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  • "Erinnerungskultur" x
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ErinnErUngskUltUr »who controls the past, controls the future: who controls the present, controls the past.« G eorge O rw ell ho controls the past, controls the future: who controls the present, controls the past.« 100 Ein Individuum braucht ein Kollektiv zur Konstrukti- on einer Identität – und umgekehrt. Jedoch sind die Erinnerungsfähigkeit sowie das Gedächtnis in beiden Fällen unterschiedlich organisiert.31 Was im einen Fall primär über die kognitive Leistungsfähigkeit, eine temporäre Auswahl und kulturelle Codes, also über eine Kenntnis der

Darstellungen von Nationalsozialismus, Holocaust und Exil in peripheren Literaturen

Transformationen von Debatten- und Erinnerungskultur Identität, ›Vergangenheitsbewältigung‹ und der ›europäische‹ Institutionenroman. Ein kooperativer Kommentar nach dem ›Ende der Theorie‹ Wolfgang Johann und Reto Rössler ABSTRACT This article discusses different aspects of the complex constellation of Memory, Literature, and Society in (West-)Germany. It argues that a substantial theory of Europe for the post-wall era and the present age has not be formulated yet. The first part shows that the ›lack‹ of theoretical effort is based on the

Erik Meyer Kultur 2.0 82 Erik Meyer Erinnerungskultur 2.0? Kommemorative Kommunikation und Aufmerksamkeitsökonomie Digitale, interaktive Medien prägen nicht nur wesentliche Bereiche ge- genwärtiger gesellschaftlicher Kommunikation, sie bestimmen auch zuneh- mend unser Verständnis der Vergangenheit und begründen neue Formen von Geschichtsvermittlung und Opfergedenken. Entsprechende Formate, die im Hinblick auf die kommunikationstechnologischen Innovationen des so genannten Web 2.0 virulent werden, werden hier mit dem Begriff „Erinne- rungskultur 2

Erinnerungskultur und Geschichtskultur 495 Erinnerungskultur und Geschichtskultur Waltraud Kannonier-Finster und Meinrad Ziegler Erinnern und Vergessen sind Eigenschaften des Mensch-Seins. Sie bedingen einan- der, denn für die Auseinandersetzung mit Neuem muss es auch ein Vergessen des Alten geben. Erinnern ist nicht als solches positiv, sondern eine Notwendigkeit, um das Leben zu bewältigen. Das gilt für Individuen ebenso wie für Kulturen und Staa- ten. Worauf es beim Erinnern ankommt, ist, wichtige Ereignisse und Erfahrungen von unwichtigen zu unterscheiden

Armutszeugnisse für die Erinnerungskultur! Strategien ästhetisch-poetischer Inwertsetzung peripheren Kulturerbes in der Kunst nach 1970 LUTZ HENGST Spurensicherung ist heute, besonders aufgrund der Verbreitung im Kriminalgenre, ein geläufiger Begriff – mit dieser Beobachtung eröffnete ich eine 2015/16 veröffent- lichte Forschungsarbeit, um dann auf eine weniger bekannte Begriffsverwendung hinzuweisen: Seit den 1970er Jahren wurde (und wird) mit Spurensicherung eine Tendenz konzeptueller Kunst bezeichnet, die sich wesentlich anhand eines

Grenzverschiebungen und Erinnerungskultur Der Fall der slowenischen Minderheit in Italien nach dem Ersten Weltkrieg BORUT KLABJAN EINLEITUNG Der nordöstliche Adriaraum war in der Vergangenheit ein Schlachtfeld, auf dem sich verschiedene lokale, nationale und internationale Akteure mit dem Ziel ter- ritorialer Ausdehnung bekriegten. Mit der Durchsetzung des Nationalstaaten- prinzips im Europa des 19. Jahrhunderts und dem daraus folgenden Zerfall der multinationalen Staaten nach dem Ersten Weltkrieg wurde der Nationalstaat zum Ideal, das als

Die Berliner Denkmäler für Freiheit und Einheit und für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen

Erinnerungskultur, Ritual und ästhetische Bildung Peter Bubmann Kultur braucht Erinnerung, Erinnerung braucht Kultur.1 Zu Recht verweist Aleida Assmann darauf, dass der „Mensch sein Gedächtnis nicht nur als organisches Substrat in den Glie- dern und im Kopf hat, sondern es auch in Gegenstände und Ar tefakte, Ri- ten und Praktiken, Zeit- und Raumordnungen, Monumente und Denkmäler auslagert“ (Assmann 1999: 280f.). Von dort aus begegnen ihm ständig Impulse, sich ans kollektive Gedenken anzuschließen und es in persönliche Erinnerung zu transformieren. Die