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im Theater 258 Julia Glesner Internet Performances als site-specific art 275 Buchwissenschaft und New Media Studies Karl Anton Sprengard und Christoph Ernst Einleitung 291 Ernst Fischer Sinn und Eigen-Sinn. Medienphilosophie in buchwissenschaftlicher Sicht 296 Christian Rabanus Wirklichkeit und Neue Medien 310 Die Autorinnen und Autoren 327 Abbildungsverzeichnis 331 04.07.03 --- Projekt: transcript.kumedi.ernst / Dokument: FAX ID 018425701625940|(S. 5- 7) T00_05 inhalt.p 25701626100 04.07.03 --- Projekt: transcript.kumedi.ernst / Dokument: FAX ID 018425701625940

BUCHWISSENSCHAFT UND NEW MEDIA STUDIES Wirklichkeit und Neue Medien Christian Rabanus Einleitung Die Digitalisierung der modernen Welt wird immer mehr auch Thema der vermeintlich verstaubten Geisteswissenschaften und der Philoso- phie. Unter dem Titel »Medienkritik« hat sich in den vergangenen Jahr- zehnten eine Diskussion entwickelt, in der (massen-)medial vermittelte Wirklichkeitswahrnehmungen und ihre gesellschaftlichen Auswirkun- gen im Mittelpunkt stehen. Von besonderem Interesse sind in dieser 1Diskussion in den letzten Jahren die so genannten

BUCHWISSENSCHAFT UND NEW MEDIA STUDIES Sinn und Eigen-Sinn. Medienphilosophie in buchwissenschaftlicher Sicht Ernst Fischer I. Kann eine vergleichsweise junge Disziplin, die sich ihrem Gegenstand vorzugsweise historisch oder empirisch zu nähern gewohnt ist und die im Bereich ihrer eigenen Theoriebildung und Methodenreflexion noch große Aufgaben zu bewältigen hat, sich produktiv in einen philosophi- schen Diskurs einbringen? Vielleicht trifft es ja zu, dass, »wer Medienphilosophie betreiben will, immer auch angewiesen [ist] auf die Arbeiten und

_01 einleitung buch.p 25703173476 BUCHWISSENSCHAFT UND NEW MEDIA STUDIES Arbeit schnell an Schwung gewann. Speziell in der Literaturwissen- 4 5schaft und der Textlinguistik differenzierten sich zügig eigenstän- dige Forschungszweige zu digitalen Phänomenen aus, die Formen lite- rarischen Erzählens unter digitalen Bedingungen bzw. allgemeine tex- tuelle Merkmale von Hypertexten zu ihren Gegenständen machten. Doch auch in der breiter angelegten theoretischen Reflexion zum Com- 6 7puter als Medium , zur Medienkultur des Internetzeitalters und zum 8Cyberspace war bis Ende der 90er

: Münker/Roesler (Hrsg.) (1997), S. 37-55. Writing Space. The Computer, Hypertext and the History of Writ- ing, Hillsdale: Lawrence Erlbaum Associates 1991. und Richard Grusin, Remediation. Understanding New Media, Cambridge: MIT Press 2000. Bolz, Norbert, „Abschied von der Gutenberg-Galaxis. Medienästhe- tik nach Nietzsche, Benjamin und McLuhan“, in: Hörisch/ Wetzel (Hrsg.) (1990). „Computer als Medium – Einleitung“, in: ders./Coy/Kittler/ Tholen (Hrsg.) (1994), S. 9-16. „1953 – Auch eine Gnade der späten Geburt“, in: Jochen Hö- risch (Hrsg

– und dass es, um dieses Spiel als ein sinnvolles am Leben zu erhalten, notwendig ist, jede Beschreibung immer wieder auf ihre Angemessenheit, jede Metapher auf ihre Triftigkeit zu überprüfen und schiefe Metapher oder falsche Beschreibungen gegebenenfalls, wenn schon nicht durch eindeutig richtige, so doch durch bessere, weil plausiblere zu ersetzen. 64 Darauf verweisen Jay David Bolter und Richard Grusin in: Remediation. Un- derstanding New Media, Cambridge: MIT Press 2000, S. 65.