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Comic Effects Postkoloniale politische Mythen in The World of Lily Wong1 Randy Kluver Die Wiedereingliederung Hongkongs in chinesische Hoheitsgewalt 1997, mit der sich die über mehrere 100 Jahre andauernde Kolonialära ihrem Ende zu- neigte, bedeutete politische und ideologische Veränderungen von Weltrang. Die Bürger_innen Hongkongs begleiteten diesen Übergang von einer wohlwollen- den Kolonialregierung, einer Bastion des freien Handels und des Unternehmer- tums, in die Staatshoheit der Volksrepublik China mit einem hohen Maß an An- passung und Selbstreflexion

Zur (Re-)Medialisierung von Geschlecht im Comicfilm

Das Kriegskind Comic Andreas Platthaus Wenn von Migration und Krieg in graphischen Erzählungen die Rede ist, geht der Blick naturgemäß auf das Inhaltliche. Und die Beispiele für beide Themen sind Legion: Man denke bei Migration nur an Art Spiegelmans Maus (1980) und Marjane Satrapis gezeichnete Autobiographie Persepolis (2000), um zwei in der Comic-Historiographie epochemachende Werke zu nennen. Oder, um ein jünge- res und deutsches Beispiel zu wählen, auch an Sheree Domingos Ferngespräch (2019). Und beim Krieg kommen unvermeidlich Autoren wie

Stream of Comicness Chris Wares Erzählen in einem Medium zwischen Massentauglichkeit und Exklusivität Felix Strouhal Im 33. der 75 Panels auf der achten Seite der 2001 erschienenen Acme Novelty Library findet man eine unscheinbare Anmerkung. Diese scheint eine Kunst- form in ihren Grundfesten zu definieren: »Did you know…? […] cartooning is not really drawing at all, but a complicated pictorial language, intended to be read, not really seen!« (Ware 2005: 8) Das Medium Comic wird hier als eine visuelle Sprache verstanden, die allerdings nicht nur betrachtet

Hitler, Comic-Star* Georg Seeßlen1 Für die Kultur der Entschuldung ebenso wie für die des Bilderverbots war eine Dar- stellung von Adolf Hitler im Comic Strip nicht anders als blasphemisch zu denken. Er war in den amerikanischen Comics der Kriegszeit aufgetaucht, in der Superhel- den und Abenteurer zu den Fahnen eilten, um den deutschen Superschurken mit dem blöden Bart und dem ständig aufgerissenen Mund und seine Vasallen zu be- zwingen. Hitler entsprach hier ganz dem Bild des hysterischen Teppichbeißers, eine Mischung aus Mad Scientist und Welteroberer im

Interpiktorialität im Comic Versuch einer Systematik zu bildlichen Bezugnahmen in Comics LINDA-RABEA HEYDEN Comics können auf verschiedene Verweisverfahren zurückgreifen. Als Medium, das sich zweier Basismedien (Schanze 2001: 211) bedient (Bild und Text) kom- men intertextuelle Verweise (von Text zu Text) ebenso in Frage wie intermedi- ale (von Text zu Bild oder umgekehrt) und interpiktoriale Referenzen (von Bild zu Bild).1 Die folgenden Ausführungen beschränken sich auf den Aspekt der bildlichen Verweisstrategien und stellen den Versuch dar, eine

Rock den Comic Leben und Werk von Elvis als Comicerzählung Ein Blick in aktuelle Publikationen, wie zum Beispiel Comic und Literatur (Schmitz-Emans 2012), Comic und Musik (Svik/Ihme 2016), Comic und Archi- tektur (Schmidt 2011) verdeutlicht, dass die im Übrigen recht jungen und sehr unterschiedlichen Forschungsinteressen am Comic als hybride Kunstform offen- bar in besonderem Maße interdisziplinär anschlussfähig sind. Dem breiter wer- denden Wissenschaftsdiskurs ist eine erhebliche Erweiterung des narrativen und ästhetischen Comic-Spektrums seit

Gesellschaft als Comic Soziologie via Bilderzählung Felix Keller Es gibt ein Rätsel, das die modernen Gesellschaftswissenschaften seit jeher beschäftigt: Wie lässt sich ihr Untersuchungsgegenstand, die „Gesell- schaft“, darstellen, vermitteln, angesichts der Tatsache, dass diese Gesell- schaft vor lauter einzelner Menschen niemand direkt sieht? Wie kann die Evidenz des Sozialen jenen erklärt, gezeigt werden, die selbst schon Teil davon sind, es bilden, verändern und auch erfahren? Wie lässt sich das Denken der Soziologie gegenüber etablierten

Comic und Architektur Faszination und Alptraum der ver tikalen Stadt1 Johann N. Schmidt 1. 1987, Thanksgiving Day in New York. In der vom Kaufhaus Macy’s organisier- ten Parade schwebt eine mit Helium gefüllte Ballonfigur des Superman über und durch die Straßenschluchten des südlichen Manhattan, wobei die volle Länge seines Körpers gleich über mehrere Häuserfronten reicht (vgl. Noack 1987: 67). Für den_die Betrachter_in begegnen sich dabei – ob bewusst oder unbewusst – zwei Symbole amerikanischer Omnipotenz-Fantasien, deren überdimensionierter Maßstab

Interdisziplinäre Analysen