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Verkörperter Geist Vicos Neue Wissenschaf t und die Frage nach einer Ästhetik der Kultur Johann Kreuzer I. EINLEITUNG Zeiten ändern sich. In der Epochenschwelle 1800 und erneut in den 60er und 70er Jahren des letzten Jahrhunderts bildete – nicht zuletzt unter dem Eindruck der katastrophischen Daten, die die Geschichte bis zur Mitte des 20. Jahrhun- derts geliefert hatte – die Semantik dessen, was die Rede von Subjekt und Sub- jektivität thematisiert, einen zentralen Fokus soziokultureller Selbstverständi- gung. Was hier mit der Frage nach dem oder einem

Erster Teil: Buchstabe und Geist in der Hermeneutik 1. Zwischen Buchstabe und Geist. Friedrich Schleiermachers Hermeneutik 1.1 Friedrich Schleiermacher und die moderne Hermeneutik Dass Friedrich Schleiermacher bis heute als Begründer der modernen Hermeneutik gilt, ist keineswegs selbstverständlich. Denn wie schon Alex Bühler deutlich gemacht hat, liegen die lange Zeit vergessenen Grundlagen der Hermeneutik bereits in der Aufklärung, also vor Schlei- ermacher bereit: »Wie bislang in der einschlägigen Literatur nicht hin- reichend betontworden ist, gehörten

Das Gedächtnis als Objekt der Lebenswissenschaften
Das Museum als Forum für Ethik und Religion
Indigene Perspektiven auf erneuerbare Energie in Mexiko
Für eine Philosophie der Verdauung

Gedanken nachden- ken. Dabei werden eigene oder anderer Ge- danken zum Objekt. Die entsprechende Frage lautet: »Können Tiere Gedanken lesen?« Es ist offensichtlich, dass man zuerst die erste Frage positiv beantworten muss, bevor man sich den anderen Fragen zuwendet. Denn Denken be- steht im Verbinden von Gedanken und Gedan- kenlesen bezieht sich auf Gedanken. Was ist ein Gedanke? Ein Gedanken ist z.B. die Vorstellung, dass bald Futter in die Schüs- sel kommt. Ein Gedanke hat also einen Inhalt Geist der Tiere Drei grundlegende Fragen der Philosophie des Geistes

Genf : Der europäische Geist | 87 Genf : Der europäische Geist All dies ist nicht neu. Zu der Zeit, als Jaspers und Arendt über jüdi- sche Identität debattierten, wo es um Kants Universalismus oder jüdischen Partikularismus ging, in der Zeit, wo Arendt, Scholem, Sutzkever und viele andere damit beschäftigt waren, jüdische Kul- turgüter aus Europa herauszubringen, und kurz nachdem Jaspers sein Schuldessay veröffentlichte, fand Anfang September 1946 in Genf auf Einladung der »Rencontres Internationales« eines der ersten Treffen

Tanz, Gedächtnis und Geist Das folgende Kapitel behandelt die Beziehung zwischen Gedächtnis und Tanz in Anlehnung an den französischen Philosophen Henri Bergson. Bergson stellt im Hinblick auf die Erkenntnisse der naturwissenschaftlichen Gedächtnisforschung einen Gegenpol dar. Für ihn ist das Gedächtnis in keiner Weise ein Resultat der Gehirnaktivität. Es geht in seiner Philosophie nicht aus der Aktivität des Gehirns hervor, sondern über den Gehirnzustand hinaus. Es gilt also mit Bergson eine Ausgangsposition einzunehmen, die das Gedächtnis so

Schwestern im objektiven Geist Kulturphilosophie und Ästhetik UTA KÖSSER Und damit greift die Ästhetik Baumgartens noch einmal weit über den Kreis der bloßen Logik hinaus. Sie will eine »Logik der unteren Er- kenntniskräfte« sein; aber mittels derselben will sie nicht nur dem System der Philosophie, son- dern vor allem und erster Linie der Lehre vom Menschen dienen. CASSIRER: DIE PHILOSOPHIE DER AUFKLÄRUNG Ästhetik als eigenständige Wissenschaftsdisziplin, 1750 von Baumgarten be- gründet, ist rund 100 Jahre älter als die in der zweiten Hälfte