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Die generación de 1837 und die narrative Konstruktion Argentiniens
Series: Lettre
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(alismus) und Roman | 223 Analyse ausgewählter politischer Texte der generación del 37 | 235 Esteban Echeverría | 235 Juan Bautista Alberdi | 265 Bartolomé Mitre | 290 Domingo Faustino Sarmiento | 303 José Mármol | 324 Freiheit und Nation: Gegenüberstellung und Systematisierung der analysierten Texte | 331 Analyse ausgewählter literarischer Texte der generación del 37 | 341 Esteban Echeverría | 341 Domingo Faustino Sarmiento | 364 Bartolomé Mitre | 409 José Mármol | 430 Juan Bautista Alberdi | 471 Konklusion | 505 Konklusion

von denen nur der letzte Grundsatz auf Juan Bautista Alberdi zurückgeht. Die Ojeada Retrospectiva wurde von Echeverría 1846 im Exil in Montevideo verfasst und ist so nach dem Dogma Socialista (1837) das zweitälteste Schriftstück aus Korpus 1. Der in elf Abschnitte gegliederte Text versteht sich als Einblick in die Tätigkeiten der intellektuellen Gruppe seit ihrer Formierung 1837: Echeverría bietet einen Überblick über das politische Geschehen und das Schicksal der Asociación seit dem Gründungsjahr. Er greift dabei nach und nach einzelne Punkte des Dogma So

Literatur PRIMÄRLITERATUR ALBERDI, Juan Bautista (1852/2005). Bases y puntos de partida para la organización política de la República Argentina, derivados de la ley que preside al desarrollo de la civilización en la América del Sud, in: Alberdi, Juan Bautista (2005). Políti- ca y sociedad en Argentina, selección, prólogo, cronología y bibliografía Oscar Terán, Caracas: Fundación Biblioteca Ayacucho, 66-183. ALBERDI, Juan Bautista (1858/1963). Bases, prólogo y notas por Leoncio Gianello, Santa Fe: Librería y Editorial Castellví S.A. ALBERDI, Juan

aufgrund des politischen Klimas eingestellt. Sastres Unterstützung für Rosas, die eine Schließung des salón nicht abwenden konnte, hatte zudem zu einem Bruch mit Echeverría, Alberdi und Gutiérrez geführt (Katra 1996: 49). Echeverría, Alberdi, Mármol, aber auch Miguel Cané, Frías und Fidel López hielten daraufhin am 23. Juni 1838 ein geheimes Treffen ab. Daraus ging am 9. Juli 1838 die von Echeverría gegründete Joven Generación Argentina (kurz Joven Argentina) hervor, die sich an den Vorbildern des Jungen Italien und Jungen Europa von Joseph Mazzini und des Jungen

soll. Als wichtige Maßnahmen werden in die- sem Zusammenhang immer wieder der Ausbau des Transport- und Kommunika- tionswesens, die freie Flussschifffahrt und die Abschaffung von Binnenzöllen ge- nannt. Als zentrale Erkenntnis der Textanalyse kann gelten, dass ausnahmslos in al- len Texten das konstruierte Nationsmodell mit dem Freiheitsbegriff verbunden wird, wobei individuelle Freiheit (sei es in Form bürgerlicher Freiheit oder im Rahmen 1 Alberdis Roman Peregrinación de Luz del Día wurde 1874

Lasso gebe, das so lang sei. Sarmiento habe auf unrealistische Weise übertrieben. (Kaplan 1994: 317) Dass der Facundo (1845) zahlreiche Stellen aufweist, die einem Anspruch auf Wahr- heit nicht Genüge leisten, wurde laut Piglia (1994) auch von Valentín Alsina, Alber- di, Gutiérrez und Echeverría angemerkt, die in genau jenem Charakteristikum des Textes aber die literarische Wirkung ausmachen: „From the detailed revisions made by Valentín Alsina up to the opinions of Alberdi, Gutiérrez, and Echeverría, all criticism tends to agree that the book fails to obey the

“ befindet (Portales in Grez 1995). Vor allem sind es aber die argentinischen Denker Sarmiento und Alberdi (die Generation von 1837), die die Unterscheidung Zivilisation/Barbarei als Interpretations- und Steuerungsschema verwenden – sei es, um den Un- terschied zwischen Stadt und Land zu beschreiben, wie in Sarmientos Roman Facundo: civilización y barbarie en las pampas argentinas (1945[1854]), oder um die Einwanderungsstrategien zu rechtfertigen, wie im Falle Alberdis. Über die protosoziologische Analyse Sarmientos und Alberdis wurde bereits in Kapi- tel 3 gesprochen

entworfen und gerechtfertigt worden ist. Juan Bautista Alberdi vollzieht zusammen mit Faustino Domingo Sarmiento eine Kon- textualisierung europäischer Philosophie, genauer der liberalen Fortschritts- idee, im Licht der soziohistorischen Verhältnisse des südlichen Amerika.11 In der Umsetzung des Programms der sogenannten „filosofía americana“ reproduzieren Alberdi und Sarmiento jedoch in fataler Weise die eurozen- trischen und rassistischen Elemente der liberalen Ideologien des 19. Jahr- hunderts. Zwar kann das Projekt einer „filosofía americana“, wie Alberdi betont

Stelle bereits auf zwei prägnante Unterscheidun- gen bei der Interpretation Lateinamerikas hingewiesen: die Unterscheidung Zivilisation/Barbarei im 19. Jahrhundert im sogenannten lateinamerikanischen Sozialdenken (Sarmiento, Alberdi, Bello u. a.) und die Unterscheidung Ent- wicklung/Unterentwicklung, die im 20. Jahrhundert dominierte. Diese Un- terscheidungen haben dazu beigetragen, eine Vorstellung der Verhältnisse in Lateinamerika aufzubauen, die die Außenseite „der Zivilisation“ und „der Ent- wicklung“ als Negativität beschreibt – als das, was zum positiven Wert der