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Interpretation’s End The Place of Possibility in The Castle MICHAEL WOOD Kafka’s beloved Flaubert aspired to strike the note of what he called “le comique qui ne fait pas rire,”1 the comical that does not make us laugh. Kafka developed his own version of this mode, but we must immedi- ately qualify the connection, because with him both the present comedy and the absent laughter are different. The very idea of bleakness takes on another shade. In Kafka, and particularly in Das Schloss, we meet a topography of despair that is so issueless, so impeccably closed

➔ Ashmore: Museum Theatre in England Andrew Ashmore Life Interpretations Museum Theatre in England Der Autor geht davon aus, dass Theater im Museum den Exponaten Leben verleihen kann. Er berichtet aus Großbritannien, wo ein an die Zwecke einer Ausstellung angepasstes MuseumsTheater seit einigen Jahren zum Standardrepertoire avanciert ist. Er stellt verschiedene Arten des MuseumsTheaters im Spannungsfeld zwischen Ausstel- lungszweck und Darbietung vor. I hope that we are all in agreement with the statement that live in- terpretation (or museum theatre) really

201 Interpretation – Lektüre – Interkulturalität RAINER KOKEMOHR Interkulturalität gilt als exemplarische Herausforderung des Verstehens. In der jüngeren Diskussion um die Möglichkeit interkulturellen Argumentierens ist ein aussichtsreicher Weg der Überwindung kultureller Heteronomie darin gesehen worden (vgl. Wohlrapp 1998), dass Angehörige verschiedener Kultu- ren die kulturspezifischen Rahmungen, denen sich ihre Argumente ver- danken, so zur Disposition stellen, dass „Entsprechungen“ (ebd.: 286) auf- gefunden werden können, von denen aus der „fremde

Interpretation und Kommunikation Lebensformen im Dialog FULVIO LONGATO 1. DAS VERSTEHEN DES ANDEREN Eine der größten Herausforderungen des Jahrhunderts in den Politik- und Sozialwissenschaften und sicher auch in der philosophischen Re- flexion stellt das Verstehen des Anderen dar. Die Zeiten sind vorbei – könnte man meinen –, in denen die Europäer und generell der Westen die eigene Kulturerfahrung als Leitnorm für die gesamte Menschheit betrachtet und andere Erfahrungen und Kulturen als ein Anfangs- oder Zwischenstadium eines mehr oder weniger

3. Interpretation ausgewählter Liedtexte Sowohl Martin Luther King jr. wie auch Malcolm X verwiesen immer wie- der im Bestreben, die Situation der Afro-Amerikaner zu verbessern, auf de- ren Musik und Liedtexte. Weshalb? Was sagen diese Texte aus? Wie kön- nen sie interpretiert werden? Diesen Fragen wird im Folgenden nachgegan- gen, wobei einerseits die Texte der Spirituals, anderseits die Bluestexte an- hand einiger ausgewählter Textbeispiele auf ihre Aussagekraft hin unter- sucht werden. Dabei soll sich das Augenmerk vor allem auf deren sozio

6. Interpretation der Untersuchungsergebnisse 6.1 ANALYTISCHE FELDBESCHREIBUNG Der Rahmen der Maßnahme IF zeigt sich geprägt von der zeitlichen Befris- tung insgesamt und den Sechs-Wochen-Zyklen, die eine Familie während ihres Aufenthaltes in der Einrichtung durchläuft. Innerhalb dieses Rahmens können spezifische Mechanismen ausgemacht werden, die die Funktion des Feldes offenbaren und die Arten und Weisen eines bestimmten Vorgehens sichtbar werden lassen. Die Funktionsweise des Feldes IF wird im Folgen- den exemplarisch anhand ausgewählter

Wahrheit, Überzeugung und Interpretation QUENTIN SKINNER Historiker haben viele Steckenpferde und sie beschäftigen sich mit allerlei ver- schiedenen Sachverhalten. Im Folgenden möchte ich mich jedoch auf die Arbeit von Ideenhistorikern beschränken – Historiker wie ich selbst. Ich denke, es wäre nur gerecht zu sagen, dass wir uns hauptsächlich mit Texten beschäftigen. Damit meine ich nicht lediglich Texte wie etwa Romane – oder Zeitungen, Gerichtsak- ten, Parlamentsreden oder philosophische Abhandlungen –, die offensichtlich als Texte bezeichnet

Authentizität durch Interpretation Otto Dix’ Grafikzyklus »Der Krieg« (1924) Clemens Klöckner Zehn Jahre nach Beginn des Ersten Weltkrieges veröffentlichte Otto Dix mit »Der Krieg« ein grafisches Mappenwerk, das mit 50 Radierungen die umfassendste künstlerische Aufarbeitung seiner eigenen Kriegserlebnisse als Unteroffizier und Führer eines MG-Trupps beinhaltet. Die retrospektive Umsetzung seiner erinner- ten Erfahrungen unterschied sich dabei stilistisch wesentlich von der expressiven bis kubofuturistischen Ausdrucksweise, derer er sich während seines

183 4. METAKOMMUNIKATIVE ASPEKTE DER INTERPRETATION Museale Ausstellungen sind immer räumliche Konstruktionen einer Auseinandersetzung mit Geschichte, Kultur und Gesellschaft. Diese Konstruktionen basieren auf Forschungen innerhalb der Sammlung und der Wissenschaften sowie auf Vorstellungen und Vorgängen innerhalb einer Gesellschaft. Ausstellungen sind dabei immer verknüpft mit aktu- ellen Überzeugungen, Haltungen und Interessen der Mitarbeiter, die wiederum in ein gesellschaftliches System eingebunden sind. Daraus folgt, dass die Art und Weise der Präsentation

Interpretation der Veränderungen des Tango Den Sinn für das Spiel haben heißt, das Spiel im Blut haben […]. Während der schlechte Spieler immer aus dem Takt ist, immer zu früh oder zu spät kommt, ist der gute Spieler einer, der anti- zipiert, der dem Spiel vorgreift.1 TANGO ALS IMMATERIELLES KULTURERBE Um die erfassten Strukturverhältnisse für die kulturelle Praktik Tango im Mo- ment ihrer Anerkennung als immaterielles Kulturerbe zu interpretieren, werden die signifikanten Momente zusammengeführt. Anschließend werden die Schlüs- selkategorien