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(2., überarbeitete Auflage)

. – Soviel zur inhaltlichen Bestimmung, was Symbol, was Kultur bedeutet (→ Sym- bole und Imaginäres). Die menschliche Kul- tur ist viel älter als die menschliche Natur: Kulturelle Strukturen bestehen seit mindes- tens zwei Millionen Jahren, zehn- oder fünf- zehnmal länger als die moderne menschli- che Spezies »Homo sapiens«. Eine zuneh- mend anerkannte biologische Lehrmeinung besagt, das menschliche Gehirn sei ein sozia- les Organ, das sich im Pleistozän unter dem Druck entwickelt habe, ein relativ umfassen- des, komplexes und solidarisches Netz sozia- ler Beziehungen

Kultur Ein Ergebnis meiner Kulturanalyse ist, dass sich die Entwicklung und Umset- zung von politischen Strategien zur digitalen Integration von Migranten auf sehr verschiedenen Ebenen vollzieht. In der Versammlung, die sich durch den Unter- suchungsgegenstand konstituiert, könnten die involvierten Akteure unterschied- licher nicht sein. Es sind Sozialarbeiter, Ministerialbeamte, Wissenschaftler, Hausfrauen, Projektmanager, Lehrer und viele andere. Sie haben je nach Situati- on und Kontext mehr oder auch weniger miteinander zu tun. Gemeinsam ist ihnen

Kultur1 Gayatri Chakravorty Spivak Die Epoche des kapitalistisch-territorialen Kolonialismus und Impe- rialismus, die Ende des 18. Jahrhunderts begonnen hatte, wurde unge- fähr Mitte der 1940er Jahre durch die Phase des Neokolonialismus ab- gelöst. In dieser früheren Epoche war eine Klasse der einheimischen Funktionärs-Intelligenzija entstanden, die nicht ganz nichtweiß war (not-quite-not-white) und als Puff er zwischen den ausländischen Herr- schern und den einheimischen Beherrschten fungierte. So lautet die geläufi gste und abstrakteste Zusammenfassung jener

Hashtags – Verschlagwortung als Kultur Hashtags dienen der Verschlagwortung. Sie helfen unterschiedliche Kontexte zu einem Sinn zusammenzufassen und andersherum kann ihre Verwendung bestehende Ordnungen irritieren. Sie sind Werkzeuge der Neukontextualisierung und sie visualisieren – als eigene Bildform und typografische Lösung – fortlaufend neue Kontextfelder. Sie markie- ren Sinnstrukturen und kennzeichnen Metabegriffe als Vehikel in der medialen Kommunikation – analog und digital. Hashtags stellen indivi- duelles Handeln in kollektive Kontexte. „Der

Einführung: Staatsauftrag »Kultur für alle« »Die Förderung der Künste, der künstlerischen Interessen und Fähigkeiten aller Werktätigen und die Verbreitung künstlerischerWerke und Leistungen sind Oblie- genheiten des Staates und aller gesellschaftlichen Kräfte. Das künstlerische Schaf- fen beruht auf einer engen Verbindung der Kulturschaffenden mit dem Leben des Volkes«, so formulierte seit 1968 die Verfassung der DDR den staatlichen Auftrag an Kunst, Kultur und ihre Vermittlung. »Erstürmt die Höhen der Kultur!« –mit diesem Anspruch an die Arbeiterschaft wurden in

I.1 Kultur als Pharmakon I.1.1 Postrestitutivität und Prozessualität: Kulturkritische Paradigmen Eswäre leicht, die kulturkritischen Anliegen der hier behandelten Autorenmit dem Vorwurf der Paradoxie, wenn nicht gar der Bigotterie, sogleich zu disqualifizieren: Wenn sowohl die Theorie (für Barthes) als auch die Kunst (für Brecht und Artaud) korrumpiert sind, warum sollte man dann noch Theorie (wie Barthes) oder Kunst (wie Brecht und Artaud) hervorbringen wollen? Diese Schwierigkeit lässt sich auf- lösen, wenn man den kulturkritischen Impetus, der die Basis der