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Korrelationen von Tanzen und Schreiben bei Trisha Brown, Jan Fabre und William Forsythe
Series: TanzScripte, 47

, lassen sich Insekten wegen ihrer Vielheit, ihrer Gefräßigkeit und ihres »Raubverhal- tens« kulturwissenschaftlich im Zwischen-Raum von Plage und Wunder- ding verorten und uns das Sublime im Alltäglichen erkennen.17 Der sicher bekannteste Vertreter und ein Pionier des zeitgenössischen Tanzes, bei dem das Insekt in seinem Œuvre eine entscheidende Rolle spielt, ist der belgische Bildende Künstler, Theatermacher und Choreo- graf Jan Fabre.18 Er selbst positioniert/inszeniert sich als Urenkel des re- nommierten Entomologen Jean-Henri Fabre, der mit Études sur l’instinct et

Künstlers Jan Fabre und seines Kollektivs Troubleyn. Bereits der Zusatz zum Titel verweist darauf, dass es sich bei Mount Olympus um a 24-hour performance handelt, wo- durch bereits deutlich wird, dass der übliche Tag-Nacht-Rhythmus überschritten und damit explizit Zeit, implizit aber auch Schlaf ein Thema ist. Denn in Fabres Inszenierung, die sich auf inhaltlicher, formaler und ästhetischer Ebene mit den Dramen und Themen der klassischen griechischen Antike auseinandersetzt, gibt es keine Pausen, sondern es sind über die gesamte Dauer von 24 Stunden, wenn- gleich

es, die den Weg zur Realität einschlägt. (Spaemann, 2000) REAL BODIES IN REAL TIME – ECHTE KÖRPER IN ECHTZEIT Das Werk von Jan Fabre ist hervorragend geeignet als Beispiel um die Entwick- lung hin zum performativen Charakter des Theaters zu beschreiben. Seine Pro- duktion As long as the world needs a warriors soul lässt sich als eine theatrale Gegenbewegung zur Welt der elektronischen Bilderzeugung schildern. Lange bevor die Beschäftigung mit dem Real-Life-Theatre und dem Körper fashionable wurde, hatte Jan Fabre mit seiner radikalen Erforschung des

ins Theater geht. Er kann nicht sicher sein, ob überhaupt Theater stattfindet, Theater jedenfalls, wie er es sich vorgestellt und erwartet hat, um einen Titel von Jan Fabre zu zitieren. Theater ist in einer Situation des Experimentierens. Es kann vorkommen, dass die Zuschauer in ein Spiel verwickelt werden. Statt dass ihnen etwas vorgespielt wird, werden sie aufgefordert, an einem Spiel teil- zunehmen. Statt dass der Zuschauer ein Stück über Börsenverhältnisse sieht, erlebt er, wie sein Eintrittsgeld live an der Börse online investiert wird und er den

selbst ungewollt bloß. Dieser Text von Sarah Kane stellt eine letzte Zuspitzung ihres Werkes dar, in dem es immer wieder um krasse Tabubrü- che an der Oberfläche geht: Sexualität, Inzest, Gewaltorgien, Perversität, Miss- brauch. Und doch kann man fragen, ob nicht der vordergründig ›zahmere‹ Ein- bruch in die Sphäre des Zuschauers den vielleicht tieferen Schritt einer Trans- gression darstellt. III TABU/JAN FABRE In diesem Zusammenhang ein paar Überlegungen zu dem Verhältnis von Thea- ter und Tabu. Bei der Applikation der Ritualtheorie auf das Theater hat man

Wilson, Jan Fabre, Anne Teresa de Keersmaeker, Oleg Tabakov, Robert Lepage, Ong Ken Seng u. v. m.: Ihre Gastspiele haben bei Theater der Welt und in der Folge bei vielen Festivals in Deutschland das Denken, Erproben, Erspielen von Theater verändert. Immer erzählten sie ihre eigenen Geschichten, in ihrer eige- nen Form, geprägt von den ganz individuell bearbeiteten kulturellen und sozialen Kontexten ihrer künstlerischen Produktion. Und ihre künstlerischen Ideen reali- sierten sie nicht in den staatstragenden Theaterhäusern ihrer Länder, sondern in sehr individuell

ausbrach?2 Die Frage war es wert, gestellt zu werden. Wie ist darauf zu antworten? Indem man Elitisten und Demokraten gleicherweise gegeneinander aus- spielt. Mit welchem Ziel? Mit dem Ziel, die Elite zu demokratisieren und die Demokratie zu verbes- sern. 2. Anmerkung S.T.: Für unterschiedliche Formen der Kritik und Polemik sorgten z.B. der artiste associé Jan Fabre mit Histoire des larmes, Romeo Castel- lucci mit Berlin 03, Wim Vandekeybus mit Puur, Jacques Delcuvellerie mit Ana- thème oder Gisèle Vienne mit Une belle enfant blonde. Fast zeitgleich erschienen im

arbeiten. In L’Ange de la métamorphose fügte Jan Fabre eigene Skulpturen, Fotografien, Zeich- nungen, Installationen und Performances hinzu. Das Ziel war, den Blick Fabres als neues Schau- und Erfahrungsangebot zu offerieren. „The itinerary proposed by Jan Fabre through the museum’s collections may be perceived as a ‚mental drama’ featuring the major elements of his own life work and those of the old masters. The artist seeks to connect his universe with the main themes running through the Louvre’s collections: death and resurrection, the vani- ties of human life

gesellschaftlichen Opportunität in Form von Kindertanz und Flashmobs ständig zu verlieren droht. Das haben diejenigen viel besser verstanden, die au- ßerhalb Deutschlands das Tanztheater beerben, die eine Freie Szene ohne Keuschheitsgürtel und Armutsgelübde bilden, Alain Platel, Jan Fabre, Sidi Larbi Cherkaoui, Robyn Orlin … – ah, you name them yourself!