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Wahrheit und Aufklärung: Immanuel Kant | 77 Wahrheit und Aufklärung: Immanuel Kant Eine Darstellung des Konzepts »öffentlicher Wissenschaft« kann an Immanuel Kant (1724-1804) nicht vorbeigehen. Einerseits ist er Voll- ender der Aufklärung in seiner Preisschrift: »Was ist Aufklärung?«; anderseits wirkt er als Zerstörer ihrer Illusionen. Es geht ihm um das Verhältnis von Vernunft und Wirklichkeit, von Rationalismus und Empirismus, von Wahrnehmen und Denken – insgesamt um die Reichweite und Grenzen der Vernunft. Immanuel Kants Theorie

Sich über die Grenzen des Erkennenkönnens orientieren: Immanuel Kant Immanuel Kants Auseinandersetzung mit Religions- und Glaubensfragen hat bekanntlich bereits zu seinen Lebzeiten weit über die Grenzen des aka- demischen philosophischen Diskurses hinaus für Furore gesorgt. Die Ver- öffentlichung eines Teils seiner religionsphilosophischen Schriften fällt in die Regierungszeit des politisch und geistig rückschrittlichen Friedrich Wilhelm II. Kant steht damit unversehens mitten in einem ersten preußi- schen Kulturstreit auf der Seite der in

7. Moderne zwischen Kontinuität und Wandel: Adam Smith und Immanuel Kant Dieses Kapitel befasst sich mit zwei Schriften aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts, aus einer Zeit also, die sich zum einen größtenteils als ›modern‹ par excellence verstand und die den Wandel zu ihrem epochalen Signum machte, zum anderen aber sich Trägheiten und Kontingenzen der Wirklichkeit ausgesetzt sah. Diese Beschreibung ist jedoch nur eine analy- tische Vermutung, die zunächst hintanzustellen ist. Im Folgenden stehen die Modellierungen von Wandel in den zwei Schriften

Der Paratext in Immanuel Kants Metaphysik der Sitten und seine (tier-)ethischen Implikationen Samuel Camenzind EINFÜHRUNG Das Anliegen dieses Beitrages ist es, mittels paratextueller Analyse einer Entwick- lung und Neuakzentuierung in Immanuel Kants Moralphilosophie nachzuspüren, der weder in der Ethik der Mensch-Tier-Beziehung noch in der Kantforschung viel Beachtung geschenkt wird. Die Entwicklung betrifft Kants Pflichtensystematik, in welcher die Pflichten in Ansehung der Tiere von den Pflichten gegen andere in der Vorlesung zur Moralphilosophie

– und keines- wegs von religiösen oder humanistischen Motiven ab. ERZÄHLUNGS-EXPERIMENTE: ANFANG UND ENDE ERZÄHLEN │23 potenziert sich dieses Verhältnis weiter. Versucht man, das im Text generierte Ägypten historisch zu verorten, es wiederauferstehen zu lassen, erschließt es sich als Ägypten der Griechen, das Herodot im zweiten Buch seiner „Historien“ be- schreibt.3 In Immanuel Kants Schrift „Muthmaßlicher Anfang der Menschenge- schichte“ (1786) übernimmt die Kolonialisierung anderweitig zwiespältige Funkti- on. Sie bildet die Grundlage (menschenrechtlicher

185 Ulrich Meurer Die ausgezeichnete Stirne zeigt den tiefen Denker Von der biografischen zur fotografischen Konstruktion der Identität Immanuel Kants »Weder in der Nacht, noch bey Tage transpirirte Kant«;1 so verrät der Königsberger Diakon Ehregott Wasianski – Sekretär und Testaments- vollstrecker des Philosophen – in seinen Aufzeichnungen über dessen letzte Lebensjahre. Dieser Hinweis besitzt vor allem eine Funktion: er unterstreicht die intime Kenntnis des Biografen von seinem Gegenstand und dient der Beglaubigung. Bereits in der Vorrede seiner Schrift betont

Immanuel Kants Denken der Zweckmässigkeit und die koloniale Episteme
Zur Literarisierung von Geschichtsphilosophie bei Immanuel Kant, Johann Gottfried Herder und Christoph Martin Wieland
Series: Lettre
Zur Grundlegung des moralphilosophischen Kontraktualismus
Transformative Perspektiven der partizipativen Museumsarbeit