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Wolfgang Hien Die psychischen Arbeitsbelastungen haben ein kritisches Stadium erreicht Ist-Zustand und Präventionsmögl ichkeiten Eine „schöne neue Arbeitswelt“? Die Werftenkrise und das schmerzliche Ende der stolzen Schiffbau-Ära in Bremen stehen paradigmatisch für eine gravierende und grundsätzliche Veränderung der Arbeitswelt.1 Die betroffenen Menschen waren groß ge- worden in einer Welt, die der Bremer Soziologe Rainer Zoll idealtypisch als „altes kulturelles Modell der Arbeit“ kennzeichnete; die Menschen wurden, nachdem sie kollektiv arbeitslos

Gesundheit und Prävention in der flexiblen Arbeitswelt
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-Thérèse Krempl und Dieter Thomä 53 Josephine Hofmann Lernen im Alter Wer früh damit beginnt, kommt weiter 65 Reinhold Popp Zukunft – Beruf – Lebensqualität Arbeit zwischen Geld und Glück 79 Clara Schlichtenberger Von lernfördernden Umgebungen und dem erträglichen Ausmaß der Flexibilisierung. Talkrunde 2, moderiert von Thomas Ramge, mit Stefan Engeser, Josephine Hofmann, Sophie-Thérèse Krempl und Reinhold Popp 71 Wolfgang Hien Die psychischen Arbeitsbelastungen haben ein kritisches Stadium erreicht Ist-Zustand und Präventionsmöglichkeiten 97 Harald Krauß Burn

Veröffentlichung überarbeiten. Beim transcript Verlag hat Frau Birgit Klöpfer das Projekt kompetent begleitet. Diese Arbeit beruht auf zwei Feldaufenthalten in einer Klinik: Alle Ärztin- nen und Ärzte haben trotz großer Arbeitsbelastungen Zeit für ein Interview ge- funden und mir umfassend Einblick in ihre Arbeit gewährt. Viele Paare und Frauen erlaubten mir, ihre Beratung und Behandlung zu beobachten. Meine In- 8 | MEDIKALISIERTE HOFFNUNG? terviewpartnerinnen nahmen sich Zeit für meine Fragen und teilten mit mir be- reitwillig und engagiert ihre Ansichten zum Weg zur und

tariflich gut abgesicherten Großbetrieben Westdeutschlands und da- mit nicht notwendigerweise in Beschäftigungsbereichen mit besonders hohen Arbeitsbelastungen. Zur Förderung eines längeren Verbleibs älterer Beschäftigter ließen sich nur wenige Veränderungen in den betrieblichen Personalpolitiken beobachten. Dies gilt auch für das Rekrutierungsverhalten gegenüber Älteren. Aufgrund des de- mografischen Wandels und der damit verbundenen Gewöhnung an ältere Be- schäftigte – und sicher auch in Situationen des Fachkräftemangels – ist zu erwar- ten, dass sich altersgerechte

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Altersübergangs | 281 9.1 Zusammenfassung der Befunde | 281 9.1.1 Politischer Wandel | 281 9.1.2 Alterserwerbsbeteiligung | 282 9.1.3 Betriebliche Personalstrategien | 283 9.1.4 Arbeitsmarktpolitik | 284 9.1.5 Rentenpolitik | 285 9.2 Neue Herausforderungen | 288 9.2.1 Länger arbeiten | 289 9.2.2 Flexible Altersübergänge | 290 9.2.3 Alterssicherung | 291 9.3 Forschungsbedarf | 292 9.3.1 Gesundheit, Arbeitsbelastungen und Altersübergang | 292 9.3.2 Soziale Ungleichheit | 293 9.3.3 Internationaler Vergleich | 294 9.3.4 Der Wert des Alters | 295 Literatur | 297 Auflistung aller

Einsatzorganisationen” (Beerlage et al. 2009). Von den Autoren wurden im Bereich der Bundespolizei massive, quantitative Arbeitsbelastungen nachgewiesen, die sich negativ auf das psychische Befinden der Bediensteten aus- wirken und in der Folge zu einem Anstieg des diagnostizierten Burnouts führen. Lag der Anteil an ausgebrannten Polizistinnen und Polizisten im Jahr 2007 noch bei 15%, so erhöhte sich diese Zahl im Jahr 2008 auf 25,4%. In der polizeilichen Ge- fahrenabwehr und insbesondere bei der Bundespolizei liegt der Anteil hoch ausge b - rannter Arbeitskräfte unter den

emotionalen Arbeitsbelastungen und Burnout hat innerhalb der Emotionsarbeitsdebatte einige Aufmerksamkeit erregt, und Veränderungen in der modernen (medizinischen) Arbeitswelt können die emotionalen Arbeitsbelastungen noch erhöhen. Dormann, Zapf und Isic (2002: 212) kommen zu dem grundlegenden Schluss, dass „Aspekte der Emotionsarbeit bei der Analyse von Belastungen in Dienstleistungsberufen keinesfalls vernach- lässigt werden [dürfen]“. Dabei haben die Forschungen zu den belastenden Fak- toren von Emotionsarbeit bereits eine längere Tradition und es zeigt sich, dass

fremdgesteuerter Rationalisierung sollen durch eine Selbstrationalisierung der Fachkräfte aufgeho- ben werden. Neuere Forschungsstudien zur internen Marktsteuerung von Unternehmen verweisen auf eine deutliche Zunahme psychischer Arbeitsbelastungen durch Ar- beitsintensivierung, vor allem durch erhöhten Zeit-, Leistungs- und Optimierungs- druck (Lohmann-Haislah 2012). Im Rahmen der weitreichenden Selbstorganisati- on von Arbeit und ihrer Rahmenbedingungen wird hochqualifizierten Fachkräften ökonomische Ergebnisverantwortung übertragen. Dies beinhaltet, markt-, kunden- und

Verwaltungsmo- dernisierung, Berlin Bogumil, Jörg/Holtkamp, Lars (2013): Kommunalpolitik und Kommunalverwal- tung, Bonn Bourdieu, Pierre (2005): Die männliche Herrschaft, Frankfurt a. M. Im öf fentlichen Dienst288 Brandt, Torsten/Schulten, Thorsten (2009): Die Folgen von Liberalisierung und Privatisierung für Arbeitsbeziehungen, in: Kammer für Arbeiter und Ange- stellte Wien (Hg.), Nr. 7, S. 35 – 49, Wien. Internet: www.boeckler.de/pdf/p_ wsi_ak_wien_study_pique.pdf Braun, Bernard/Müller, Rolf (2005): Arbeitsbelastungen und Berufsausstieg bei Krankenschwestern, in: Pflege