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3 Diskurskonstruktionen »Resonance is a property of relations between ele- ments in discourse.« (Du Bois 2014, 372) Ziel dieses Kapitels ist es, i. den Begriff der Diskurskonstruktion auszuleuchten, ii. ihn zu bestehenden diskurslinguistischen und -analytischen Ansätzen in ein Ver- hältnis zu setzen und iii. seine Einbindung in kognitionslinguistische Theoriebil- dungen vorzunehmen. Hierzu wird der Terminus zunächst einmal getrennt in die Bestandteile ›Diskurs‹ und ›Konstruktion‹, wobei ersterer entsprechend an eine Auswahl von Überlegungen in

Eine kognitionslinguistische Perspektive auf Literatur und Realität vom 17. Jahrhundert bis zur Gegenwart
Series: Lettre

1 Diskurskonstruktionen und Selbst – Konzeption Einen leserfreundlichen Einstieg zu gestalten, der die zugrunde liegende Idee des Buches skizziert, scheint eine größere Anstrengung zu sein, als das Buch geschrie- ben zu haben. Am liebsten würde ich mich entziehen und der Hoffnung überlassen, dass jedes Lesen selbst einen Sinn entdecken wird. Die Idee des vorliegenden Buches besteht darin, Überlegungen verschiedener Disziplinen miteinander zu verknüpfen und einen diskurssemantischen Flug zu un- ternehmen, um der Beantwortung der folgenden Fragen

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Katharina Mucha Diskurskonstruktionen und Selbst Lettre Katharina Mucha promovierte an der Freien Universität Berlin mit einer Studie zu frühneuhochdeutschen Bibelübersetzungen. Seit 2014 forscht die kognitive Linguistin, ausgezeichnet mit einem Postdoc-Stipendium, an der Universität Paderborn. Von 2016 bis 2017 war sie mit einem Heinrich-Hertz-Stipendium als Gastwissenschaftlerin am Linguistics Research Center der University of Texas in Austin tätig. 2017 lehrte sie (gefördert durch eine Kurzzeitdozentur des DAAD) an der Université Sorbonne Nouvelle Paris

Inhaltsverzeichnis 0 Wahrnehmung und Perspektiven | 11 1 Diskurskonstruktionen und Selbst – Konzeption | 13 2 Kognition, Konstruktion, Literatur | 21 2.1 Textdarstellung in einem gewöhnlichen Modus | 22 2.2 Textdarstellung in einem präparierten Modus | 22 2.3 Überlegungen zu Deixis, Zeigmodi, Phorik, Grounding und Textkohärenz | 27 2.3.1 Deixis und Zeigmodi | 27 2.3.2 Phorik | 33 2.3.3 Grounding in der Cognitive Grammar | 39 2.3.4 Textkohärenz und (Text-)Welt-Modell | 46 2.4 Überlegungen im Lichte einer frame

gleichzusetzen ist, sondern organisatorische Aufgaben zur Gestaltung und Aus- balancierung von Parts in Kontexten übernimmt. Zwei korpusbasierte Untersuchungen – ein kleines und ein großes Korpus – ha- ben insbesondere die folgenden Konstruktionen sowie zugrundeliegende Schemata in den Blick genommen: Interaktionale, konditionale/binäre Konstruktionen und personal involvement- sowie pronominale, insbesondere man-Konstruktionen. 370 | Diskurskonstruktionen und Selbst In diese interdisziplinär-kognitionslinguistischen Ausführungen und Analysen wur- den Überlegungen zu

Gewaltige Metamorphose 60.033 Die Texte sind sowohl mit Blick auf ihre theoretisch-philosophische Konzeption als auch mit Blick auf ihre Genre-Zuweisung ausgewählt worden. Der hier zum Tragen kommende korpuslinguistische Ansatz hat sich im Laufe der Jahre von einem cor- pus-driven, d.i. induktivem Verfahren mit Blick auf die Korpuserstellung von Dra- mentexten (vgl. Tummuseit 2011, 2012) zu einem corpus-based, d.i. deduktivem Verfahren, gewandelt. Auf der Grundlage der theoretischen Konzeption der ›inter- aktionalen Diskurskonstruktionen‹ ist bei der Auswahl der

., Werke. Das The- ater des Herrn Diderot (1760). Hrsg. v. Julius Petersen und Waldemar von Ols- hausen, Bd. 9, 11. Teil, Berlin 1925, Reprint: Hildesheim 1970, 33–99. 372 | Diskurskonstruktionen und Selbst Moorin, Friederike K., Christian Knieps 2015. Gewaltige Metamorphose. Wir brauchen konstruktive Erzählungen. Hamburg. Pfeil, Benjamin J. G. 1756. Lucie Woodvil: ein bürgerliches Trauerspiel in fünf Handlungen. Vom bürgerlichen Trauerspiele (mit einem Nachwort hrsg. v. Dietmar Till). Hannover 2006, 3–93. Schiller, Friedrich 1784. Kabale und Liebe, in: Ders

6 Konditionale Schemata und Konstruktionen Dieses Kapitel erschließt Schemata und Diskurskonstruktionen in ihrer Vernetzung (konditionale/ binäre Konstruktionen, personal involvement und pronominale Kon- struktionen) theoretisch und mit vollständigen Belegen in den Korpora (u.a. aufge- führt im Appendix); das Kapitel zeigt an exemplarischen Evidenzen Konstruktionen als variable Instanziierungen von Schemata, die der Selbstgestaltung von Personen in Diskursen des Sprechens und Schreibens dienen. Hierzu wird auf Korpusbelege aus einem gemischten Korpus

selbst entwi- ckeln (Selbstkonzepte), einen bedeutenden Einfluß auf die künftige Selbstwahrnehmung und auf die Handlungskonstitution der Menschen ausübt.« (Laskowski 2000, 9) 218 | Diskurskonstruktionen und Selbst Hieraus leiten sich Fragen ab wie die, wo die Verantwortung für das eigene Han- deln zu verorten ist, wenn gesellschaftspolitische Rahmenbedingungen dazu zwin- gen, sich so oder so zu verhalten, um erfolgreich sein zu können. Des Weiteren stellt sich die Frage, weshalb manche Menschen trotz Rahmenbedingungen neue Wege gehen oder Widerstand leisten