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VI. Selbstverortung im diasporischen ›Raum‹ der Relationen: Madre piccola von Cristina Ubax Ali Farah »The moment the insider steps out from the inside she’s no longer a mere insider. She necessarily looks in from the outside while also looking out from the inside.« trinh t. minh-ha, not You/like You (2004, 418) Evoziert Cristina Ubax Ali Farah in ihrem Erstlingsroman Madre piccola (2007) die Zeit des Barre-Regimes in Somalia sowie das gefährliche Cha- os nach dem Sturz des Diktators, als viele Menschen gezwungen waren das Land zu verlassen und

Raum und Bewegung in Erzählungen des Widerständigen
Series: Lettre
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Referenzen: Eine Frage oder Parzival postkolonial | 190 VI. Selbstverortung im diasporischen ›Raum‹ der Relationen: Madre piccola von Cristina Ubax Ali Farah | 201 VI.1 Vertextung und Vernetzung ›des Raums‹ | 203 VI.2 Figuration eines Selbstverlusts und Bewegung zwischen Nicht-Orten | 212 VI.3 Passagen einer Selbst(be)schreibung und postkoloniale Road Novel | 221 VII. Figuration eines Farbverlusts. Oltre Babilonia von Igiaba Scego als Überlebenserzählung zwischen Italien, Somalia und Argentinien | 231 VII.1 Montage einer Familiengeschichte in Fragmenten

standen mir hinsichtlich Fragen zu Gliederung und Aufbau Gerhild Fuchs und Federico Italiano, für Literaturtipps Mario Rossi, für Anregungen zur The- orie Alessandro Bosco sowie für raum- und architekturtheoretische Fragen Dörte Kuhlmann beratend zur Seite, denen ich, wie auch Julia Pröll und Peter Kuon, sehr herzlich danke. Für motivierende Unterstützung während meiner Lektoratstätigkeit an der Roma Tre danke ich Giovanni Sampaolo. Für inspi- rierenden und kreativen Gedankenaustausch zu postkolonialen und textspe- zifischen Fragen danke ich Cristina Ubax Ali Farah

die Entwicklung dieser »deterritorialisierten Literatur« (im Sinne von Deleuze/Guattari 1975) sind m.E. die Romane Regina di fiori e di perle von Gabriella Ghermandi, Il latte è buono von Garane Garane, Madre piccola von Cristina Ubax Ali Farah, Oltre Babilonia von Igiaba Scego, Timira von Wu Ming 2 und Antar Mohamed Marincola sowie Mario Domenichellis Lugemalé beson- ders prägend und bilden daher das repräsentative Untersuchungskorpus dieser Studie. Mit ihren Texten akzentuieren die SchriftstellerInnen die Bedeutung einer gesellschaftlichen Wahrnehmung der

Diktatur (cf. Negro 2015, 50f.). In Anlehnung Postkoloniale Literatur in Italien36 an diese gattungsspezifischen Überlegungen und an den von Ali Mumin Ahad (2007) imaginierten postkolonialen Dialog sind m.E. einzelne Romane von Garane Garane, Gabriella Ghermandi, Cristina Ubax Ali Farah, Igiaba Scego, Mario Domenichelli, Wu Ming 2 und Antar Mohamed Marincola für die He- rausbildung einer postkolonialen Erzählliteratur seit 2005 in Italien besonders prägend und bilden ein repräsentatives Untersuchungskorpus.46 Ein wiederkehrendes Narrativ in diesen Romanen ist die

Cristina Ubax Ali Farah in ihren literarischen Texten verarbeitete inne- re Zerrissenheit angesichts des Gefühls unvollständiger Zugehörigkeit, z.B. ihr Gedicht Strappo [Ali Farah zit. in Comberiati 2011a, 111f.] sowie die in Kap. VI dieser Studie, »Selbstveror tung im diasporischen ›Raum‹ der Relationen: Madre piccola von Cristina Ubax Ali Farah«, vorgeschlagene Analyse des Romans Madre piccola). 11 | Cf.: »Anche il saggio Kana era d’accordo. Pensava tra sé: ›Un piccolo compromes- so ci vuole se la voglio vedere come la regina d’Azania. Mediante l

: »Alterität erzählen: Die Poetik von Cristina Ubax Ali Farah.« In: Zibaldone 52 (2011a), 109-122. Comberiati, Daniele: La quarta sponda. Scrittrici in viaggio dall’Africa coloniale all’Italia di oggi. Roma, caravan edizioni 2011b. Comberiati, Daniele: »La letteratura postcoloniale italiana: definizioni, proble- mi, mappatura.« In: Quaquarelli, Lucia (Hg.): Certi confini. Sulla letteratura italiana dell’immigrazione. Milano, Morellini Editore 2010, 161-178. Comberiati, Daniele: »›Missioni‹: Double Identity and Plurilingualism in the Works of three Female Migrant

erfassen, »perché le colonie italiane furono per lo più ›colo- nie per maschi‹« (Wu Ming 2 2012 zit. in http://www.scritturacollettiva.org [08.06.2017]), lebten dort doch vorwiegend Soldaten und Funktionäre und nur wenige Arbeiterfamilien. Daher sei es auch kein Zufall, dass die postko- loniale Literaturproduktion überwiegend der Feder von Schriftstellerinnen, allen voran Gabriella Ghermandi, Cristina Ubax Ali Farah, Igiaba Scego, Shi- rin Ramzanali Fazel oder Kaha Mohammed Aden zu verdanken ist. Neben den genannten intertextuellen Bezügen ist in Timira insbesondere