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Der Europarat und die Erinnerung an den Holocaust

2. Landkarte transnationaler Erinnerungspolitik Erinnerungspolitik überschritt in der Dekade von 1995 bis 2005 ihre na- tionalstaatlichen Grenzen und wurde zu einem Politikfeld transnational agierender europäischer und internationaler Organisationen. In besagtem Jahrzehnt dominierte klar die Erinnerung an den nationalsozialistischen Massenmord an den europäischen Jüdinnen und Juden, wohingegen in den letzten Jahren eine kontrovers verhandelte thematische Expansion zu verzeichnen ist. Dabei standen zwei Varianten der Institutionalisierung offen. Entweder

Erinnerungspolitik und Deutungshoheit Zur Auseinandersetzung mit der Vertreibung und Ermordung der osmanischen Griechen Monika Albrecht, Universität Vechta Das Verhältnis von Herrschern und Beherrschten im Mittelmeerraum unterlag nicht nur historisch zahlreichen Transformationen, auch heute sind Auswirkun- gen alter und neuer Machtverhältnisse auf vielfältige Weise spürbar – etwa in der Europäischen Union im Umgang der dominanten Mitgliedsstaaten mit denen im Süden und Südosten (Dainotto 2017, 36-39). Dieses Kapitel wird – am Beispiel der Ereignisse im

3. Erkundungen der Erinnerungspolitik im Europarat Nachdem der Ort der Holocausterinnerungspolitik im Europarat auf der Landkarte transnationaler Erinnerungspolitik bestimmt, ihre Genese und institutionelle Verankerung dargelegt sowie in ihre programmatischen Schwerpunkte eingeführt wurde, stehen die Inhalte der erinnerungspo- litischen Maßnahmen im Europarat im Mittelpunkt des folgenden Kapi- tels. Wie bereits gezeigt, geht die inhaltliche Ausrichtung der Holocaust- erinnerungspolitik im Europarat in erster Linie aus ihrer organisatio- nalen Einbettung im

271 KONTROVERSE GESCHICHTSBILDER: MARIO VARGAS LLOSAS STRATEGIE FIKTIONALER ERINNERUNGSPOLITIK KORA BAUMBACH Mario Vargas Llosa, 1936 in Peru geboren und mit mehreren renommier- ten Literaturpreisen ausgezeichnet, gehört zu den angesehensten und en- gagiertesten Intellektuellen Lateinamerikas. In seinem 1984 erschienenen Roman Historia de Mayta (dt. Maytas Geschichte) verhandelt er politi- sche und soziale Zusammenhänge in einem literarischen Kontext, fordert dieses Mal allerdings ob seiner politischen Botschaft sowohl vehemente Rezensenten- als auch

189 Das belarussische Volk als Opfer und Held Erinnerungspolitik am Beispiel der Allerheiligen- Gedächtniskirche in Minsk Alena Alshanskaya Nach dem Zerfall der Sowjetunion endete auch ihre staatliche Symbolpolitik. Diese ging in den Verantwortungsbereich der jeweiligen neu gegründeten Repu- bliken über, welche diese Politik unterschiedlich zu gestalten suchten. In einigen Ländern, wie den baltischen Staaten, wurde der Weg des absoluten Verzich- tes auf die sowjetische Symbolpolitik und einer strengen Zensur der Erinne- rungskultur der sowjetischen

Interdisziplinäre Perspektiven auf Asymmetrien, Hierarchien und Postkolonialismus-Verlierer
Kollektivierungsdiskurse und ihre Codes der Verräumlichung
Theorie, Empirie und Praxis
Deutsche, polnische und tschechische Perspektiven im Vergleich