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Frankophone Hyperfiction ELISABETH BAUER 1. Literatur und Computer Die Beziehungen zwischen der Kunst und dem kunstgeschichtlich noch relativ jungen Medium des Computers sind vielfältigster Natur, angefangen bei den Multimedia-Installationen der 80er Jahre bis hin zu computergenerierten Bildern und gar Texten. Insbesondere in Be- zug auf die Literatur ergeben sich interessante Parallelen, jede Facette der Computer-Technologie kann für das sinnstiftende Spiel der Litera- tur genutzt werden. Algorithmen-Poesie wie das unter Informatikern beliebte Rätsel

6 Ästhetik der Hyperfiction Hyperfiction greift häufig bekannte Verfahren aus der Narrativik auf und aktua- lisiert sie durch neue mediale Umsetzungen. Aus den im Vorigen erarbeiteten Erkenntnissen werden im folgenden Kapitel Elemente einer Ästhetik der Hyper- fiction zusammengefasst. Der Paradigmenwechsel weg vom Computer als Arbeitswerkzeug eröffnet ein reiches Spektrum ästhetischer Produktion und Rezeption. Die digitale Litera- tur setzt sich mit den Möglichkeiten und Grenzen ihres Mediums auseinander und lotet es ästhetisch auf seine

4 Beispielanalysen französischer Hyperfictions Die Gattung der digitalen Literatur ist phänomenologisch durch eine recht klare Dichotomie zwischen digitaler Untergattung und medialer Charakteristik ge- kennzeichnet. So weist die Hyperfiction als entscheidendes technisches Merkmal den Hypertext auf, während bei digitaler Poesie multimediale Elemente dominie- ren. Die Hyperfiction hat den innovativeren Anteil innerhalb der digitalen Litera- tur, ihr gilt im vorliegenden Kapitel das besondere Augenmerk. Die frankophonen Hyperfictions zeichnen sich durch

Vom Almanach zur Hyperfiction. Stationen einer Mediengeschichte der Literatur vom 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart
Series: machina, 2
Geschichte, Strukturen und Ästhetik einer neuen Mediengattung
Series: machina, 9
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Kultur und Literatur | 59 3 Veränderungen der Literatur im digitalen Medium | 63 3.1 Neue Ausdrucksmittel | 63 3.2 Die Kommunikationssituation: Autor, Leser, Werk | 78 3.3 Das digital erweiterte Kommunikationsmodell | 89 4 Beispielanalysen französischer Hyperfictions | 95 4.1 Hypertext-Inkunablen | 95 4.2 François Coulon & die „fictions interactives“ | 111 4.3 Die „hyperfiction“ Le Nœud | 116 4.4 Der „hyperoman“ Edward_Amiga | 125 4.5 Apparitions inquiétantes | 169 4.6 Der Feuilleton Hypermedia Les Cotres furtifs | 198 4.7 Der „roman

9 Zusammenfassung und Ausblick Die frankophonen Autoren haben der digitalen Literatur einen unverwechselba- ren Stempel aufgedrückt. Ihre Werke belegen zugleich die Kontinuität der Lite- raturentwicklung zur neuen Mediengattung. Bei der digitalen Poesie sind die Parallelen zu verwandten Vorgängerkonzep- ten explizit, sie unterscheiden sich lediglich in der medialen Umsetzung. Auch die Hyperfiction setzt auf verwandte Konzepte vor allem experimenteller Narra- tivik, doch hier sind die Unterschiede zum Printmedium spürbarer, sind schmerzhafter erlebbar

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219 Jürgen E. Müller „L’oreille qui lit“ – Geschichte(n) im Hörspiel 237 4. UNIVERSALMEDIEN: COMPUTER, HYPERFICTION, COMPUTERSPIELE Elisabeth Bauer Fran ophone Hyperfiction 251 Franziska Sick Spiel und Geschichte. Vorüberlegungen zu einer Narrativik des Computerspiels 275 Autorinnen und Autoren 293 k

Literaturbegriff nicht näher erläutert, sowie nachträglich digitalisierte Printwerke. Positive Auswahlkriterien sind u. a. das Vorhanden- sein des Strukturkonzepts Hypertext, die Nutzung von Multimedia-Elementen und die Verwendung eines medienspezifischen Zeicheninventars. Unberück- sichtigt bleiben kollaborative Projekte, Internettagebücher und Webblogs – also Formen, die im Wesentlichen auf der späteren Web 2.0-Technologie basieren –, sowie net-art und Computerspiele. Damit konzentriert sich die Untersuchung im Wesentlichen auf Hyperfictions, also auf jene Hypertexte, die

gleichzei- tiger Rücksicht auf ihre materielle Gestalt und ihren kulturellen Ge- brauch angemessen zu beschreiben sind. Die Reihe wird herausgegeben von Irene Albers, Sabine Friedrich, Jochen Mecke und Wolfram Nitsch. Jochen Mecke (Hg.) Medien der Literatur Vom Almanach zur Hyperfiction. Stationen einer Mediengeschichte der Literatur vom 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie