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Beiträge zur Wissenschaft von eigenen, fremden und globalisierten Ernährungskulturen

Ethnologie und Theorie „Und drittens unternehmen wir ständig den Ver- such, zwischen empirischen Grundlagen und abstrakten Theorien zu vermitteln. Diesen Hang zum Extremismus zu bewahren ist heute wichti- ger denn je, da die Kluft zwischen abstrakten Pauschalisierungen und dem Leben des einzel- nen offensichtlich wächst.“ MILLER / 2012: 196 Die Ethnologie ist eine Wissenschaft vom Menschen. Sie interessiert sich für den Einzelnen, seine kollektiven Zusammenschlüsse und Praktiken. Auch die Dinge, die uns umgeben und die wir nutzen, gehören zum

23 EHRENMORD, ETHNOLOGIE UND RECHT THOMAS HAUSCHILD »Cultural Defense« Es ist nun schon viele Jahre her, seit ein Pionier der deutschen Kultur- und Sozialanthropologie, nämlich Werner Schiffauer, den öffentlichen Diskurs über Zuwanderung, ethnische Kulturen und Gewalt aus einer wissenschaftlich-ethnologischen Perspektive angestoßen hat. Bis zur Veröffentlichung von Schiffauers Aufsatz über die »Gewalt der Ehre«1 im Jahre 1980 war das Thema »Ausländer« vor allem Gegenstand politisch grundierter Auseinandersetzungen im Umfeld der deutschen Soziologie, nun

Volkskunde/Europäische Ethnologie Zur kulturwissenschaftlichen Erforschung des Mensch-Tier- Verhältnisses und der Mensch-Tier-Beziehungen JUTTA BUCHNER-FUHS »There are many subjects in the history of biol- ogy and anthropology that could sustain the themes discussed in this introduction, so why has this book chosen to explore primate sciences in particular? The principal reason is that mon- keys and apes, and human beings [...], exist on the boundaries of so many struggles to deter- mine what will count as knowledge.« HARAWAY 1989: 13

Welche Ethnologie für das Museum? – Welches Museum für die Ethnologie? CHRISTOPH ANTWEILER Die zentrale Herausforderung für Völkerkundemuseen erwächst einerseits aus dem populären Angebot zu Kulturen im Internet und andererseits aus dem Trend der Individualisierung des Kultur-Konsums in der spätmodernen Gesellschaft. Die daraus erwachsenden Probleme wie Chancen teilen Museen der Ethnologie mit vielen anderen Museen. In diesem Kontext diskutiert der Beitrag das Spannungs- feld zwischen den Polen einer Ausrichtung der ethnologischen Museen hin

Ethnologie der Sexualität. Eine Einführung Ethnologie der Sexualität. Eine Einführung Guido Sprenger Ethnologie ist undankbar: Wer sich an sie wendet, um etwas über die Natur des Menschen als soziales Wesen zu erfahren, endet oft mit mehr Fragen als Antworten. Das Thema »Sexualität« bildet dabei keine Ausnahme. Was zunächst als nackte Natur erscheint, entpuppt sich als Produkt bestimmter Gemeinschaften zu bestimmten Zeiten. Fortpflanzen muss sich jede Gesellschaft; aber der Begriff Sexuali- tät umfasst weit mehr: Vorstellungen von Trieb und Lust

Bedeutungsproduktion im ethnographischen Film

Wolfgang Habermeyer ETHIK, HERMENEUTIK UND RATIONALITÄT IN DER ETHNOLOGIE Überlegungen zu einer Transformation der Theorie des kommunikativen Handeins von Jürgen Habermas in die Ethnologie Wenn in der Begegnung mit anderen Menschen, zumal mit Menschen aus weit entfernt liegenden Kulturen, die Rede vom "Dialog auf Augenhöhe" ist, dann ist das eigentlich ein "weißer Schimmel". Denn bei genauer Betrachtungsweise wird man mit den meisten Menschen schnell Einigkeit darüber erzielen, dass das Wort "Dialog" mehr bezeichnet als lediglich ein Gespräch. Um einen

Ethnologie und die Vervielfältigung von Modernität Helene Basu Vor gut zehn Jahren wurde in der Zeitschrift Current Anthropology eine Kontroverse darüber ausgetragen, ob, und wenn ja, wie sich Ethnologen an der Untersuchung von Modernität beteiligen sollen. Zwei kürzlich in Manchester promovierte Ethnologen, Harri Englund und James Leach, stellten die provozierende These auf, dass die ethnologische Beschäftigung mit »multiple modernities« die für das Fach spezifische Produktion ethno- grafischen Wissens durch ein »Meta-Narrativ« der Moderne ersetzt habe

4. Europäische Ethnologie und Cultural Studies 4.1 EXPLIKATIONEN DES KULTURBEGRIFFS 4.1.1 Konstruktivismus und Antiessentialismus Die Entstehungsgeschichte eines essentialistischen Kulturverständnisses, wie es spä- testens seit dem 20. Jahrhundert vorherrschend ist, ist im deutschsprachigen Raum eng verbunden mit der Entstehung der wissenschaftlichen Disziplinen Volkskunde und Völkerkunde. Auf dem Nährboden eines Denkens, das Abgrenzungskategorien konstituierte, war auch die Erfassung der Alltagskultur eines »Volkes« und die Be- schreibung