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Institutionen der (Hip-Hop-)Musikvideogeschichte Im Folgenden wird die Musikvideogeschichte unter sozioökonomischen Bedingun- gen an wichtigen Stationen beispielhaft nachvollzogen. Eine prägnante Beschreibung der Anfänge des Mainstream-Hip-Hops in den USA bietet Tricia Rose in Black Noise: „Rap went relatively unnoticed by mainstream music and popular culture industries until inde- pendent music entrepreneur Sylvia Robinson released ‚Rapper’s Delight‘ in 1979. Over the next five years rap music was ‚discovered‘ by the music industry, the print

5. Hip-Hop: Moderne Sklavenerzählungen? Die heutige afro-amerikanische Generation leidet nicht mehr unter der Sklaverei oder der Segregation. Es gibt jedoch immer noch kulturelle und soziale Gräben zwischen schwarzen und weißen Bürgern sowohl in den Vereinigten Staaten als auch in anderen Ländern wie z.B. Großbritannien. Slave Narratives oder Sklavenerzählungen wie auch afro-amerikanische Musik halfen, Sklaverei und Segregation in den USA zu überwinden, und beeinflussten die amerikanischen Gesellschaft stark. Die heutige Hip-Hop- Kultur resp. die

Forschungsüberblick Religion, race und Hip-Hop Der folgende Forschungsüberblick verortet die These der Arbeit in den betreffenden Forschungsfeldern und Fachdisziplinen. Er dient ferner dazu, die konzeptuellen Vor- teile einer Vorgehensweise mit Georges Batailles Sakralsoziologie zu erörtern. Diese geben sich vor allem dann zu erkennen, wenn die ideologischen Setzungen eines Ar- beitens mit dem Religionsbegriff offengelegt werden. Zurückgegriffen wird in der Argumentation dieses Kapitels auf die Arbeiten des Musikwissenschaftlers Ronald Radano, der zu

Hip-Hop-Musikvideos als hybride Medien Einleitende Bemerkungen Keep in mind, in the late ’80s it was still difficult to get rap songs on the radio. A video gave you nation- wide exposure. BIG DADDY KANE1 In diesem Kapitel stehen Überlegungen zum Musikvideo des US-amerikanischen Hip-Hops als Medium der Identitätskonstruktion und als Marketingtool im Vorder- grund. In der zu Beginn der 80er Jahre einsetzenden Mainstreamisierung von Pop- kultur in den USA werden Musikvideos des Hip-Hops zu einem Medium der landes- weiten (und sogar globalen

Hip-Hop-Musikvideos – Medien des Sakralen? Einleitende Bemerkungen Im vorhergehenden Kapitel wurden Musikvideos in ihrer spezifischen Bedeutung für die Hip-Hop-Kultur und ihren erweiterten gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Kontexten historisch untersucht. Es konnte festgestellt werden, dass sie einen erheb- lichen Anteil am Prozess der Sichtbarmachung von Schwarzen in der US-amerikani- schen und sogar der internationalen Medienlandschaft hatten. Die Musikvideos des US-amerikanischen Hip-Hops inszenieren scheinbar vornehmlich Schwarze Ge

SEMIOTISCHE AUTONOMIE POPULÄRER KULTUREN. EINE FALLSTUDIE ZUM POLNISCHEN HIP-HOP BARTOLOMAE RESZUTA 1. EINFÜHRUNG: THEORIE UND FORSCHUNGSPRAXIS Auch wenn es unbedeutend scheinen mag: für einen Wissenschaftler ist es eine zwar unangenehme, aber trotzdem notwendige Aufgabe, für die gegenwärtigen Diskussionen über populäre Kultur und deren semiotische Kreativität einen theoretischen Hintergrund zu erarbeiten. Das scheint zunächst seine Möglichkeiten zu übersteigen; dennoch ist dieses Vorha- ben ein Ausdruck ehrlichen Hoffens -und gleichzeitig das

187 Shakespeare mit Straßentänzern. Rumble – Hip-Hop aus Herne CHRISTEL SCHWIEDERSKI Jugendliche für »Romeo und Julia« begeistern? Das gelingt nur selten, egal ob es sich um das Original von Shakespeare, eine Ballettversion, Bernsteins »Westside Story« oder die diversen Verfilmungen handelt. Junge Straßentän- zer und klassisch ausgebildete Profitänzer gemeinsam auf einer Bühne? Auch das ist schwer vorstellbar. Aber beides ist möglich, beweist das Renegade Theatre mit »Rumble – Kampf. Tanz. Leidenschaft«. Die ungewöhnliche Produktion ist inzwischen, vor

POSTFAKTISCHE ZEITEN? HIP-HOP ALS SOZIAL- UND SYSTEMKRITIK Giga Ritsch und Mieze Medusa Die Bühnenstimme Giga Ritsch bewegt sich zwischen Soul, Hip-Hop und Mundart- lied. Giga „erzählt Geschichten“, wie sie über sich selbst sagt, „sie klagt an, sie feiert, sie kotzt sich aus. Sie liebt das Leben. Giga kennt kein ‚wurscht‘, weil Giga immer superlativ ist.“1 Sie verbindet Gesellschaftskritik dabei vor allem mit künstlerischer Selbstreflexion. Der noch unveröffentlichte Song deswegn entstand im Sommer 2015. Der zugrundeliegende Beat, bestehend aus Beat

Chapter 4 Creating a New Popular Culture: Re-Imagining the American Dream in Hip-Hop Hip-hop culture is one of the main forms of representations connected to the shrinking Bronx in the 1970s and 1980s. African American studies scholar Tri- cia Rose explains in her pioneering study Black Noise: Rap Music and Black Cul- ture in Contemporary America (1994): “Hip hop is a cultural form that attempts to negotiate the experience of marginalization, brutally truncated opportu- nity, and oppression within the cultural imperatives of African-American and Caribbean history

Cultural Identity of the Turkish Hip-Hop Youth in Kreuzberg Chapter 5 Cultural Identity of the Turkish Hip-Hop Youth in Kreuzberg 36 The previous chapter portrayed the prevalent life-worlds of the dias- poric Turkish youth in order to demonstrate the major constituents of their identity formation processes. This chapter primarily sets out to delineate the process of cultural bricolage and the cultural sources that shape the processes of identity formation of the working-class Turkish hip-hop youth. Being subject to a kind of structural outsider- ism