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Gender Studies Paula-Irene Villa Menschen sind entweder Männer oder Frauen. Von Natur aus, lebenslänglich, un- veränderlich. Frauen und Männer unterscheiden sich körperlich insofern, als die Geschlechterdifferenz eine biologische Tatsache ist. Das weiß jede und jeder. Man kann vielleicht noch darüber streiten, was diese biologische Tatsache genau bedeu- tet – sind Männer aggressiver, Frauen mütterlich(er) usw.? Doch grundsätzlich gibt es einen zwar kleinen, aber umso wesentlicheren Unterschied zwischen Frauen und Männern. So ließe sich kurz und bündig die

Zur Aktualität kritischer Gesellschaftsanalyse
Studien zu einem Theorietransfer
Series: Sozialtheorie

Gender Studies und Feminismus Von der Befreiung der Frauen zur Befreiung der Tiere KARIN SCHACHINGER EINFÜHRUNG Sehr viel hat sich im letzten Jahrhundert, vor allem in den letzten Jahrzehnten, bezüglich der Situation der Frauen1 (und auch Männer!) in der westlichen Welt2 geändert. Politisches Engagement und gesellschaftlicher Wandel haben Verände- rungen nach sich gezogen: Frauenwahlrecht, verstärkter Zugang zum Arbeits- markt, Gesetzgebungen, die vor Gewalt schützen sollen, Verhütung und Recht auf Schwangerschaftsabbruch sind nur einige davon

Systemtheorie und Gender Studies Ein Blick auf die Funktionen von Geschlecht Korbinian Gall i. Die mär Von Der WegfunK tionaLisierung Des geschLechts »Und hier wie auch sonst mögen die Fami- lien schließlich wie interne Abschottung wirken, die verhindern, daß die durch so- ziale Bewegungen angefachten Stürme das Schif f der Gesellschaft zum Sinken bringen.« (Luhmann 1988: 146) Wenn wir dieses Zitat in seinen Kontext setzten, es entstammt einem Aufsatz zur Frauenbewegung, der in den späten Achtzigern verfasst wurde, und somit die angefachten Stürme

Diskursforschung in den Gender Studies Juliette Wedl Die Gender Studies, eine genuin interdisziplinäre »Disziplin«, verstehen Ge- schlecht nicht als naturgegebene, sondern als soziale Kategorie.1 Die feministische Diskursforschung nimmt dabei die (Re-)Produktion von Geschlecht durch diskur- sive Praktiken in den Fokus. Geschlecht lässt sich auf dieser Basis reformulieren als durch Macht-Wissens-Konfigurationen und diskursive Praktiken erzeugter Prozess der Konstruktion von Differenz(en), der Ein- und Ausschlüsse produziert. Der diskursiv erzeugte Sinn ist

Einleitung | 9 Einleitung: Gender Studies und Systemtheorie Sabine Kampmann, Alexandra Karentzos, Thomas Küpper Zwischen Gender Studies und Systemtheorie sind bislang nur wenige Verbindungslinien wahrgenommen worden. Vielmehr besteht das Vorurteil, die Forschungskonzepte unterschieden sich von Grund auf: Die ›kühle Beobachtung‹ der Systemtheorie Niklas Luhmanns vertrage sich nicht mit dem geschlechterpoli- tischen Engagement der Gender Studies; auf der einen Seite handle es sich um ein komplexes und universales, aber ›nur

Peripherie und Zentrum im Feld der Theorie

Praktizierte Gender Studies und institutionelle Räume Vernetzungen, Resonanzen, Spannungen, Interventionen ELKE KLEINAU, DIRK SCHULZ UND SUSANNE VÖLKER »Die Theorie als Tätigkeit […] findet immer dann statt, wenn über eine Möglichkeit nachge- dacht wird, wenn eine kollektive Selbstreflexion beginnt, wenn ein Streit um Werte, Prioritäten und Sprachgebrauch geführt wird. […] Deshalb lässt sich, aus praktischen wie aus politischen Gründen kein Nutzen daraus ziehen, Kontrover- sen zu unterdrücken. Die Fragen lauten viel- mehr: Wie geht man am besten mit