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[ Hand ] | 109 [ Hand ] Zwei Hände liegen übereinandergefaltet auf einem hölzernen Spa- tengriff. Die Handrücken und die angewinkelten Arme in einer Uni- form bilden eine horizontale Linie, die zu dem senkrecht zu Boden führenden Holzstiel verlängert ist. Es ist der im Schwarzweiß der Aufnahme hell blinkende Holzstiel eines im Standbild nicht zu erken- nenden Spatens, der als Transmissionspunkt zwischen Mensch und Arbeitgegenstand fungiert. Diese Verbindung von Händen und Erde spiegelt allegorisch die nationalsozialistische Blut-und-Boden-Ideolo- gie in Leni

Zur politischen Ikonographie der Gegenwart

Hand-lung Stellen wir uns kurz folgendes Szenario vor: Eine Frau rennt, getrieben von ei- nem unguten Gefühl, einer bösen Vorahnung über einen verlassenen, nächtlichen Friedhof. Sie fühlt sich verfolgt und plötzlich greift eine Hand aus einem der Gräber nach ihr; die Frau schreit auf. Die schnappende Hand aus dem Grab, aus Wänden und Gewässern, untot nach seinem Opfer greifend, sie erscheint uns als klarer Topos des Horrorfilms. Und wirklich hat sich die autonome Hand, tot, gierig und ohne bestimmten Trä- ger, als eine der prägnantesten Bildikonen des

121 I I I. POETIK DER HAND Der Geist dient zu allem, wie die Hand (Paul Valéry) Die ersten Anstrengungen, zu einer Theorie der Kunst zu gelangen, die sich von metaphysischer Bevormundung emanzipiert und auf dem Weg eigener Erfahrung Einsichten in den realen Herstellungsprozeß von Wer- ken gewinnt, werden nicht im Bereich der Dichtung, sondern in den bil- denden Künsten unternommen. Dieser Sachverhalt erscheint zunächst verwunderlich, da gerade die Praxis der bildenden Künstler, seit der An- tike mit dem Stigma der körperlichen Arbeit behaftet, vollständig

Kommunikation zwischen (zwei) Figuren dargestellt, die den Text in Bildern ergänzt und in ihren erzählenden, aufzählenden, belehrenden, aber auch schweigenden, unbewegten Händen verbildlicht ist. Diese Handgesten als deiktische Gesten, die »hervorheben und abschatten«,67 dienen nicht nur als eine diese Argumentation grundierende, räumliche Situation als »zeichenförmige Inszenierungen eines Raumes«. Als navigierende Zeighand und verwahrende Schauhand lenken sie den Blick des Lesers und Betrachters durch Text und ihn begleitendes Bild.68 HAND UND OBERFLÄCHE Die

Hands, Skills, Materiality Towards an Anthropology of Crafts CLEMENS GREINER AND MICHAEL PRÖPPER INTRODUCTION “In the beginning there was Heaven and the Earth, all the rest was done by us”. This was the core message of a nationwide advertisement campaign promoting German crafts1 (“Das Handwerk”) from 2009-2011. Advertisements on TV and large billboards depicted a life without crafts as a return to the Stone Age.2 The brief history of crafts, readers were informed in big letters, went like this: “Invented wheel, built pyramids, explored Mars, repaired the

112 | Textile Bildung im Zeitalter der Digitalisierung ergibt sich also die Einordnung in das hier dargelegte Spannungsfeld. Die sinnli- che Bedeutung solcher Wörter wird zum einen kaum erkannt, ist aber gleichzeitig in den menschlichen Handlungen omnipräsent. Zum anderen werden die Wortbe- deutungen immer weiter exteriorisiert und abstrahiert, gleichzeitig folglich un- sinnlich und fern für den Menschen. Im Zuge einer Technisierung und Kulturalisierung sind also viele Aspekte ange- sprochen worden, die die Hand in eine missachtete Stellung schieben. Wird

»Hand in Hand mit der Sprache / bis zuletzt« Anna Ditges’ Dokumentar f ilm Ich will dich über die letz ten Lebensjahre von Hilde Domin Mara Stuhlfauth-Trabert, Florian Trabert liter atur und film Der Dokumentarfilm Ich will dich (D 2008) über Hilde Domin wird vor allem durch den großen Altersunterschied zwischen der portraitierten Dichterin und der Filmemacherin Anna Ditges zu einem außergewöhnlichen Projekt. Knapp 70 Jahre und damit drei Generationen liegen zwischen der Geburt Domins und Ditges’, sodass die Dichterin nicht nur die Großmutter, sondern sogar

Let Go of My Hand _ I am, or have become, what some would call multi-cultural or ‘international.’ Part is due to having worked for various inter- national organizations, and having gained, for lack of a better term, an international mentality. Acquiring this international mentality for a “kid” who grew up in the Irish Channel of New Orleans, an area known for its ‘red-light’ houses and bars, meant taking risks, but I like to think of them as learning steps, or at least they seemed so at the time. 383 Lassen Sie meine Hand los! _ Ich bin das, was manche

Öffentliche Hand und alles gut? Mieter*innen für die Demokratisierung der öffentlichen Wohnraumversorgung Bündnis »kommunal & selbstverwaltet Wohnen« Seit Sommer 2017 haben wir, das Bündnis »kommunal & selbstverwaltet Wohnen« (kusWo), uns zusammengetan, um uns für die Demokratisierung der öffentlichen Wohnraumversorgung, im Speziellen der landeseigenen Wohnungsunternehmen (LWU), in Berlin einzusetzen. In diesem Text möchten wir uns vorstellen, die Ge- nese unserer Forderungen erklären, darstellen, wie sie genau aussehen und wie wir darum kämpfen, sie – auch gegen