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Arbeit Sophie-Thérèse Krempl Michael Glawoggers Dokumentarfilm Workingman’s Death ist ein Sittenbild von Gegenwart und Zukunft der globalen Arbeit. Er folgt Arbeitern in illega- len ukrainischen Minen; Schwefelarbeitern in indonesischen Vulkangebieten, die kilometerweit kiloschwere Körbe schwefelhaltigen Gesteins auf den Schul- tern balancieren; Tagelöhnern in Pakistan, die marode gewordene Kreuzfahrt- schiffe zur Entsorgung zerschneiden; nigerianischen Schlachtern auf offener, von Tierblut durchtränkter Erde; chinesischen Stahlarbeitern, deren Öfen so

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Arbeit Der Begriff „Arbeit“ öffnet seit jeher Interpretationsspielräume. Sind Menschen als lebendige Wesen auf die Aneignung und Bearbeitung ihrer Umwelt angewiesen, so lässt sich bereits diese Auseinandersetzung mit der natürlichen und sozialen Um- gebung als „Arbeit“ begreifen. Menschen nutzen und verändern Dinge, sie bringen sich hierbei geistig, sinnlich und leiblich ein und sie entfalten dabei, dies ist das dialektische Moment der Arbeit, zugleich sich selbst (Marx 1969: 192; vgl. Negt 1984: 168ff.). Die gesellschaftlichen Realitäten entsprechen

): Practical Ethics, Princeton. • Wag- ner, E. (2011): Der Arzt und seine Kritiker, Stuttgart. • Wolf, U. (1997): »Haben wir moralische Verpflich- tungen gegenüber Tieren?«, in: A. Krebs (Hg.) Na- turethik, Frankfurt a.M., S. 47-75. Zum Weiterlesen: Birke, L. (2006): The Sacrifice, Purdue. • Rudacille, D. (2001): The Scalpel and the Butterfly, London. Arbeit Begriff: Seit den Anfängen der → Domes- tikation werden Tiere als ›Arbeitstiere‹ be- nutzt. Als solche müssen sie Tätigkeiten ver- richten, die der Herstellung von Gütern oder wissenschaftstheoretische Kritik an

1. »Der Zoologische Garten – ein ungelöstes Problem«: Einleitung 15 Applaus & ›Arbeit‹, Vergnügen & Gewalt »Wir sind gewöhnt, den Gegensatz von Spiel und Ernst als einen unbedingten anzusehen. Allem Anschein nach geht er aber nicht bis zum tiefsten Grunde hinunter.« Johan Huizinga Mit der Entscheidung für Robben respektive Seelöwen als ›Leitspezies‹ der vorlie- genden Untersuchung, für ›Fliegende Fische‹ und Applaus, sei nicht nur auf das Vergnügen der Vielen (Menschen) abgehoben, sondern insbesondere auf die jenes Vergnügen schaffenden Akteur:innen. Der ›Applaus

32 Applaus der Robbe Arbeit am Tier – Wärter und Pfleger:innen FürWärter und Pfleger:innen war das Setting städtischer Freizeitkultur mit Tieren eine Möglichkeit, Unterhalt zu verdienen, eine gesellschaftliche Position zu erlan- gen – und nicht zuletzt womöglich Freude am Umgang mit ›besonderen‹ Tieren zu haben. Der öffentliche Charakter des Tierhaltungssystems Zoo und die ›Besonder- heit‹ der ausgestellten Tiere sind es letztlich auch, was diesen Beruf von anderen tiernahen Berufen unterscheidet. Mit Erving Goffman sei daran erinnert, dass je- mand, der an einem

Gesundheit und Prävention in der flexiblen Arbeitswelt
Denkanstöße der Kommission »Arbeit der Zukunft«

Alternsgerechte Arbeit Aktuelle arbeitspsychologische Perspektiven Andreas Müller, Matthias Weigl und Peter Angerer Die Alterung der Bevölkerung wird die Arbeitswelt in Deutschland und in vie- len anderen Industrieländern verändern: Dem Arbeitsmarkt werden immer weniger Menschen zur Verfügung stehen; zugleich steigt in den Betrieben der Anteil von älteren Beschäftigten (Fuchs et al. 2011). Diese Entwicklung hat weitreichende Folgen für die sozialen Sicherungssysteme und die Arbeitswelt: Soziale Sicherungssysteme können nur dann erhalten werden, wenn der An

311 Arbeit erkennen JULIKA BÜRGIN Von der Homepage der IG Metall gelangt man zu einem unerwarteten Thema: Computerspiele. Es geht dort nicht um die Freizeitbeschäftigung von Gewerkschaftsmitgliedern, sondern um Personalführungsstrategien des globalen Unternehmens IBM. Experten der IBM für Personalwesen (Human Resources, HR) beschäftigen sich seit dem Jahr 2005 mit so ge- nannten „massiv parallelen Online-Rollenspielen“ (massively multi- player online role-playing games), wie etwa World of Warcraft. Die IBM erforscht, wie Millionen Menschen in diesen