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ZiG | Zeitschrift für interkulturelle Germanistik 8|2017|H2 | © transcript 2017 Anerkennung und Interkulturalität Überlegungen mit Blick auf ›Haiti‹ bei Hegel und Alexander Kluge Herbert Uerlings Abstract ›Recognition‹ is one of the key concepts of Interculturality. It is, however, a highly controversial concept. Whereas scholars like Honneth, Taylor and Habermas empha- size ›social integration via recognition‹, others, especially post-colonialists and post- strucuturalists, think of ›submission via recognition‹. The current discussion focuses on Hegel who

Hegels Moralkritik – Vorsittl iches Gutes Hegels eigene Morallehre ist lediglich eine, versteht man sie als Lehre über die Moral. So werden in den Kapiteln zur Moralität in der Rechtsphilosophie dem Menschen keine positiven Anleitungen gegeben, wie er zu leben habe, sondern es wird die Reduktion der Freiheit auf einen Teil der Moraltheorie kritisiert.1 Hegels Moraltheorie ist vorwiegend Kritik der rigoristischen Moral. Ihm geht es nicht darum, Moral abzuschaffen, was man selbst seinem Nachfolger Nietzsche nicht unterstellen kann. Hegel will vielmehr

Die Versöhnung. Hegels Ästhetik Denn in der Kunst haben wir es mit keinem bloß angenehmen und nützlichem Spielwerk, sondern mit der Befreiung des Geistes vom Gehalt und den Formen der Endlichkeit, mit der Präsenz und Versöhnung des Absoluten im Sinnlichen und Erscheinenden, mit einer Entfaltung der Wahr- heit zu tun, die sich nicht als Naturgeschichte erschöpft, sondern in der Weltgeschichte offen- bart, von der sie selbst die schönste Seite und den besten Lohn für die harte Arbeit im Wirkli- chen und die sauren Mühen der Erkenntnis aus- macht.(XV, 573

Zwischen Schiller und Hegel Zur neuen Theorie der Intersubjektivität Marcin Pankow Die hier vorgelegte Skizze beansprucht keineswegs, eine weitere Stellungnah- me im Rahmen der heutigen Gestalt eines Forschungsfeldes zu sein, das mit der Frage nach der »Intersubjektivität in der Philosophie Hegels« verbunden ist. Das ginge über die Aufgabenstellung dieser Interpretation hinaus. Man kann feststellen, dass bisher die Diskussion mehr oder weniger um die Phäno- menologie des Geistes, die Schriften des jungen Hegels, eventuell um die Einlei- tung in die

Der Bruch. Hegels Phänomenologie [D]as Individuum, das eine Welt ist.1 So wie die griechische Götterskulptur für Hegel in der Kunst beispielhaft die Einheit von Form und Inhalt zeigt, verwirklicht sich für ihn die Einheit von Indi- viduum und Gemeinwesen im griechischen Stadtstaat. Der Stadtstaat teilt dabei das Schicksal der Skulptur: Er ist als nur eine Erscheinungsweise des Geistes dem Untergang geweiht. In der Phänomenologie des Geistes (1807) beschreibt Hegel die Sittlichkeit des Stadtstaates und ihr Zerbrechen. Als ein Beispiel dafür

Beethovens Kritik Hegels »Beethoven. Wenn man die mittlere Phase als die Metaphy- sik der Tragödie ansprechen kann – die Totalität der Ne- gationen als Position, die Bekräftigung dessen was ist in der Wiederkunft als Sinn – so ist die Spätphase Kritik von Tragik als Schein. Dies Moment aber ist in der mittleren Phase teleologisch bereits angelegt insofern jener Sinn nicht gegenwärtig [ist] sondern durch den Nachdruck der Musik beschworen wird; und eben dies ist die mythische Schicht Beethovens. Zentralstück der Konstruktion.«1 In einem mit der Überschrift

Leiden an Überbestimmtheit. Hegels Rechtsphilosophie Der Mensch aber, in dem er etwas Verkehrtes tut, läßt seine Partikularität am meisten hervor- treten. (VII, §15 Z) ANTIGONES TODE In den vorhergehenden beiden Kapiteln habe ich Antigone zweimal sterben se- hen. In der ersten Interpretation ihres Todes nimmt sie sich das Leben, weil sie in der Welt, die durch ihre Tat entstanden ist, nicht mehr weiterleben kann: in der Phänomenologie ist es Antigones Verbrechen, dass sie die Entzweiung in der Sittlichkeit setzt. Die Gewissheit, das Richtige zu tun, die

Octavio Paz’s Poetic Reply to Hegel’s Philosophical Legacy1 Hugo Moreno While in the 1940s the Spanish-Mexican philosopher José Gaos characterized aesthetic thought as one in which Hispanic-American thinkers had made their most outstanding contributions to Western philosophy, by the 1970s both immanentist and transcendentalist philosophers in Latin American regarded aesthetic thought as alien to philosophy proper.2 As a result of the erasure of aesthetic and poetic modes of thinking from the Latin American philosophic tradition, historians and theorists of

Konstitutive Macht: Hegel zur Verfassung GEORG Z ENKERT Macht gilt als suspekt. Das grundsätzliche Misstrauen gegenüber politischer Macht geht zwück auf die christliche Theologie und verbreitet sich über das Naturrecht und den neuzeitlichen Liberalismus bis zu den von Kant geprägten Diskursen der Gegenwart. Gemeinsam ist diesen Tendenzen, dass sie Macht primär als Zwang, als Begrenzung einer ursprünglichen subjektiven Freiheit oder als Inbegriff von Disziplinierung verstehen. Dass es für diese Erschei- nungsweise von Macht genügend historische Belege gibt

in Macht

23 I . Hegels Modernitätsdiagnose, Freiheit und Gleichheit Hegels Auseinandersetzung mit der modernen Welt ist bekanntlich für die Ent- wicklung seiner Philosophie wesentlich gewesen. Dass im normativen Hin- tergrund dieser Auseinandersetzung eine normative Auffassung nicht nur der Freiheit, sondern auch der Gleichheit steht, ist aber weder bekannt, noch selbst- verständlich. Die Frage nach dem Bestehen einer normativen Gleichheitskon- zeption in Hegels Philosophie lässt sich erst im Rahmen dieser Auseinander- setzung diskutieren. Bereits als Hegel in der