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Science Publishers. Susi K. Frank 19 Jacques Derrida, De la grammatologie 1. Es ist sicher keine Übertreibung zu bemerken, dass von dem Erscheinen des Buches De la grammatologie von Jacques Derrida im Jahr 1967 nicht weniger als eine Revolutionierung kulturwissenschaftlicher Methodik ausging. Der außer- gewöhnliche Rang, der dieser Schrift zukommt, ist vor allem darin begründet, dass sie die neue Methode der Dekonstruktion nicht nur philosophisch-inhalt- lich entwickelt, sondern sie zugleich in Auseinandersetzung mit ihren Erkennt- nisobjekten exemplarisch vorführt

110 XIV. RECHT AUF EINSICHT … photographien, die dazu da sind, angeschaut zu werden, und damit basta. Und Photographien von Photographien, und so weiter, der Möglich- keit nach ins Unendliche. – Aber genau dieser unergründliche Einschluß unterschlägt dem Blick etwas, er appelliert an den Diskurs, er erfordert die Lektüre. … an die Stelle des Voyeurismus tritt die Exegese. Jacques Derrida, Recht auf Einsicht, V Das Gespenstische, das ist das Wesen der Photographie. Jacques Derrida, Recht auf Einsicht, VI So diskret er auch sei, der Unterzeichner des Diskurses

ursprünglichen Spur oder Ur-Spur sprechen. Jacques Derrida, Grammatologie, 107f „Die Spur kann weder Datum noch Präsenz sein. Sie bezeichnet ein Intervall, das durch Diskretion in Abschnitte zerfällt, gemäß der ben- jaminschen Idee, dass der Ursprung eine Ur-Teilung ist. Das Intervall bestimmt sich zuweilen an den Rändern weich wie im Legato, zuwei- len hart in der Korrespondenz gegenständlicher Faktizität. … mit recht weist B. Russell uns darauf hin, daß uns für die Entscheidung, ob die Schrift oder das gesprochene Wort die älteste menschliche Ausdrucks- form ist, die

60 VI. INSZENIERUNG VON PRÄSENZ Das Bedrohliche ist also die Schrift. Jacques Derrida, Grammatologie, 175 „Die Fotografie von der Urschrift her zu denken, heißt, die Präsenz als fortschreitende Gewalt, als das „Sich-ereignen“ des Schicksals zu denken, das freilich den glücklichen Augenblick einschließt. Fragen der zwanghaften Ästhetisierung sind berührt. Sie betreffen einen Agon der Kritik, der den eigentlichen Kern des Fotografischen – den der Gewalt der Präsenz und der Identität und ihrer Moderierung im szenischen Vollzug der Lesung des Fotos – betrifft

42 III. DAS SCHWEIGEN DER FOTOGRAFIE Diese Selbst-Affektion ist das, was man Subjektivität oder Für-sich nennt. … Diese Universalität bedingt, daß struktural begründet kein Bewußtsein ohne die Stimme möglich ist. … Die Stimme ist das Bewußtsein. … Wenn die Schrift die Konstitution idealer Gegenstände vollendet, so leistet sie dies als phonetische Schrift: sie fixiert, inscribiert, verzeichnet und inkarniert bloß eine bereits vorliegende Rede. Jacques Derrida, Die Stimme und das Phänomen, 136-138 „ … so die gängige Diskussion der Linguistik mit ihrem logozent

selbst distanziert. Diese Distanz, weit davon entfernt, räumlich zu sein, schafft den Raum des Imaginären und umfängt ihn zugleich in einer Begrenzung als Sinneinheit. Als mnemotechnisches Mittel ist die Schrift Supplement für das gute Gedächtnis, das spontane Gedächtnis; sie bezeichnet das Vergessen. Jacques Derrida, Grammatologie, 65 „Das in der Schrift Vergessene ist die alltägliche Praxis im Umgang mit Dingen, Bildern und Bedeutungen: mit Konventionen. Der historische Blick, den einige Photographen aus der Frühzeit, wie das herrliche St. Cloud 1871, zeigen

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Concept of ›Case‹ in Social Work Studies Andreas Langenohl | 63 QuesTioning orders The Flexibility of Internet Time Network Society and the Fleeting Stability of Sociotechnical Collectives Isabell Otto | 87 Order of the Orderless Dissident Identity between De-Stabilization and Re-Stabilization Kacper Szulecki | 105 Political Order of the Multitude Hobbes, Spinoza and the Arab Spring Pawel Marczewski | 125 reThinking order ›I Am Inclined Not To‹ Circumventing Contestation and Competition Robert Seyfert | 139 Stability through Indeterminac y? Jacques Derrida, ›Indef inite

bewahrt, was folglich nicht bezeichnet, sondern repräsentiert, gezeichnet usw. wird. 34 Piktographische oder natürliche Schrift wären demnach für Saussure kont- radiktorische Begriffe. Jacques Derrida, Grammatologie, 58 „Da aber das im Foto Dargestellte der Sache ähnlich ist, sie reprä- sentiert, gilt: Das Foto ist keine Schrift. Dagegen ist die Fotogra- fie selbst mit keiner Sache ähnlich, die sie darstellt. Also stellt der Akt des Fotografierens einen Akt der Verschriftung dar, nämlich eine bestimmte Technik, mit dem Raum der Dauer in der Zeit umzuge- hen. Es ist

23 DISKURSFRAGMENTE: ZUR BILDSCHRIFTLICHKEIT VON FOTOGRAFIE I. DIE SCHRIFT VOR DER SCHRIFT In Anspielung auf eine Wissenschaft von der Schrift, die noch an die Meta- pher, die Metaphysik und die Theologie gefesselt ist, soll die Devise mehr als nur ankündigen, daß die Wissenschaft von der Schrift – die Grammatologie – dank entschiedener Anstrengungen weltweit die Zeichen zu ihrer Befrei- ung setzt. Jacques Derrida, Grammatologie, 13f „Eine gewagte Irritation: das „Wesen der Fotografie“ von seiner Schriftlichkeit aus zu erkennen – ohne zu wissen, was das

, Die Traumdeutung, GW Bd. II/III, 615f Zitiert nach Jacques Derrida, Freud und der Schauplatz der Schrift, 328 „Der Freud der „Traumdeutung“ hält sich noch an die Idee einer optischen Maschine und der Erinnerung als eines Bildes. Zunehmend wird er den naturwissenschaftlich-medizinischen Metaphern miss- trauen und die Funktion des Schreibens als Gedächtnisaufzeichnung präferieren. Jede Metapher sagt uns, dass es keine unmetaphorische „Eigentlichkeit“ gibt, sondern nur Verschiebungen, Aufschub. Wenn ich meinem Gedächtnis mißtraue, – der Neurotiker tut dies bekannt