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Gustave Flaubert JOSEPH JURT (FREIBURG) INTERMEDIALITÄT BEI FLAUBERT Wenn man die intermedialen Beziehungen bei Flaubert beleuchten will, muss man sich zunächst das neue skopische Regime im 19. Jahrhundert vergegenwärtigen, so wie es etwa Philippe Hamon in seiner Untersuchung Imageries beschrieben hat.1 Malerei und Literatur behaupten nun nicht mehr einen exklusiven Status. Neue visuelle Medien tauchen nun auf und schaffen einen neuen Typus von Medienkonkurrenz, der für die Literatur eine Heraus- forderung darstellt. Victor Hugo hat den agonistischen

Primat des Referenten: Gustave Flaubert In einer Notiz von seiner Reise nach Ägypten bricht Flaubert in eine entgeisterte Erkenntnis über den Stand von (seiner) Sprache aus. Nachdem er die Ankunft in Luxor bei mondheller Nacht beschrieben und die Anordnung der Sterne mit der Form eines nicht mehr voll besetzten Diamantenkolliers verglichen hat, endet er mit dem Ausruf: »triste misère du langage! Comparer des étoiles à des diamants!«1 Der Anblick des Mondes und der vom Mondlicht wie ein Meer beschienenen Ebene2 haben ihn, wie es später im

183 ›ZEITBILD‹ – BILDRÄUME. VISUALITÄT UND ZEITLICHKEIT IN GUSTAVE FLAUBERTS SALAMM BÔ* »Photographie: Détrônera la peinture (v. daguerréotypie)« Gustave Flaubert: Dictionnaire des idées reçues Nach dem so genannten iconic turn in den Wissenschaften kommt der Kunstgeschichte das Verdienst zu, die Diskussion über das Medium Bild neu eröffnet zu haben.1 Die Systematik dieser Diskussion verhält sich analog zum Paragone-Streit zwischen den Künsten im späten 19. Jahr- hundert. Hatte hier der Durchbruch der Fotographie zu einem Doppeldis- kurs vom Vertrauen in

Visuelle Poetologien in Gustave Flauberts Madame Bovary
Series: machina, 11
Series: Lettre
Literarische Schreibweisen des fotografischen Akts bei Flaubert, Proust, Perec und Roche
Series: Lettre
Zur Ästhetik des Heroischen im Drama des Siècle classique
Series: Lettre
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›Zeitbild‹ – Bildräume. Visualität und Zeitlichkeit in Gustave Flauberts Salammbô 183 Luis Buñuel: Film, Intermedialität und Moderne 209 Pasolinis Decameron oder eine kinematographische ›Divina Mimesis‹ – Mediale Schwellen zwischen Malerei und Film 233 Medienkultur: Medientheoretische Anmerkungen zur Phänomenologie der Alterität 261 Bibliographische Nachweise 299

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| 169 Primat des Referenten: Gustave Flaubert | 187 Pleinairfotografie um 1850 | 196 Die Wanzenformel | 207 Verortung von Gesprochenem | 213 Angrenzen durch Abgrenzen | 225 Literaturverzeichnis | 237 Danksagung | 255

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Jakob Willis Glanz und Blendung Lettre Jakob Willis, geb. 1983, promovierte zum Theater der französischen Klassik an der Universität Freiburg. Weitere Forschungsschwerpunkte sind der realistische Roman und die Geschichte des Films in der Romania. 2012 wurde er für seine Arbeit zur »filmischen Schreibweise« bei Gustave Flaubert mit dem Hans-und- Susanne-Schneider-Preis ausgezeichnet. Jakob Willis Glanz und Blendung Zur Ästhetik des Heroischen im Drama des Siècle classique Gedruckt mit Unterstützung der Deutschen