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27 DREI SÄTZE VON JACQUES DERRIDA JEAN-LUC NANCY Zunächst möchte ich sagen, daß ich für mehrere Freunde spreche, die ferngeblieben sind und denen daran liegt, hier und heute ihren Gruß ab- zustatten: Franson Manjali aus New Delhi, Ginette Michaud aus Mon- tréal, Marc Froment-Meurice aus Nashville, Peggy Kamuf aus Los Ange- les, Avital Ronell aus New York, Heba Machhour aus Kairo, um auf eine mit Notwendigkeit etwas willkürliche Weise nur einige von den vielen zu nennen, die gewünscht hätten, bei uns zu sein. Zugleich mache ich den Fürsprecher der gesamten

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171 MOHN UND GEDÄCHTNIS. WEITER(GE)DENKEN NACH PAUL CELAN UND JACQUES DERRIDA SANDRO ZANETTI »Denken und Danken«, »gedenken«, »eingedenk sein«, »Andenken« und »Andacht«: Diese Worte gehören, so Paul Celan in seiner Ansprache an- läßlich der Entgegennahme des Bremer Literaturpreises von 1958, in denselben Bedeutungsbereich.1 Celan führt mit dieser Zusammenstellung von »gedenken«, »Denken und Danken« seinerseits einen Akt des Ge- denkens aus, und er führt diesen Akt, indem er ihn zum Teil seiner öf- fentlich gehaltenen Dankesrede macht, auch vor. Celan ruft mit

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65 SCHREIBSTUNDE AN DER TELEGRAFENLINIE. ZUR GRENZE VON SCHRIFTLICHKEIT UND MÜNDLICHKEIT BEI CLAUDE LÉVI-STRAUSS UND JACQUES DERRIDA ALEXANDER HONOLD In den Kultur- und Medienwissenschaften hat sich die Frage nach dem Verhältnis von Oralität und Schriftkultur als ein prosperierendes und kontrovers behandeltes Forschungsfeld erwiesen. Methodisch umstritten war und ist, ob hierbei die These einer genealogischen Vorrangstellung des mündlichen Kommunizierens den Ansatzpunkt bilden soll (so etwa die kulturanthropologische Position von Jack Goody und Walter Ong

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7 VORWORT HANS-JOACHIM LENGER/GEORG CHRISTOPH THOLEN Jacques Derrida ist in aller Munde; sein Werk dagegen, in seinen philo- sophischen wie politischen Dimensionen, bleibt weiterhin randständig oder zumindest unabgegolten, trotz des unleugbaren Erfolgs, den die weltweite Verbreitung und Übersetzung seiner Schriften zu garantieren scheint. Dekonstruktion, ein in den letzten Jahren nicht selten nur noch feuilletonistisch oder gar inflationär gebrauchter Begriff, kann zum kal- kulierten Vergessen eben jenes Anspruchs führen, den Derridas Denken im oder unter

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INHALT Vorwort HANS-JOACHIM LENGER/GEORG CHRISTOPH THOLEN 7 Abschied nehmen. Ein Home Video AVITAL RONELL 9 Drei Sätze von Jacques Derrida JEAN-LUC NANCY 27 Die ›kommende Demokratie‹: Zu einer Poetik des Unmöglichen SAMUEL WEBER 31 Großzügig jenseits des Lobes JEAN-LUC NANCY 43 Mnema und Mneme. Gedanken eines Gräzisten ANTON BIERL 47 Schreibstunde an der Telegrafenlinie. Zur Grenze von Schriftlichkeit und Mündlichkeit bei Claude Lévi-Strauss und Jacques Derrida ALEXANDER HONOLD 65 Gesetzeslücke. Derrida und die Epoché der Regel STEFAN LORENZER 79 »Die

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Idee, daß das Archiv eine definitive Version, eine abgeschlossene Lektüre des Werks ermöglicht, zum anderen die Vorstellung, daß vom Archiv eine Autorität ausgeht, die strittige Fragen beilegen oder beantworten könnte. Das Archiv bietet zwar Material aus Derridas Studentenzeit 1946- 1958, jedoch verständlicherweise keinerlei private Korrespondenz oder 2 Department of Special Collections, University of California, Irvine (http:// antpac.lib.uci.edu), und Online Archive of California (www.oac.cdlib.org). 3 Korrespondenz des Autors mit Jacques Derrida, Dezember

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209 DER DENKER ALS ZEIT-ZEUGE. DERRIDA ÜBER ZEUGNIS UND BEWEIS MICHAEL WETZEL Jacques Derrida war zweifellos einer der wichtigsten Zeugen einer intel- lektuellen Epoche des 20. Jahrhunderts, die mit Stichworten wie »Struk- turalismus« oder »Poststrukturalismus« nur unzureichend benannt ist. Seine Zeitgenossenschaft der entscheidenden Jahre zwischen 68 und 89 und darüber hinaus ist auf jeden Fall einzigartig. Entsprechend hat er sich an fast allen Debatten der zweiten Hälfte des letzten Jahrhunderts betei- ligt, angefangen bei der Phänomenologie, Ethnologie und

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Rückerstattung hinauszugehen. Aber es ist dennoch wie eine letzte Rückkehr oder ein letztes Treffen, das ihn diesmal durchdringt, wie es ihm zugleich gebührt, ein abgestatteter Dank, den ihm abzustatten doch auf ewig unmöglich ist, ihm, Jacques Derrida. Denn es geht darum zu wissen, wem die Erstattung des Lobs gebührt. Welchem Subjekt, welchem Einzigartigen, welchem Namen, welchem Unnennbaren jenseits des Namens. Er hätte es besser gesagt als jeder an- dere, und er hat es im übrigen auf viele Arten gesagt: Der Dank (jener, der gegeben wird, ebenso wie jener, der

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Good-bye. A Home Video, in: Poiesis: A Journal of the Arts and Communication 7 (2005), S. 10-25. Bei dem Essay handelt sich um die schriftliche und erweiterte Fassung einer kurz nach Jacques Derridas Tod gehaltenen Rede, die mit der Emphase der Betrof- fenheit verfasst wurde und diese dokumentiert. – Die vorliegende Überset- zung ist eine leicht gekürzte Fassung. 2 Das englische Wort call ist sowohl mit Ruf und Anruf, aber auch mit An- spruch im Sinne des Lacanschen demande übersetzbar. Vgl. Avital Ronell: »Eurozeit«, in: Georg Christoph Tholen/Michael O

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. Un commento alla ›Lettera ai Romani‹, Torino: Bollati Boringhieri 2000. – : »Pardes. Die Schrift der Potenz«, in: Michael Wetzel/Jean.Michel Rabaté (Hg.), Ethik der Gabe. Denken nach Jacques Derrida, Berlin: Akademie 1993, S. 3-18. Aristoteles: Metaphysik. Zweiter Halbband, Hamburg: Meiner 1984. Assheuer, Thomas: »›Ich mißtraue der Utopie, ich will das Un- Mögliche‹. Ein Gespräch mit dem Philosophen Jacques Derrida über die Intellektuellen, den Kapitalismus und die Gesetze der Gast- freundschaft«, in: Die Zeit, 11/1998, unter: http

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