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4. Zwei Bestimmungsstücke geistiger Erfahrung 4.1 Kant: Imaginativität und Dialektik Ästhetische Erfahrung ist imaginativ. Dieser Sachverhalt, verbunden mit einer falschen Vorstellung von der Natur der Imagination, hat den umfassenderen Sachverhalt verdunkelt, daß aller bewußten Erfahrung notwendig Grade ima- ginativer Qualität eignen. Denn während jede Erfahrung in der Interaktion eines Lebewesens mit seiner Umwelt wurzelt, wird Erfahrung erst bewußt und Perzep- tion, wenn Bedeutungen hinzutreten, die von früheren Erfahrungen herrühren. […] Interaktion eines

2. Eine Schwierigkeit der Philosophie 39 de diesesThema–Aporie, Paradoxie etc. – als Relais versteht, das beideTheoretiker in eine, wie immer man dann genau zu verstehende, Nähe zueinander bringt. 2.2 Adorno und die Philosophie: Der Weg zur Dialektik Für Adorno ist die Philosophie deswegen unübersehbar und unausweichlich in ei- ne »aporetische Situation (wie man das gebildet ausdrückt)« (VLNegDia: 96) ver- strickt, weil sie gezwungen ist, lediglich »mit Begriffen und über Begriffe zu re- den« (ebd.: 95). Damit bringt sie sich aber selbst unaufhebbar um das, worum

Das sozialpolitische Werk von Eduard Heimann neu lesen
Zur Philosophie von Hans Heinz Holz

06 dialektik der geWalt megaloh: »Es gibt aber zu viele Rapper, die erst alles zerschießen wollen und dann finden, die Gesellschaft soll die Kinder, die sie auch noch in die Welt gesetzt haben, vor ihren eigenen Texten schützen. Dieses falsch verstandene Nihilismusgeballer – es gibt keine Werte, also hau rein – kotzt mich bloß noch an. Natürlich spielt die Gesellschaft eine Rolle. Meine zentrale Erkenntnis ist: Rap hat Sexismus nicht erfunden. Jede Waschmittelreklame macht mir größere Probleme. Trotzdem reicht es nicht, Dinge bloß zu spiegeln, man muss

erfassen, sie mithilfe tiefenpsychologischer Ver- fahren verbal zu umschreiben. Doch gegenwärtig zählen Architektur und Design noch zu den psychologischen Entwicklungsgebieten. Obwohl »der technische Fort- schritt eine allgemeine Verlagerung der Aufgaben und Probleme von einem mehr physischen auf einen mehr psychischen Charakter bewirkt«3, gelangen psycholo- gische Fragestellungen nach wie vor nur selten ins Bewusstsein der Gestalter. Der Dialektik der Gestaltung JOCHEN GROS Jochen Gros � Erstveröffentlichung als Zwischenbericht 2 der Arbeitsgruppe Freizeit WS 1970

7. Spruch und Widerspruch (Dialektik?) 7.1 IDENTITÄT – TEXT – SELBST Halten wir als bisher Erreichtes folgendes fest. Das Subjekt und seine Sichselbst- gleichheit und Vonsich-Unterschiedenheit ist als ein Moment im Prozeß, ein depo- tenziertes Subjekt. Es ist von der Mitte, von der Medialität des kommunikativen Tex- tes her zu denken. Es ist nicht mehr autonom und nicht mehr archisch (als Ursprung). Zugleich aber ist dieses Zwischen der Mitte, mit Heidegger: die Fuge, nicht abstrakt bleibend; bei Heidegger gibt der Blick in den Abgrund der Fuge den

8. Die Dialektik des Designdiskurses Bis Anfang des 19. Jahrhunderts war das Nachdenken über das Herstellen von Dingen in handwerkliche Traditionen eingebettet. Das bei einigen Handwerken der Produktion vorausgehende Entwerfen von Dingen war in den Diskursen der Malerei, Bildhauerei, Baukunst, Gartenkunst, etc. – also den Kunsttheorien auf- gehoben. Man beschäftigte sich mit technischen Innovationen innerhalb dieser Traditionen (z.B. neuen Farben oder neuen Darstellungsformen) oder mit den Gegenständen, die man herstellte oder darstellte: Was male ich

Dialektik von Privatheit und Öffentlichkeit This time we were all in the room, listening to music to tone down the commu- nal noises, and my mother was telling our foreign guests about the beauties of Leningrad: »you absolutely must go to the Hermitage, and then to Pushkin’s apartment-museum, and of course to the Russian Museum.« In the middle of the conversation as the foreign guest was commenting on the riches of the Rus- sian Museum, a little yellow stream slowly made its way through the door of the room. Smelly, embarrassing, intrusive, it

1. Negativität und Selbstkritik der Dialektik 1.1 UNDIALEKTISCHE DIALEKTIK : KRITIK DER DIALEKTIK ALS POSITIVER WELTANSCHAUUNG »Philosophie, die einmal überholt schien, erhält sich am Leben, weil der Augen- blick ihrer Verwirklichung versäumt ward.« (ND, 15) So lautet der erste Satz der Einleitung Adornos philosophischer Hauptmonographie Negative Dialektik. In diesem Satz bezieht sich das Moment der »Verwirklichung« der Philosophie ei- nerseits auf die der Vernunft in der Wirklichkeit im hegelianischen Sinne, ande- rerseits auf die praktische