas Texten ein affirmatives Verständnis von

Dekonstruierende Lektüren von Glauben und Wissen: Jacques Derrida Verfolgen wir zunächst noch ein wenig die schwierige Frage, die die Aus- einandersetzung mit Nietzsches Philosophieren jenseits der traditionellen Philosophie am Ende des letzten Kapitels hinterlassen hat. Das ist nur scheinbar ein Einstieg von der Seite. Zumindest ist er nicht abwegig, denn es wird in der Verfolgung dieser Frage rasch erkennbar werden, dass die Beschäftigung mit ihr zugleich auch Aufschluss bietet über Derridas Be- handlung von Glauben und Wissen. Derridas Schriften

Jenseits von Prozedur und Substanz. Jacques Derrida und die normative Demokratietheorie OLIVER FLÜGEL Die Diskussionen der normativen Demokratietheorie der Gegenwart werden ebenso wie die Überlegungen in den Hauptströmungen der praktischen Philoso- phie im Wesentlichen durch zwei Grundpositionen geprägt: Auf der einen Seite steht dabei ein – in loser ideengeschichtlicher Nachfolge des Aristoteles – an substanziellen Überlegungen orientierter Ansatz, der in der zeitgenössischen politischen Theorie vor allem von Autorinnen und Autoren kommunitaristischer

Zum Ideal der Demokratie bei John Rawls, Jürgen Habermas und Jacques Derrida MARKUS WOLF „Die kommende Demokratie […] ist […] nicht auf eine Idee oder ein demokratisches Ideal reduzierbar.“1 Jacques Derrida In seinen Beiträgen zur politischen Philosophie der Demokratie hat Jacques Der- rida die Offenheit und Flüssigkeit ihres Begriffs und ihrer Formen herausgestellt. In Schurken verweist er darauf, dass die Demokratie eine autonome und rezipro- ke Entscheidung darüber, welche gesellschaftliche Ordnung und rechtlichen Re- geln sich ein Volk (demos

Passive Entscheidung des Anderen in mir – Zur Frage der Entscheidung bei Jacques Derrida und Ernesto Laclau 1 STEPHAN MOEBIUS In Eine gewisse unmögliche Möglichkeit, vom Ereignis zu sprechen, schreibt Derrida: „Eine Entscheidung (décision) müsste zerreißen oder aufschneiden – das ist es, was das Wort bedeutet –, und sie müsste infolgedessen den Rahmen des Möglichen sprengen. Jedes Mal wenn ich von ‚meiner Entscheidung‘ spreche, wenn ich sage ‚Ich entscheide‘, kann man sicher sein, dass ich mich täusche. Meine Entscheidung“, so Derrida weiter

1. Jacques Derrida: Die Auffaltung der Para doxie unter dem Namen: Différance1 1.1 Die funk tionale fr agerücksicht Die theoretischen Anforderungen des »postmodernen« Diskurses, die Un­ heimlichkeit der verunmöglichten Thesenfindung; diese paradoxe Wider­ sprüchlichkeit erfordern eine angepasste Herangehensweise an Problem­ stellungen. So wie sich die Suche nach dem Wesen der »Postmoderne« im mer mehr in sich verkeilt, so wie sich eine Antwort auf die Frage nach ih ren De­ finitionsmerkmalen, Kriterien oder Grundzügen zusehends verkom pliziert hat

171 MOHN UND GEDÄCHTNIS. WEITER(GE)DENKEN NACH PAUL CELAN UND JACQUES DERRIDA SANDRO ZANETTI »Denken und Danken«, »gedenken«, »eingedenk sein«, »Andenken« und »Andacht«: Diese Worte gehören, so Paul Celan in seiner Ansprache an- läßlich der Entgegennahme des Bremer Literaturpreises von 1958, in denselben Bedeutungsbereich.1 Celan führt mit dieser Zusammenstellung von »gedenken«, »Denken und Danken« seinerseits einen Akt des Ge- denkens aus, und er führt diesen Akt, indem er ihn zum Teil seiner öf- fentlich gehaltenen Dankesrede macht, auch vor. Celan ruft mit

in Mnema

Von phänomenologischer Reduktion zur Umarbeitung der Epoch . Zum Verhältnis von Phänomenologie und polit ischer Philosophie im Werk Jacques Derridas PHILIPP SCHINK Die diesem Text zugrundeliegende Motivation hat ihren Ausgang in einer leich- ten Irritation genommen. Obwohl Jacques Derrida ab Anfang der 1970er Jahre keine systematischen Untersuchungen von Elementen und Denkfiguren der hus- serlschen Phänomenologie mehr vorgelegt hat und man den Eindruck gewinnen kann, dass diese wohl nur bei der Herausbildung der Dekonstruktion eine Rolle gespielt haben