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Eugène Sues Die Geheimnisse von Paris wiedergelesen Zur Formgeschichte seriellen Erzählens im 19. und 20. Jahrhunder t Hans-Otto Hügel GESCHICHTLICHKEIT VON SERIALITÄT UND SERIELL ER Z ÄHLTEM Zum festen Bestandteil des populären wie des akademischen Wissens gehört die kulturkritische Maxime Ben Akibas (nach Gutzkows Drama Uriel Acosta, IV, 2): »Es war schon alles da – […] alles ist schon einmal dagewesen«.1 Bezogen auf Phänomene der populären Kultur wird mit solchem Hinweis deren historische Eigenheit bestritten; etwa wenn die Könige Salomon und David

Transformationen des Romans im Zeitalter der Presse, 1836-1881
Series: Lettre
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Inhalt EINLEITUNG Populäre Serialität Eine Einführung Frank Kelleter | 11 NARRATION Eugène Sues Die Geheimnisse von Paris wiedergelesen Zur Formgeschichte seriellen Erzählens im 19. und 20. Jahrhunder t Hans-Otto Hügel | 49 Der Schamane in Las Vegas Elvis als Serienheld (1969-1977) Heinrich Detering | 75 Narrative Komplexität im amerikanischen Gegenwartsfernsehen Jason Mittell | 97 DSDS als Reality-Serie Kumulatives Storytelling »on the go« Ursula Ganz-Blättler | 123 Formen und Verfahren der Serialität in der ARD-Reihe Tatort Ein

, Georg Weerth (Deutschland), Charles Dickens (Eng- land), Gaston Leroux, Eugène Sue und Emile Zola (Frankreich)  – zeigt Bachleitners Studie auf, dass diese Text sorte ein »transnationales Phä- nomen« (21) darstellt, das sich im 19.  Jahrhundert in ganz Europa ver- breitete. Sues Werk fand besonders großen Anklang und wurde vielfach übersetzt und imitiert, vor allem sei- ne Mystères de Paris (1842/43), eine wahrhaftige »Enzyklopädie der um die Mitte des 19.  Jahrhunderts kursie- renden sozialen Ideen« (27), und Le juif errant (1844). In Deutschland zum

- bivalences that underpin the novella. Title: »The Hand of a Coloured Woman«: Theodor Storm’s Novella Von Jenseit des Meere (From Beyond the Seas) in its Historical Literary and Discursive Context Keywords: Theodor Storm (1817-1888); race / whiteness; Eugène Sue (1804-1857); ›Motivgeschichte‹; Von Jenseit des Meeres 1. Von den »paar Bücher[n]«, die in Theodor Storms Novelle Von Jenseit des Meeres (1865) auf dem »Hängebrettchen über dem Bette« (Storm 1998: 6651) der Prota- gonistin Jenni stehen, nennt der Erzähler nur ein einziges beim Titel. Es ist von einem seinerzeit

genauer betrachtet werden. Regnet es tatsäch- lich oft? Ist der Regen wirklich symptomatisch? Woher kommt die Verbindung zwischen Regen, Stadt und Kriminalroman? Gibt es hierzu möglicherweise litera- rische Indizien? Im Rahmen der folgenden kleinen meteorologischen Spurensuche wird einer potentiell reziproken Relation von Stadtrepräsentation und Wetter in zwei Schritten nachgegangen: zunächst mit Blick auf die Anfänge des französischen Kriminalromans und der Wirkung der Stadt auf das Wetter am Beispiel von Eugène Sues Les Mystères de Paris (1842-1843), sodann mit

Boorenfamilie von Klaar- fontein von W.O. von Horn. Wiesbaden. Kipp, Rudolf W. (1976): Auf fremden Pfaden. In: Randolph Braumann (Hg.): Auf den Spu- ren von Karl May. Düsseldorf / Wien, S. 143-154. Klotz, Volker (²1989): Abenteuer-Romane. Eugéne Sue, Alexandre Dumas, Gabriel Fer- ry, Sir John Retclif fe, Karl May, Jules Verne. Reinbek b. Hamburg. Koch, Ekkehard (1981a): Der Weg zum Kafferngrab. Zum historischen und zeitge- schichtlichen Hintergrund von Karl Mays Südafrika-Erzählungen. In: Jahrbuch der Karl-May-Gesellschaft, S. 136-165. Koch, Ekkehard (1981b): »Jedes irdische

liegenden Abwertung falsch Ŕ mit „Trivialliteratur“ bersetzt ist, heißt im Original „letteratura d’appendice“: Gramsci spricht hier also von den Feuilletonromanen! Sie sind es, die im Mittelpunkt seiner Aufmerksam- keit stehen und in denen er nach den unterschiedlichen Gründen sucht, die sie so erfolgreich machen: Welcher Art sind die Bedürfnisse, die sie befriedigen? Hinsichtlich unseres Interesses an literarischer Serialität sticht ins Auge, dass Gramsci in seinem Bemühen um eine Typisierung des Popularromans den ‚Klas- siker‘ des Feuilletonromans, Eugène Sues Les

. Es war von daher durchaus nahe liegend, dass der Carlsen Verlag 1996/97 bei der ersten Publikation einer deutschen Übersetzung von Kozure Okami eine von 28 auf acht Bände gekürzte Fassung publizierte. Hier sind deutliche Parallelen zu einem bestimmten Typus des Fortsetzungs- Feuilletonromans des 19. Jahrhunderts – wie etwa die Werke Eugène Sues – zu erkennen, der – ebenfalls in schier endlose Arabesken und Marginalien verfal- lend – mehr das Ziel umkreiste, als es zielstrebig anzusteuern.27 Dieser Form der Serie steht allerdings eine andere gegenüber, in der

eigens für den Fortsetzungsabdruck fabriziert werden und die Leser durch die gezielte Do- sierung von Spannung und Spannungsauflösung bis zum Romanende in Atem halten.“8 Das Besondere und Neue des Feuilletonromans sind dabei nicht die einzelnen Be- standteile: Bereits in auf Literatur spezialisierten Blättern wie La Revue de Paris und La Revue des Deux Mondes wurden seit 1829 (aber meist als Ganzes) unter anderem Romane von Alexandre Dumas, Honoré de Balzac, Eugène Sue etc. veröffentlicht.9 Das Feuilleton ist ebenfalls keine Neuheit: „Ce qui était nouveau